Nachlese 39. Jahresausstellung „die Arche“

Vom 16. bis 23. Oktober 2011 fand die 39. Jahresausstellung der Künstlervereinigung „die Arche“ in Beverstedt statt. 50 Künstler zeigten dort rund 500 Exponate, die wie immer aus vielen Disziplinen kamen und hohen Ansprüchen genügten.

Über 2000 Besucher konnten in der einen Woche gezählt werden, viele Werke fanden neue Besitzer. Für Rolf Wittig war es die erste Ausstellung als neuer Vorsitzender, seine Aufgaben bewältigte er mit Bravour.

Für Ilona Weinhold-Wackernah war es die zweite Teilnahme als Gastausstellerin und aufregend wie bei der ersten Ausstellung. Von zwölf eingereichten Werken wurden von der kritischen Jury vorab sieben in die Ausstellung aufgenommen – ein guter Wert. Das schönste kam aber hinterher, als Rolf Wittig ihr mitteilen konnte, das sie als Vollmitglied in die freie Künstlervereinigung „die Arche“ aufgenommen wurde.

Fotofestival Zingst Nachlese

Inzwischen ist das Festival ja schon wieder mehr als einen Monat vorbei, doch meine Eindrücke will ich trotzdem kurz wiedergeben:

Unsere Fotografien, die der Digigraphisten, sind hervorragend präsentiert, auch wenn die Digigraphien insgesamt mit DIN A3 etwas zu klein ausgefallen sind. Die Räumlichkeiten in der Galerie Schule des Sehens sind komplett genutzt, besonders in der Galerie im oberen Stockwerk kann man sich richtig Zeit lassen und in Ruhe die Fotografien betrachten. Die Digigraphien sind dort noch bis 5. August 2011 zu sehen.

Zingst selbst zeigte sich von seiner fotogenen Seite, als wir dort die verschiedenen Ausstellungen besuchten. Strahlender Sonnenschein, angenehme 25° Außentemperatur und wem es zu warm war, der konnte sich auf der Seebrücke in einer frischen Brise abkühlen. Allerorten in Zingst war die Fotografie präsent. Am Strand standen große 3×3 m große Fotografien, mitten im Ort auf einer parkähnlichen Fläche noch mal so große. Gefallen haben uns auch die vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Hotels, alten Bunkeranlagen und diversen Galerien. Wo man auch hinsah, Fotografiebegeisterte mit ihren Fotoapparaten. Und in vielen Workshops zeigten allerorten Profis und Anbieter von technischem Equipment Interessierten wie man’s macht und Geräte.

Man bekam ein Gefühl, als lebe ganz Zingst die Fotografie. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, versprochen.

Nachtrag: Auf meiner Filme/TV Website habe ich Impressionen von unserem Besuch zu einem kleinen Film zusammen gestellt. Seht Euch mal den Film an: Fotofestival Horizonte Zingst 2011

Timeless Firnis Matt

Nach meinem ersten Test der Tetenal Firnislösung habe ich jetzt mal die von Breathing Color probiert. Breathing Color macht im Internet viel Werbung für seine Canvas Stoffe und wirbt besonders mit deren besonderer Weiße ohne optische Aufheller. Das matte Canvas Lyve von Breathing Color habe ich gerade im Test und berichte demnächst darüber.

Timeless ist eine Weiterentwicklung vom Glamour II und soll noch besser sein. Glamour II konnte ich nicht testen, womit ein Vergleich für mich nicht möglich ist. Timeless ist in drei Glanzgraden zu bekommen: matt, satin und gloss. Für meinen Test habe ich mir eine Dose in matt besorgt und war gleich enttäuscht von der Dosengröße: Ich hatte die in Pintgröße bestellt und diesen Pint fälschlicherweise mit knapp einem Liter angenommen. Tatsächlich ist das amerikanische Pint aber nur knapp einen halben Liter groß. In Amerika bekommt man allerorten ein Pint Bier serviert – also knapp einen halben Liter, was beim dünnen amerikanischen Bier nicht wirklich viel ist. Das so nebenbei.

Ein halber Liter stand mir für erste Firnisversuche also zur Verfügung – der kostete mich doch tatsächlich fast 35 Euro, der Liter so gut 70 Euro. Das wäre zweimal so teuer wie Protenal, wobei Protenal nur als Litergebinde zu haben ist, während Timeless auch als Gallone lieferbar ist. Eine Gallone entspricht fast 4 Liter – genauer sind es 3,785 Liter – und die gibt es für rund 130 Euro, was einem Literpreis von etwas mehr als 34 Euro entspricht. Damit ist Timeless dann wieder 1 Euro pro Liter günstiger als Protenal. Und Timeless wird nur einmal aufgetragen, Protenal dagegen zweimal, sparen wir auch hier, selbst wenn die leichte Verdünnbarkeit des Protenal mit einbezogen wird.

Gehe ich davon aus, das ich mit Protenal und Timeless die gleiche Quadratmeterzahl schützen kann, dann ist Timeless fast doppelt so ergiebig – weil nur einmal aufzutragen – wie Protenal. In Kosten ausgedrückt ergibt sich Timeless also ein deutlicher Vorteil, aber wohlgemerkt theoretisch.

Timeless darf nicht verdünnt werden, daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: Reste können zurück in die Dose gekippt werden, ich muss nur selten Ansatzlösungen wegtun und spare hier noch mal.

Das Auftragen

Dose gut schütteln und die fertige Lösung in eine Schale für die Malerrolle kippen. Die Malerrolle gut mit dem Firnis vollsaugen lassen und dann auf das Canvas aufrollen. Auf Breathing Colors Website gibts ein Video, dass das Vorgehen gut zeigt. Tatsächlich sehe ich keine Veränderungen der Farbe beim Auftragen. Die Firnislösung ist ganz klar, keine gelbliche Veränderung wie beim Protenal. Das Timeless muss kräftig aufgetragen werden. Es sind viele Rollbewegungen mit der Malerrolle zu machen, wobei ich mit immer weniger Druck rolle. Nach kurzer Zeit ist das Firnis angetrocknet und ich kann den Canvasdruck zur Seite legen. Nach gut 12 Stunden ist das Firnis wirklich trocken und ich sehe auch hier, wie beim Protenal, leichte Glanzunterschiede in der Oberfläche, so wie ich die ersten Bahnen mit viel Firnis auf der Rolle gerollt hatte. Vielleicht ist das Canvas schuld? Ich hatte das Bonjet 360 matte Canvas von Le Bon Image für die Tests genommen und da sowohl das Protenal als auch Timeless diese Streifen zeigen, bin ich geneigt das Canvas als Ursache anzusehen. Ich werde da noch Tests mit dem Breathing Color Lyve und dem Epson Water Resistant matte Canvas und den beiden Firnis machen müssen.

Mein Fazit

Timeless ist im großen Gebinde bezahlbar, allerdings muss man sich dann auch eine Gallone davon hinstellen. Wer nur ab und an und dann nur kleinere Flächen versiegeln muss, dem wird das Timeless zu teuer sein. Timeless lässt sich ähnlich einfach und ohne Probleme auftragen wie das Protenal. Keine Bläschen, keine Farbänderungen.

Beide matten Firnisse, das Protenal wie auch das Timeless, sind nicht komplett matt. Das Timeless ist ein Hauch matter als Protenal. Schaut man seitlich auf die Canvasdrucke, so nimmt der Kontrast ab, Schwärzen werden grauer. Beim direkten Betrachten von vorn wirkt das Bild so wie ohne Firnis und auch die Streifen sind nicht sichtbar.

Früher beim Laminieren von Fotodrucken war mir aufgefallen, das eine matte Folie ein knackiges Foto total flau werden lässt, nur glänzende Folie erhielt das Erscheinungsbild.

Um also einen Canvasdruck knackiger, brillianter zu machen, muss ich schon eine seidenglänzende oder gar glänzende Firnis verwenden. Das konnte ich im vergangenen Jahr auch mit der seidenglänzenden Firnis von Canvasi beobachten, die besonders das Schwarz schwärzer werden ließ. Doch damit erhalte ich auch wieder Glanz auf der Leinwand und Reflexionen vom Licht im Raum. Dann kann ich auch gleich eine glänzende Leinwand nehmen und spare mir die kleherei mit Firnis, Zeit und Geld. Die Epson Premium Canvas satin hat mir besonders gut gefallen.

Tetenal Protenal M Firnis

Wer seine matten Canvasdrucke schützen will, der benutzt ein Firnis. Ich habe mir vor wenigen Tagen mal das Firnis von Tetenal besorgt und weil ich die Anmutung der matten Leinwand erhalten wollte, das mit dem matten Finish gewählt.

Tetenal verspricht mit einem Liter bis zu 15 qm Canvas zu versiegeln. Man soll es nur zweimal auftragen müssen. Andere Firnisse sind da ausgiebiger aufzutragen, meist müssen die dreimal aufgerollt oder aufgesprüht werden. Tetenal Protenal ist so günstiger als andere.

Ich habe heute ein Canvas in 70×120 cm gedruckt und nach einigen Stunden Trockenzeit das Protenal angerührt: 3 Teile Protenal, ein Teil Wasser. Das Auftragen geht mit der Rolle leicht und ist schnell gemacht. Unbedingt eine Schaumstoffrolle mit abgerundeten Seiten verwenden (ich hab meine bei Max Bahr bekommen)! Bläschen, die beim Aufrollen mit der Schaumstoffrolle entstehen, verschwinden bei Protenal schnell und es entsteht eine glatte Oberfläche. Zum Vergleich mit dem Firnis von Canvasi: da hatte ich bei zwei von drei Versuchen nach dem Trocknen des Firnis noch Bläschen auf dem Canvas, was dadurch nicht mehr zu gebrauchen war.

Das Protenal erzeugt einen ganz schwachen Glanz auf dem Canvas, obwohl ich das matte Protenal verwendete. Und es bleiben leichte Streifen nach dem Trocknen zu sehen. Dabei hatte ich versucht, das Protenal gleichmässig aufzurollen. Die Streifen zeigen sich nach dem Trocknen durch unterschiedliche Glanzgrade und die sieht man, wenn man die Leinwand schräg gegen das Licht betrachtet. Das war nicht so toll.

In meinem Test habe ich das Protenal auf die Bonjet 360 Leinwand von Le Bon Image aufgetragen. Diese Leinwand ist sehr weiss, also mit optischen Aufhellern. Das Protenal macht die weisse Leinwand etwas gelber. Im Motiv konnte ich keine Farbänderungen wahrnehmen, aber das von mir verwendete Motiv war für solch kritische Betrachtungen eh nicht sonderlich geeignet. Also aufpassen!

Mein Fazit:

Verglichen mit dem Firnis von Canvasi nimmt die Tiefenwirkung im Bild nicht zu, eher wird es ein ganz klein wenig kontrastärmer. Es ist leichter zu verarbeiten, wenn auch die Streifen nach dem Trocknen noch Probleme machen. Mit ca. 30 Euro pro Liter netto ist Protenal nicht günstig, aber günstiger als Art Shield. Es ist schneller zu verarbeiten, denn zwischen den beiden Auftragvorgängen muss nur 4 bis 6 Stunden Trockenzeit vergehen. Bei Art Shield sollten es 12 bis 24 Stunden sein und das sogar dreimal aufzutragen ist. Matt bleibt mit Protenal nicht matt, auch wenn der Glanz nur schräg gegen das Licht betrachtet sichtbar wird und sich dann als schwaches Schimmern zeigt. Wie das bei Art Shield und Canvasi ist, konnte ich noch nicht probieren. Von Canvasi hatte ich bisher nur das semimatte probiert.

Neue Netzwerke

Ich bin ja nun seit dem Erscheinen von Apples Fotosoftware Aperture ein begeisterter Fan und arbeite fast täglich damit. Nun fand ich heute ein Plugin für Aperture, eine Erweiterung, die mir das Veröffentlichen von unseren Fotos, also die von Ilona Weinhold-Wackernah und mir, ganz erheblich vereinfacht. Das muss ich hier allen Aperture Benutzern einfach mal mitteilen und nicht nur die profitieren von meinen Erkenntnissen.

Das Plugin heisst TwitExport und ist für Apple Aperture und iPhoto gleichermassen zu benutzen. Es kostet $ 5,90 und ist sein Geld allemal wert. Es installiert sich in Aperture als Export-Plugin. Aufgerufen präsentiert sein ein Fenster mit einem Preview der gewählten Fotografie sowie einem Textbereich, in dem man seine Twitter Kurzmitteilung schreibt. Dafür stehen zwar nur 140 Zeichen zur Verfügung, doch das zu veröffentlichende Foto soll ja eh der Mittelpunkt sein. Das Plugin postet also meine Fotografien inklusive des kurzen Textes zu Twitter. Seinen Twitteraccount kann man übrigens im Plugin speichern. Da Twitter aber nur für Textnachrichten konzipiert ist, muss eine Fotografie bzw. Abbildung irgendwo anders hin gepostet werden und wird dann mit dem Tweet automatisch verlinkt. Bekannter und von mir bislang benutzter Dienst ist z. B. Twitpic. Meine erste Mitteilung mit dem Plugin habe ich dann auch via Twitpic gepostet. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Das passiert alles im Hintergrund und ohne mein Zutun.

TwitExport unterstützt aber neben Twitpic als Bilderdienst auch mobypicture und damit wird es dann so richtig komfortabel. In mobypicture habe ich mir einen kostenlosen Account angelegt und in TwitExport dann mobypicture als Bilderdienst festgelegt. Hier finden Sie meine bislang und auf diesem Wege veröffentlichten Fotografien bei mobypicture. Aber mobypicture kann eben mehr: Meine Tweets werden in mobypicture als Livestream hinterlegt, an unser Facebook Konto als Post übermittelt, an mein Blog bei blogger.com als Eintrag geschickt und in meinem WordPress Blog auf wackernah.net als Beitrag angelegt.

Mit einem Veröffentlichen ist meine Fotografie auf Twitter, Facebook, Blogger.com und in meinem eigenen Blog publiziert. Toll, das ist moderne Vernetzung, spart Zeit und macht Spass. Mobypictures unterstützt neben den genannten auch viele weitere Dienste wie vimeo, youtube, ovi, tumblr um nur einige zu nennen.

Und wer nun manuell mit mobypicture arbeitet, also seine Fotografien dort per Browser hochlädt, kann die Verteilungsfunktionen natürlich genauso nutzen und profitiert davon. Einzig der direkte Export aus Aperture / der Bildverwaltung fehlt dann.

Grosse Fotos auf www.wackernah.info

Ich habe am Wochenende meine freie Zeit dazu benutzt, auf www.wackernah.info weitere Fotografien von uns, Ilona Weinhold-Wackernah und Adrian Wackernah, auszustellen und anzupreisen. Für diese Galerie habe ich nur Fotografien ausgewählt, die sich für grosse Formate eignen. Sie finden dort Fotografien, die mindestens 100×100 cm groß sind. Die ersten 7 Fotografien haben so die Abmessungen von 180×100 cm bis 210×140 cm. Sie brauchen also schon ein wenig Platz, um die präsentieren zu können.

Alle Fotografien sind übrigens auf der besonders guten Epson Premium Canvas satin ausgegeben und auf Museumskeilrahmen aufgezogen.

Update Juni 2011:

Ich  habe die Site überarbeitet und eine Pixaria Fotogaleriesoftware dort installiert und zeige darin nun Fotografien von Ilona Weinhold-Wackernah und Adrian Wackernah. Alle Fotografien von unseren Foto-Editionen sind als Digigraphie Serien zu aufgelegt (in der Anzahl streng limitiert, mit Zertifikat und vom Künstler signiert). Dabei hat der Kunstsammler die Wahl, nur den Print oder den Print fix und fertig gerahmt zu wählen. Das gilt nicht für Digigraphie Serien, die auf Canvas aufgelegt sind, die sind natürlich immer auf Keilrahmen fertig zum Aufhängen.

Wie ist die CO₂-Bilanz für Leinwand vs. Alu-Dibond?

Gibt es eigentlich sowas wie eine CO₂- Bilanz für Fotoabzüge? Ich meine ja und versuche in diesem Beitrag nur ein paar Punkte aufzudecken und komme zum Schluss, dass das Foto auf Leinwand deutlich besser abschneidet als das allseits so beliebte Foto auf Alu-Dibond. Dies ist meine Argumentation.

Foto auf Leinwand

Ein Foto auf Leinwand besteht aus den Komponenten Leinwand, Inkjetbeschichtung, Tinte, Keilrahmen und Klammern. Die Leinwand ist, wenn sie eine gute Leinwand ist, nur aus Baumwolle gewebt. Baumwolle darf als Klimaneutral eingestuft werden. Es gibt aber auch Leinwand, die aus einer Mischung aus Baumwolle und Polyamid – Kunstfasern, also Kunststoffe, also wohl aus Öl – hergestellt ist. Der Polyamidanteil kann zwischen 20 und 70 % sein. Polyamid ist also nicht klimaneutral. Die Inkjetbeschichtung enthält meist und synthetische Anteile, damit die Farbe nicht in die Leinwand selbst eindringt und so verläuft. Die Inkjetbeschichtung ist nicht klimaneutral. Die Keilrahmenleisten bestehen idealerweise aus reinem Holz, sind also klimaneutral. Billigere Keilrahmenleisten aber sind meist aus Resthölzern hergestellt, wobei viele kleine Holzstücke zu einem großen verleimt werden. Dieser Leim ist meist ein Industrieleim und enthält daher auch Rohstoffe, die nicht klimaneutral sein. Bleiben noch die Klammern aus Metall, mit denen die Leinwand am Holzrahmen befestigt wird.

Betrachtet man die Anteile am Foto auf Leinwand, die nicht klimaneutral sind, im Verhältnis zu denen, die klimaneutral sind, ergibt sich wohl ein Verhältnis von 80 % klimaneutralen Teilen zu 20 % nicht klimaneutralen Teilen.

Foto auf Alu-Dibond

Das Foto auf Alu-Dibond besteht aus dem Fotopapier, der Inkjetbeschichtung, dem Alu-Dibond, der Laminierfolie und Klebern. Das Fotopapier besteht aus Papier, einem Kunststoffanteil sowie der Inkjetbeschichtung. Alle drei Komponenten sind nicht klimaneutral. Das Alu-Dibond besteht aus zwei dünnen Schichten von Aluminium, das besonders energieintensiv hergestellt werden muss, sowie aus eine Schaumschicht dazwischen. Die Schaumschicht ist aus Kunststoffen und damit aus Öl und somit nicht klimaneutral. Die Laminierfolie ist eine Kunststofffolie – aus Öl – und nicht klimaneutral. Die Kleber werden benötigt um die Laminierfolie auf das Fotopapier zu kleben und eine weitere Schicht, um das Fotopapier auf die Alu-Dibondplatte zu fixieren. Kleber ist nicht klimaneutral. Ausserdem dürfen wir nicht vergessen, das Kleber auf und unter dem Fotopapier immer chemische Prozesse begünstigen, die der Langlebigkeit einer Fotografie nicht gut bekommen.

Ein Foto auf Alu-Dibond hat also keine Anteile vorzuweisen, die klimaneutral wären. Überhaupt keine. Das spricht also ganz doll für das Foto auf Leinwand.

Meine Schlussfolgerung

Wenn meine Beweisführung schlüssig ist, spricht also für Alle, denen unsere Umwelt und deren Schutz ein wichtiger Aspekt ist, nichts für ein Foto auf Alu-Dibond, ausser das es gut aussieht. Für das Foto auf Leinwand dagegen spricht Alles. Besonders, wenn gute Leinwand nur aus Baumwolle benutzt wird und bei den Keilrahmenleisten auf hochwertige Leisten Wert gelegt wird, die nicht verleimt sind.

Daneben gibt es, so finde ich jedenfalls, beim Foto auf Leinwand noch die Vorteile der leichteren Bauweise, der Kinderfreundlichkeit (dazu mehr in einem früheren Artikel von mir) und der Möglichkeit des teilweisen Recyclings. Denn wenn ich einen Druck mal nicht mehr sehen kann, der Keilrahmen ist immer wiederverwendbar und schont somit Ressourcen.

Noch mal Fotogeschenke

Die Website http://www.meeresschaetze.de habe ich soeben überarbeitet und neu online gestellt. Ilona Weinhold-Wackernah zeigt auf dieser Site ihr gesamtes zum Kauf stehendes Portfolio von Fotografien in Editionen. Die meisten ihrer Arbeiten sind als Digigraphien ausgeführt, das heisst, jede Serie ist gleich ausgeführt auf besonders zertifiziertem Material und jedes Motiv ist in der Anzahl limitiert (meist auf nur 5 Stück). Dazu gibt es je ein Zertifikat und jeder Druck ist signiert.

Traum-Lilie, 90x30 cm, Canvas, 98 €

Traum-Lilie

Ausnahme – also nicht als Digigraphie ausgeführt – bildet ihre neue Serie „Wohnraumoffensive“. Die Motive sind meist malerisch gehaltene Ausschnitte von Naturmotiven, in 90×30 cm auf der besonders guten Epson Premium Canvas satin Leinwand gedruckt. Einzelne Motive kosten 98 €, kaufen Sie 2 Motive, gibt es ein drittes umsonst dazu.