Was ist denn Digigraphie?

Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber bedeutsamen Kunstmarkt entwickelt.

Epson hat dazu eine eigene Website entwickelt, die Anfangs etwas holprig aufgemacht war, inzwischen aber funktionierend alles zur Digigraphie erklärt. Dort kann auch nachgelesen werden, wie man Digigraphie Künstler wird. Gelistet werden in der Rubrik Neuigkeiten Wissenwertes um die Digigraphie und Künstler, die im Kunstbetrieb ausstellen. Der Kunstbetrieb wird von Epson wie folgt beschrieben:

Der „Epson Kunstbetrieb“ in Düsseldorf ist ein „Kunstort“ mit innovativem Konzept: Dort werden nicht nur hochkarätige Ausstellungen für Fotografie und Videokunst gezeigt, sondern der Epson Kunstbetrieb versteht sich auch als Produktionsort für Digigraphie®, Begegnungs-Forum, Workshop-Zentrum und Event-Location – eben als kunstbezogene Betriebsstätte. Im Epson Kunstbetrieb sollen Sammler und Kunst-Produzenten, Studenten und etablierte Künstler sowie alle Interessenten in einen „betriebsamen“ Dialog einsteigen.

Einige Ausstellungen wurden in der einschlägigen Presse schon ausführlich erwähnt. Bessere Presse kann man seinen Drucken gar nicht wünschen. Das Konzept von Epson scheint schlüssig.

Was aber zeichnet die Digigraphie-Drucke aus?

Der Einstieg ist  nicht mal so eben gemacht. Sowohl als Künstler als auch als Druckdienstleister müssen Sie einen Vertrag mit Epson schließen und darin versichern, sich genau an die vorgegebenen Richtlinien halten werden. Das setzt einerseits einen Drucker von Epson sowie zertifizierte Medien voraus:

Digigraphie® – Definition: Digigraphie® bezeichnet einen Ausdruck auf einem professionellen Epson Stylus Pro-Drucker mit UltraChrome™-,UltraChrome™ K3-, oder UltraChrome™ K3 Vivid Magenta-Tintentechnologie auf einem zertifizierten Papier. Jeder Druck wird mit Nummer und Unterschrift authentifiziert, mit Prägestempel versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet.

Geeignete und zertifizierte Medien lesen Sie bitte online nach -> Epson Digigraphie.

Andererseits brauchen Sie einen Prägestempel, den man nur bei Epson bekommt und der kostet nicht wenig. Der Stempel wird eigens mit dem Namen des Künstlers oder dem des Druckdienstleisters angefertigt. Und Sie dürfen grundsätzlich nur limitierte Auflagen anbieten. Eine limitierte Auflage gilt aber nur für eine Druckgröße auf einem gewählten Medium. Wollen Sie ein weiteres Material alternativ anbieten, bedeutet dies eine zweite limitierte Auflage. Das schränkt ein führt das Prinzip einer limitierten Auflage aber ad absurdum, denn Sie können unendlich viele limitierte Auflagen erzeugen. Naja.

Jeder limitierte Druck muss mit dem Prägestempel geprägt werden und vom Künstler eigenhändig unterschrieben bzw. signiert sein.

Was aber ist mit Druckdienstleistern?

Auch als Druckdienstleister kann jeder im Rahmen der Vertragsvorgaben am Digigraphie-Programm teilnehmen und Künstlern damit Drucke erstellen, die dem Konzept der Digigraphie konform sind. Das ist auch gut so, denn nicht jeder Künstler wird gleich einen großformatigen Epson Drucker hinstellen. Und wer kann fachlich besser mit den Vorgaben der Digigraphie umgehen, als ein versierter Druckdienstleister. Einzig die Stempelprägung weist dann den Druckdienstleister aus als Ersteller, nicht den Künstler. Der Künstler bleibt weiterhin der Autor und hält das Urheberrecht und signiert seine Kunstwerke. Das Prinzip kann aber auch Verwirrung stiften. Und eigentlich eignet sich das Konzept nur für räumlich nah bei einander lebende Künstler und Druckdienstleister, denn ein häufiger Postversand der Drucke ist den Drucken bestimmt nicht dienlich. Das muss aber sein, denn der Künstler signiert, der Druckdienstleister prägt und nummeriert und schickt an den Kunstkäufer. Oder so.

Ist das ein Markt, wertet es meine Drucke auf?

Vorweg: Epson gewinnt in jedem Fall. Aber die beiden anderen großen, Canon und HP, haben ähnliches in der Schublade bzw. schon veröffentlicht.

Für den Künstler bedeutet dies, sich auf einen Drucker von Epson und ein zertifiziertes Material fest zu legen. Die zertifizierten Medien sind allesamt aus der ganz oberen Preisliga, also muss der Künstler auch die Kostenseite betrachten. Das ist nicht ganz billig. Aber nicht jeder Künstler gehört zu den ganz wenigen, die für jeden Druck mal eben ein paar tausend Euro verlangen und auch bekommen. Da muss jeder für sich kritisch heran gehen. Und der Künstler darf nicht glauben, nur weil ein Druck nach den Digigraphie Vorgaben erstellt wurde, verkauft sich der Druck einfacher oder gar besser. Mitnichten.

Für den Kunstmarkt ist die Digigraphie aber ein verlässliches Produkt. Der Kunstmarkt weiß und kann sich darauf verlassen, dass der Druck strengen Qualitäts- und Produktkriterien unterliegt. Einzig das relativ offene Konzept der limitierten Auflagen bedarf noch einiger Klärung. Nicht jeder Künstler wird sich selbst soweit beschränken und einen Druck nur in einer oder ganz wenigen Auflagen anbieten. Das wird die Zukunft zeigen. Doch bieten viele Künstler ihre Drucke in vielen Auflagen an, kann die Digigraphie schnell ihren Ruf verlieren.

Für den Druckdienstleister bietet die Digigraphie ein Qualitätssiegel. Es ist zwar relativ einfach, sich dem Digigraphie Programm anzuschließen, doch Epson wird schon ein Auge drauf haben, das Druckdienstleister sich genau an die Vorgaben halten. Und wer mal Schindluder mit dem Siegel treibt, fliegt schnell raus aus dem Programm. Denn Epson behält sich einen Ausschluß vor und dann muss der Prägestempel zurück gegeben werden. Ohne Prägestempel keine Digigraphie. Schon gut, was sich Epson da ausgedacht hat.

Es gibt aber auch schon kritische Stimmen!

Es gibt Druckdienstleister, die nach noch mehr Qualität streben. Denen ist das Digigraphie Programm schon wieder zu wenig speziell, zu viele können daran teilnehmen. Die wollen das allerletzte Quäntchen Qualität bieten und ihre Arbeit noch  hochwertiger erscheinen lassen. Ob sich noch weitere Qualitätssiegel etablieren können, wird sich zeigen. Aber am Produkt BIO war das ja auch möglich, wo viele Siegel nebeneinander bestehen. Nur der Kunde weiß sich nicht mehr zurecht zu finden im Siegeldschungel.

Da bleibt dann letztlich auch die Frage, ob denn ein Qualitätssiegel überhaupt beim Kunden ankommt. Kann ein Kunde etwas mit Digigraphie anfangen und interessiert den Durchschnittskunden überhaupt irgendein Siegel?

Kommentare sind herzlich willkommen, eine Diskussion erwünscht.

Ist in Leinwand noch Leinwand drin?

Waren wir nicht erst vor kurzem aufgeschreckt, als wir lasen und hörten, das wo Käse drin sein soll, gar kein Käse mehr drin ist? Ich war schockiert. Eine Pizza ohne echten Käse? Ich musste gleich an den berühmten Film Brust oder Keule mit Louis de Funes denken, wo er einen Gourmetkritiker spielt und sein Gegenspieler, Michel Colucci als Gérard Duchemin, einen skrupellosen Fastfoodfabrikanten. Da konnten wir sehen, wie ein Hähnchen aus meiner undefinierbaren Masse geformt wird, mit Lebensmittelfarbe die gebräunte Haut aufgesprüht wird. Ekelig.

Zwischen meinen Beiträgen habe ich Google-Anzeigen geschaltet. Da sehe ich dann immer öfter Anzeigen von Mitbewerbern um Aufträge für Foto auf Leinwand. Ja, der Markt ist für den Verbraucher inzwischen unüberschaubar geworden, für uns Dienstleister ein hartes Brot. Wehmut klingt in mir an, wenn ich an die Zeit denke, in der ich noch einer der ganz wenigen Anbieter war. Naja. Und die Preise, die meine Mitbewerber für Leinwanddrucke verlangen, lassen mich fragen, wie ist das denn möglich.

Jetzt hake ich mal ein wenig nach

Da bekomme ich bei http://ranaposter.de eine 80×120 cm Leinwand für 89 Euro. Natürlich auf Keilrahmen aufgezogen, oder nicht. Das geht nicht eindeutig aus der Produktbeschreibung hervor. Allein so einen Druck für den Versand zu verpacken, dauert bei mir schon fast eine viertel Stunde und kostet mich im Versand mit UPS schon einen saftigen Zuschlag wegen “großem Paket”. Und erst das Verpackungsmaterial.

Was mir noch auffällt: Microfaser Leinwand. Was ist das denn? Ich denke, Leinwand ist aus Baumwolle. Eine Googlesuche zeigt mir Microfasertücher, Leinwand für Beamer, also die bekannte Leinwand für Diavorträge, Leinwand für Rollos und tatsächlich werben ganz schön viele Anbieter von Foto auf Leinwand mit Microfaser-Leinwand. Die Leinwand mit einem Flächengewicht von 210g/qm bis zu stattlichen 400g/qm verspricht so nichts schlechtes. Oder? Bei www.online-artikel.de finde ich diese Aussage:

Vorsicht ist aber bei der Auswahl des jeweiligen Anbieters bezüglich eines Fotos auf der Leinwand geboten. Nicht immer wird die angebotene Qualität auch geboten. Was für einen Künstler verwerflich wäre – ist bei der Produktion einer Foto Leinwand unersetzbar – die Microfaser-Leinwand. Der Vorteil besteht darin, dass sich die im Druckverfahren verwendete Tinte sofort mit den Poren dieser Leinwand verbindet. Nur so ist es gewährleistet, dass das Foto auf Leinwand reflektionsfrei, kratzfest und wasserunempfindlich ist. In Fällen, in denen ein anderes Gewebe seinen Einsatz findet, passiert es nicht selten, dass an den Eckfalzen unschöne Farbbruchstellen entstehen. An eine Kratzfestigkeit und Wasserunempfindlichkeit ist gar nicht zu denken.

Hmm, stimmt denn diese Aussage? „Was für einen Künstler verwerflich wäre, ist für Foto auf Leinwand unersetzlich.“ Habe ich etwa die schönsten Fotografien meiner Frau, die damit mehrere Ausstellungen veranstaltet hat, unersetzlich versaut?

Unter http://mootivoo.de finde ich diese Aussage:

Ihr Bild wird auf ein speziell für den Druck von Fotoleinwänden entwickeltes Microfaser-Leinwandgewebe gedruckt. Ein High-Tech-Gewebe dass die Verbindung der lösungsmittelfreien Farben, durch den Sublimationsdruck, auf einer molekularen Ebene ermöglicht. So entsteht eine einzigartige Farbbrillanz und Ihr Bild wird kratzfest, UV-beständig und sogar waschfest bei 30 Grad!

Die Struktur (fein und doch gut sichtbar) dieses hochwertigen Materials eignet sich perfekt für Ihre mootivoo Fotodrucke und bewahrt, insbesondere aus der Nähe betrachtet, den Look ähnlich eines Gemäldes. Die seidenmatte, lichtechte Oberfläche gibt Farben besonders satt und leuchtend wieder und verleiht Ihrem mootivoo Bild eine sehr exklusive Wirkung.

Die Beschaffenheit dieses Materials lässt keine Wünsche offen, sie ist auf Haltbarkeit und Farbbrillanz optimiert.

Die verwendeten Leinwände sind darüber hinaus Naturprodukte und unterliegen der ständigen Kontrolle unseres Qualitätsmanagements. Das Baumwollgewebe wird exakt nach unseren Vorgaben verarbeitet und kleinste Webfehler durch optische Vermessungen erkannt und aussortiert. So kommt nur zu 100 % perfekt verarbeitete Leinwand zum Einsatz.

All diese Eigenschaften des mootivoo Leinwandgewebes lassen Ihre Motive edel und wertig zum Ausdruck bringen

Alle Anbieter sprechen übrigens von einer eigens für Sie hergestellten Leinwand. Als wäre ihr Angebot das Einzige. Apropos: Ein High-Tech-Gewebe steht oben und unten sprechen die von einem Naturprodukt. Wie geht das zusammen.

Ich lese weiter in den Googlesuchergebnissen und finde Hinweise, um was es sich denn überhaupt handelt und was zu erwarten ist: aufwändiges Transferverfahren, Sublimationstinten und 720 ppi Druckauflösung. Und es ist ein Produkt nach dem Öko-Tex Standard. Siehe zu Öko-Tex bei Wikipedia. Das was ich da lesen kann, klingt erstmal gut. Doch ist deshalb die klassische echte Leinwand schlecht?

Geworben wird bei der Microfaser Leinwand auch mit Haltbarkeit, aber dazu gibt es keine Tests. OK. Anders zum Beispiel bei der Epson Leinwand. Die ist sogar für das Epson Zertifikat Digigraphie gut. Naja. Dieses Produkt „Microfaser Leinwand“ ist also eigentlich keine echte Leinwand. Im Gegenteil, es ist ein Druck auf Transferpapier, der dann vom Transferpapier mit einer Transferpresse auf den synthetischen Leinwandstoff aufgebracht wird. Es soll viele Vorteile wie Kratzfestigkeit, Wasserbeständigkeit und vielleicht Haltbarkeit haben. Aber es bedarf komplizierter Technik wie Transferpresse und spezieller Tinte. Inwieweit man solche Drucke mit denen mit Epson Tinte auf Epson Leinwand vergleichen kann, sei dahin gestellt, ich habe keine Erfahrungen damit. Wir kennen das Prinzip aber schon von den T-Shirt-Drucken, wo das gleiche Verfahren angewendet wird. Interessieren würde mich auch, wie groß der Farbraum nach dem transferieren der Farben bleibt.

Und mir ist aufgefallen, das sich die Texte für die Produktbeschreibung auf sehr vielen Webseiten gleichen, was darauf schließen lässt, das viele Shops nur sogenannte Partnershops sind und letztlich nur wenige Anbieter für die Produktion dahinter stehen.

Ich will die beworbenen Vorzüge der Microfaser Leinwand nicht schlecht reden, im Gegenteil spricht vieles dafür und sie merzt so manche Unzulänglichkeit herkömmlicher Leinwanddrucke aus. Aber wenn ich mich als anspruchsvoller Künstler für ein Hahnemühle PhotoRag Produkt interessiere, würde ich dann einen Fotodruck auf hochglänzender Fotofolie wie dem Ilford Galerie Smooth High Gloss Media in meine Überlegungen mit einbeziehen? Und vergleiche ich einen Druck auf einem 200g/qm schweren Fotopapier mit dem Ausdruck auf einem Barytpapier? Oder vergleiche ich ein Kleid von KiK mit einem von einem Modezar?

Ich habe auf viele Anfragen von Kunden nach kratzfesten und wasserunempfindlichen Leinwanddrucken von mir immer gereizt mit dem Vergleich mit einem van Gogh reagiert und ob sie, die Kunden, denn einen van Gogh auch in die Waschmaschine tun würden. Und meinte damit, einen van Gogh würde man ja auch pfleglich behandeln und erwarte das auch für einen guten Fotodruck auf Leinwand.

Aber der Erfolg der Microfaser Leinwand zeigt scheinbar, das ein Foto auf Leinwand eben doch mehr aushalten muss, als nur schön an der Wand auszusehen und den Betrachter zu erfreuen. Oder liege ich damit so falsch? Bin gespannt auf Reaktionen.

Foto Fun Produkte

Foto Fun Produkte Beispiele

Bildgestaltung ist nicht jedermanns und jederfraus Angelegenheit. Das finde ich auch überhaupt nicht schlimm, denn in mein Bad bestelle ich lieber einen gelernten Sanitärfachmann als mich selbst daran zu versuchen. Ich kann es nicht.

Und zur Bildgestaltung gehört neben Übung auch eine gute Software und Kreativität. Kreativität ist aber oft ein langwieriger Prozess – das wird Ihnen meine Frau als studierte Foto-Designerin jederzeit bestätigen – und wer hat schon Zeit, sich stundenlang mit dem letzten Foto von der Omi oder dem Baby zu beschäftigen.

Kurz und knapp, ich hab’ mal ein ganz einfaches Layout mit einem ruhigen und fast einfarbigen Laubhintergrund erstellt und darauf einen Bildrahmen platziert (digital natürlich), der ein Blatt Fotopapier, das sich auf dem Untergrund an den Ecken nach oben wölbt und so einen zarten Schatten auf dem Laub hinterlässt, darstellt. Ihre Fotografie wird in diesem Rahmen, der nach rechts um 3 Grad positiv – also aufsteigend – geneigt ist, platziert.

Das Endprodukt 40×60 cm z.B. gibt Ihre Fotografie in ungefähr 30×45 cm wieder. So sind auch kleinere digitale Bilder noch ansehnlich präsentierbar. Die Preise der Foto Fun Produkte, die erst mal in 30×40 cm, 40×60 cm und 60×80 cm geben wird, orientieren sich den Foto PRO Preisen, auch weil  ich etwas mehr Arbeit mit den Bildern habe. Gedruckt auf unserem guten Fotopapier bekommen Sie die Drucke wie gewohnt in einer Versandrolle nach Hause geschickt.

 

Foto Fun Beispiel 40x60 cm

Foto Fun Beispiel 40x60 cm

 

 

Mit Blick auf in diesem Jahr garantiert noch kommende Feiertage brauchen Sie eigentlich nur ein nettes Motiv und einen Bilderrahmen.

Wie verkaufe ich meine Prints

Gerade eben fand ich einen sehr ausführlichen Bericht vom Fotografen Dan Heller im Web, in dem er seine Erfahrungen im verkaufen von Prints von seinen Fotografien beschreibt. Der Artikel ist leider in amerikanisch verfasst, aber man versteht die wichtigen Aspekte auch dann, wenn das Englisch schon ein wenig eingerostet ist.

Dan Heller führt den Leser behutsam durch alle wichtigen Bereiche, die man sich vor dem ersten Anbieten seiner Fotografien als Prints überlegen sollte. Da sind Kapitel mit „Wer kauft eigentlich Fotografien als Kunst“ oder „Welcher Käufer ist der richtige für Sie“ sowie „Kunst kaufen: Die Kaufkriterien …“ und „Verkaufspreise“. Abschließend erläutert er aus seiner Erfahrung ob „Signieren und Nummerieren“ von Prints sinnvoll ist, geht auf das „Rahmen von Prints“ ein und schließt in seinem „Summary“, man möge sich selbst und seinen Status in der Kunstwelt kritisch  betrachten und dann klein aber fein seine Werke auf dem Markt der Künste zu platzieren.

Lesen Sie den Artikel hier: Selling Photography Prints von Dan Heller.