Verzugsfrei, mehrfach verleimt, keilverzinkt – Keilrahmenleisten

Ich habe diese werbewirksamen Schlagworte schon oft gelesen und immer darauf vertraut, dass das der Weisheit letzter Schluss ist. Doch weit gefehlt, wie mich Joachim Nadler jetzt aufklärte. Das ist alles Quatsch!

Keilrahmen, die aus vielen kleinen Stücken gemacht sind und deren Stücke entweder keilverzinkt sind oder verleimt, bestehen im Grunde aus Abfallholz und sind damit nicht besser sondern minderwertiger.

Joachim Nadler dazu:

… das ist ein Industrieprodukt aus i.d.R. minderwertigem Restholz, Kurzholz oder Billighölzern, das man durch Längsverleimung künstlich verlängert, was aber keinerlei Sinn ergibt für Maßhaltigkeit oder Formstabilität. Deshalb auch die erkennbar kurzen Stösse. Und Händler peppen das werbetechnisch künstlich auf und preisen diese als 100 % verzugsfrei und und und … wenn Sie wüssten, was mir davon schon alles bei Aufzieh- und Umspannarbeiten  in die Hände gekommen und in den Ofen gewandert ist …

Im Stück ist also besser

Gute Schreinereien nehmen laut Herrn Nadler die Erdstämme, also den Teil vom Baum mit wenigen Ästen, und sägen daraus die Brettware und lassen das Holz dann gut trocknen. Und auch die Weiterverarbeitung muss bei konstanten Trocknungsgraden erfolgen. Joachim Nadler macht das so.

Wir verwenden  nur sog. Erdstämme, die Filetstücke eines Baumes mit ruhigem Wuchs und wenig Ästen (und auch deutlich teurer) – aus bayrischen, zertifizierten Forsten.  Daraus erzeugen wir schöne lange Leisten und die muß man nicht erst kleinschneiden, um sie danach wieder in der Länge aneinanderzuleimen. Daraus ist zu folgern, um diesen Aufwand der Zinkerei überhaupt verstehen zu können, dass es i.d.R. krumme Ware sein muß, die man, um sie überhaupt verwenden zu können, erst kleinschneidet um sie dann, jeweils eine Seite gedreht, wieder aneinanderheftet.

Und Joachim Nadler ist auch der Meinung, das es keinen Sinn macht, schöne Leisten kleinzuschneiden und dann wieder zusammenzuheften. Das leuchtet  mir ein. Und ich habe ja bislang überwiegend verleimte Leisten verarbeitet und da waren auch mehr als eine Leiste dabei, die krumm war, bevor ich sie zum Rahmen gebrauchen konnte.

Aber warum werden Leisten überhaupt krumm?

Dazu Joachim Nadler:

Ein Grund: Manche Teile eines Stammes stehen aufgrund der Wuchsumstände sehr unter Spannung, was sich dann beim Trennen eines Brettes zu Leisten zeigt. Zudem neigen diese Leisten zu rotbrauner Färbung, sind härter im Wuchs - das nennt man auch  Reaktionsholz – in der Leistenbranche das eigentlich nicht verwendbare Holz, da extrem verzugsgefährdet.
Ein weiterer Grund: Wenn Holz zu schnell künstlich getrocknet wird, entstehen Spannungen im Brett, die sich dann beim Trennen ebenso entladen können.
Und noch einer …
Das Wuchsgebiet: Zu enger Baumstand, deshalb nur relativ schmale Stämme, schnell hochgewachsen  (dem Licht entgegen) schlechterer, wasserarmer Boden.
Unsere Hölzer stammen aus sorgsam gezogenen Forsten, in idealen Höhenlagen gewachsen: Ringsum genug Abstände zum Nachbarbaum, das ein gleichmäßiges Wachsen ermöglicht (ansonsten Drehwuchsgefahr)  ein ausgeglichener Kalkgehalt im Wasser, guter Boden.

Und mir war auch immer ein übler Geruch aufgefallen, den ich einer Imprägnierung des Holzes zugeschrieben hatte. Herr Nadler klärte mich auf, dass das am Leim gelegen hat. Nur der Hersteller weiss, was die da für einen Leim verwendet haben und was da später so alles an die Luft kommt, Luft, die wir täglich einatmen.

Die Situation mit dem „Klebeholz“, deshalb vielleicht auch der Geruch, ist vergleichbar mit dem aktuellen Fall in der Fleischindustie, wo man einigen Händlern auf die Schliche gekommen ist, dass diese nicht selten Kleinfleischteile mittels Emulsionen so verpressen, dass man nach dem Klebeprozess ein saftiges Steak erhält, ohne dass man es gleich erkennt … im Kleingedruckten auf der Rückseite stehts dann … na Mahlzeit!
Die Leisten von Herrn Nadler habe ich gestern bekommen und die dufteten wirklich nach Holz, reinem Holz und sonst  nichts.
Joachim Nadler empfiehlt uns den korrekten Umgang mit den Leisten:

Zum Holz im Allgemeinen als Basiswissen:
Holz ist hygroskopisch, d.h., ist immer bestrebt sich dem Feuchtegehalt der es umgebenden Luft anzupassen, d.h. ist diese trocken und warm, entzieht sie dem Holz die Restfeuchte >> Holz schwindet, ist diese aber feucht, nimmt Holz die Feuchte an und quillt. Deshalb kann niemand von völlig verzugsfrei sprechen, auch wir nicht, da Holz als natürliches Produkt  „lebt“. Aber man kann Risiken so minimieren, dass fast nichts passiert. Deshalb weisen wir unsere Kunden auch immer darauf hin, die Leisten gleichmäßig trocken und kühl zu lagern, im Winter nicht an Heizkörpern oder im Deckenregal und rein gar nicht in feuchten (Keller-) Räumen.

Joachim Nadler ist unter NADLER pro artist im Internet zu finden und fertigt seit mehr als 40 Jahren Keilrahmen in Deutschland

  • in vielen Stärken und Breiten, in allen 0,5 cm-Schritten serienmäßig und Längen bis 500 cm
  • das Holz stammt aus dem Holz bayrischer, PEFC-zertifizierter Forste
  • gibt Workshops an Akademien, wo das Thema Holz immer den Anfang macht.

Fotos auf Leinwand verkaufen sich bestens

Ich war vor kurzem auf einer Art Versammlung von Fotografinnen und Fotografen, wo eine gemeinsame Ausstellung im Sommer 2010 besprochen wurde. Es wurde über Formate, Art der Fotopräsentationen und das Konzept der Ausstellung diskutiert. Übrig blieben für die Präsentation noch Aludibond und Canvas auf Keilrahmen. Doch einige Fotografen monierten, das Produkt Leinwand sei out und nicht mehr Zeitgemäß.

Ein Fotograf berichtete daraufhin von einer Ausstellung im vergangenen Jahr 2009, auf der die Fotografien auch verkauft wurden. Und auch dort waren die Fotos auf verschiedenen Medien präsentiert worden. Und er berichtete stolz, das von den verkauften Fotos gut 80 % auf Leinwand waren. Die Leinwand entsprach also am meisten dem Kundengeschmack. Dem kann ich nur zustimmen.

Einige Tage zuvor bekam ich eine neue Ausgabe der digit, in der Andreas Jankowsky von jam fineartprint verschiedene Präsentationsformen vorstellte und miteinander verglich. Er ging dabei sowohl auf die Argumentation der Fotografen ein als auch auf Kundenwünsche. Bei der Leinwand zum Beispiel stellte er auch die Kinderfreundlichkeit in den Vordergrund und begründete seine Sicht mit der leichten Bauweise des Keilrahmens und wie wenig Schaden ein herunter fallender Leinwanddruck anichten kann. Das sieht bei einem Glasrahmen oder Aludibond schon anders aus. Auch dem stimme ich zu. Der Artikel ist aber auch sonst lesenswert.

Auch in der eingangs erwähnten Diskussion zwischen den Fotografen, wie denn die Fotos präsentiert werden sollen, wurde meiner Meinung nach der Sicht und Ansprüche der Käufer von Fotografien zu wenig Beachtung geschenkt. Und ich meine auch, zu oft werden Fotografien in einer Art und Weise präsentiert – aufgepeppt – das man meinen könnte, es stünden nicht die Fotomotive im Mittelpunkt/zum Verkauf, sondern die Aufmachung derselben. Dabei wirkt eine gute Fotografie doch für sich selbst, oder?

Foto auf Leinwand auf 2 und 4 cm Leisten

Seit nun zwei Wochen bekommen Sie von mir die Canvas BASE und Canvas PRO auf Galerierahmen (mit 2 cm Tiefe) und auf Museumsrahmen (die mit 4 cm Tiefe). Damit Sie den Unterschied zwischen den beiden Leistentypen mal sehen, füge ich beide als Foto hier an.

Keilrahmen XL Leisten

Keilrahmen XL

Keilrahmen S

Keilrahmen standard

Selbstverständlich stammt das Holz für die Keilrahmenleisten aus nachhaltiger, ökologischer deutscher Waldwirtschaft, ist mehrfach verleimt (die Leiste besteht aus vielen Einzelstücken, die miteinander verleimt sind und so verzugsfreier bleiben) und gut abgelagert.

Das Besondere am Keilrahmen ist die Eckverbindung, die nicht fixiert wird. Das Profilist so gewählt, dass sich die Leisten in einem Winkel von 90 Grad zusammenschieben lassen. Die Stabilität entsteht erst, wenn die Leinwand aufgebracht wird. Sollte die Leinwand mit der Zeit an Spannung verlieren, wird der Keilrahmen in den Ecken aufgekeilt, d.h. es werden Hartholzkeile von innen in die Gehrung getrieben, damit sich das Außenmaß vergrößert und die Leinwand sich spannt.

Sehen Sie sich meine Preise auf meiner website an: www.posterdruck.biz/

Ist die Leinwand ein Souvenir?

Vor ein paar Tagen war ich während eines Telefonats doch tatsächlich sprachlos, ich musste richtig schlucken, um neue worte zu finden. Was war geschehen? Ich hatte für eine Gruppe von Fotografen, die gerne großformatig Fotografien ausstellen wollen, ein Angebot für die Drucke auf Leinwand unterbreitet. Da die Räumlichkeiten wohl sehr groß sind und Fotografien in üblichen Formaten wie 50×70 cm oder 60×90 cm sich darin verlieren würden, so die Aussage des Anfragers für das Angebot, sollten die Drucke schon so um die Metergröße sein. Ich überlegte praktisch und bot die Formate 80×120 cm bis 100×150 cm an. Und da ich die Fotografien gerne gut präsentiert gesehen hätte, wertig und anmutig, nahm ich die gute Leinwand als Basis für meine Kalkulation. Und weil die Leinwand auch so schön stabil ist, leicht zu transportieren und einfach aufzuhängen ist, dachte ich damit die goldene Mitte getroffen zu haben.

In dem für diesen Artikel ursächlichen Telefonat wurde mir also ausgerichtet, Leinwand wäre inzwischen zu sehr als Souvenir verschrien, ein touristisches give-away-Produkt?! Ich hätte mal lieber auf Fotopapier anbieten sollen und man hätte die Fotografien dann mit Aluschienen frei hängend angebracht. Und außerdem fühlte sich ein teilnehmender Fotograf ausgegrenzt, er hätte gerne auch die Fotodrucke für die Ausstellung ausgeführt. Und der hatte auch gleich einen Vorschlag, wie er sich die Präsentation der Fotos vorstellte: auf hochwertiger Plane gedruckt und mit Ösen darin versehen könne man die ganz einfach aufhängen. Ab da fehlten mir die Worte.

Nun zu meiner Betrachtungsweise

Ob der Fotograf mit seiner Sichtweise den Fotografien wirklich hilft, sie beim Betrachter angemessen ankommen zu lassen? Ich weiß nicht. Sicher mag ein Druck auf Plane seine Wirkung zeigen, aber bestimmt nicht, wenn ich die Motive zuvor schon in drei Museen kleinformatig in einem Glasrahmen gezeigt habe – da fehlt einfach die Kontinuität. Und ein künstlerischer Anspruch war immer da. Und, wenn ich das richtig verstanden hatte, sollten die Fotografien auch verkauft werden. Aber wer möchte sich schon eine Plane ins Wohnzimmer hängen, das wird wohl eher die Ausnahme sein.

Ich stelle mir aber, beim Vergleich der Leinwand mit einem Produkt aus dem Souvenir Bereich, die Frage, ob die Leinwand denn wirklich schon verbraucht ist. Ist die Leinwand nicht mehr tauglich für eine gute Fotografie? Aber da kommt auch gleich die Frage hinterher, was soll denn überhaupt ausgestellt werden: die Fotografie oder der Druck. Ist der Rahmen wichtiger als das Motiv. Oder soll mit einem ausgefallenen Rahmen vielleicht eine langweilige Fotografie aufgepeppt werden?

Warum muss das Klassische immer langweilig sein?

Heute werden Fotografien auf vielfältige Weise präsentiert. Manch wer schaut sich seine eigenen Fotos sogar einem einem elektronischen Diarahmen an. Da wechseln die Motive so schnell, das man gar keine Zeit findet, sich über ein misslungenes Foto zu ärgern. Hier zählt die Masse. Und weil durchleuchtet ist es auch noch schon bunt. Drucke hinter Acryl scheinen mir da sehr ähnliche Motivationen aufzuweisen. Eine gute Fotografie braucht wie ein gutes Gemälde seine Zeit zum Betrachten. Der Blick sollte idealerweise zum Motiv geführt werden, das Motiv in den Mittelpunkt rücken. Und da Fotografien meist an irgendwelchen Flächen, wie der Wand in einem Zimmer, gezeigt werden, muss die Fotografie, das Motiv zur Umgebung abgegrenzt werden. Das machte bis vor kurzem immer ein Bilderrahmen. Dabei ist es egal, ob ein Holzrahmen oder ein Rahmen aus Aluminium diese Aufgabe übernimmt. Nur muss der Rahmen harmonisch zur Fotografie sein, sie unterstützen. Aber vielleicht wird das zu oft vergessen.

Meine Fürsprache für die klassische Präsentation

Ich möchte meine Fotografie auch praktisch sehen. Sie muss auch mal den Standort wechseln können, sie muss auch mal transportiert werden dürfen, sie muss sich harmonisch aber nicht aufdringlich an den Betrachter wenden, egal in welchem Umfeld.

Für den klassischen Bilderrahmen mit Glas – und bitte unbedingt mit einem wertigen Passepartout – spricht, stabil, leicht zu handhaben, großer Schutz gegen Beschädigung und Alterung. Und mit einem Nagel in der Wand ist es getan, das Bild hängt. Einziger wirklicher Nachteil ist das Glas, wenn solch eine Fotografie mal verschickt werden soll, es kann zu leicht zerbrechen.

Fotografien auf Platten aufgezogen sind auch OK. Aber mit doch einigen praktischen Nachteilen. Die KAPA-Platte ist super leicht, aber der leichte Schaumkern macht sie extrem empfindlich gegen Druck von allen Seiten. Weiterer Nachteil, die Fotografie muss aufgeklebt werden. Kleber ist Chemie und Chemie erzeugt chemische Prozesse und die beeinflussen wiederrum nachteilig die Haltbarkeit der Fotografie. Es gibt zwar bessere und schlechtere Kleber, doch irgendwann wird auch der beste Kleber sich im Foto zeigen – meist sehr hässlich, so dass das Foto unansehnlich wird. Gleiches gilt auch für die Dibond-Platte. Die ist zwar mechanisch nicht so empfindlich wie KAPA, aber das Problem mit dem Kleber bleibt und die Platte ist deutlich schwerer und hat, weil aus Metall, Kanten und Ecken, die verletzen können. Weiterhin sollten die Fotografien, die auf diesen Platten aufgezogen sind, gegen Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse geschützt werden. Das macht man meist mit speziellen Laminierfolien, die vorn aufwändig aufgebracht werden. Aber auch hier gilt das Problem mit chemischen Prozessen in der Zukunft.

Auf Canvas präsentierte Giclées (Giclées sind Drucke mit wasserlöslicher Tinte auf einem gewählten Bedruckstoff, wie heute fast alle Fotografien mit modernen Druckmaschinen gedruckt werden) sind am Besten naturverbunden. Der Canvas ist überwiegend oder ganz aus Baumwolle, er ist gewebt und präsentiert damit ein weiteres Kunsthandwerk und wird auf einen Holzkeilrahmen ausgespannt. Der Druck ist leicht und stabil, die Leinwand kann mit den Keilen leicht nachgespannt werden. Es gibt Canvas mit glänzendem Coating gegen Feuchtigkeit und Alterung aber manchmal störenden Reflexen beim Betrachten und es gibt mattes Coating, das einen besonders hohen Kontrast darstellen kann, aber auch sehr empfindlich ist. Dem entgegen wirken kann man mit einen besonderen Firnis, wie es auch in der Malerei verwendet wird. Matter Leinwanddruck mit Firnis kann angefasst werden, kann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden und verlängert die Haltbarkeit der Farben noch mal deutlich. Vorsichtige Schätzungen gehen von fünfzig bis hundert Jahren aus. Und anders als beim Aufkleben und Laminieren der Fotodrucke auf Platten findet hier kein nachteiliger chemischer Prozess mehr statt. Der Firnis enthält Wasser, das einfach wegtrocknet nach dem auf den Canvas aufgebracht.

Meine Favoriten jetzt und zukünftig

Meine Favoriten sind Ihnen bestimmt schon klar, so wie ich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt habe. Ich bleibe beim Fotodruck in einem guten Bilderrahmen und alternativ wähle auch genau so gerne das Canvas. Ich mache es mir sogar noch etwas einfacher: im Bilderrahmen zeige ich nur Fotografien bis 50×60 cm, mit Passepartout ist der Rahmen dann bis zu 60×80 cm groß. Solche Rahmenformate bekomme ich in vielen Ausführungen, weil 60×80 cm ein häufiges Format ist. Alle größeren Formate zeige ich auf Canvas. Und ich drucke meine Motive auf matter Leinwand und seit einigen Tagen firnisse ich die Drucke hinterher für einen optimalen Schutz. Gelegentlich rahme ich einen Canvasdruck zusätzlich mit einem Schattenfugenrahmen.

Schreiben Sie mir mit der Kommentarfunktion einfach Ihren Standpunkt, ich würde mich sehr freuen.

Wo bekommt man Keilrahmenleisten

Ich selbst habe jahrelang bei boesner in Bremen gekauft. Leider waren oft die Leisten, die ich gerade benötigte, abverkauft und Nachlieferung war selten in Sicht. Das mag in anderen Filialen von boesner, die es in vielen größeren Städten in ganz Deutschland gibt, ähnlich sein.

Alternativ bietet sich auch boesner Versand an. Auf der Website von boesner findet man alle Kontaktdaten und ganz neu können im Shop sogar Keilrahmen der Klasse Standard in 50er Bündeln bestellt werden. Ich empfehle allerdings die Güteklasse Classic, weil die mehrfach verleimt sind und somit deutlich weniger verziehen (Holz arbeitet immer und wenn es ganz feucht oder ganz trocken wird, verzieht es sich mehr oder weniger – dagegen hilft nur eine Mehrfachverleimung).

Ganz neu ist das Angebot von lila-canvas. Dort heißen die Leisten zwar auch Standard, doch die sind mehrfach verleimt. Etwas preiswerter als bei boesner sind die auch und man kann dort schon ab zwei Leisten bestellen. Und wer noch boesner Leisten hat, kann die mit denen von lila-canvas sogar mischen.

Update:

Heute empfehle ich ganz ungeniert die besonders hochwertigen Leisten von der Fa. Nadler: www.pro-artist.com