Noch mal Fotogeschenke

Die Website http://www.meeresschaetze.de habe ich soeben überarbeitet und neu online gestellt. Ilona Weinhold-Wackernah zeigt auf dieser Site ihr gesamtes zum Kauf stehendes Portfolio von Fotografien in Editionen. Die meisten ihrer Arbeiten sind als Digigraphien ausgeführt, das heisst, jede Serie ist gleich ausgeführt auf besonders zertifiziertem Material und jedes Motiv ist in der Anzahl limitiert (meist auf nur 5 Stück). Dazu gibt es je ein Zertifikat und jeder Druck ist signiert.

Traum-Lilie, 90x30 cm, Canvas, 98 €

Traum-Lilie

Ausnahme – also nicht als Digigraphie ausgeführt – bildet ihre neue Serie „Wohnraumoffensive“. Die Motive sind meist malerisch gehaltene Ausschnitte von Naturmotiven, in 90×30 cm auf der besonders guten Epson Premium Canvas satin Leinwand gedruckt. Einzelne Motive kosten 98 €, kaufen Sie 2 Motive, gibt es ein drittes umsonst dazu.

Edition PanoNatures

In dieser neuen Foto-Edition von mir, Adrian Wackernah, zeige ich die eigentlich wunderschönen norddeutschen Landstriche entlang der Nordseeküste. Aus dem Süden kommende meine ja immer, das wäre alles nur plattes Land und überhaupt würden sie ihre Berge vermissen. Doch wer mal etwas genau hinschaut, wird den Fernblick lieben und sowieso haben wir hier den größten Himmel.

Gegenstand meiner Fotografien in dieser Edition sind aber nicht die Himmel – sonst wären die Fotos vermutlich eher langweilig – sondern der schmale Fernblick auf Landschaft, Horizont und Himmel. Aber auch weitere zufällige Motive, die ich auffinden konnte, zeige ich in dieser Edition.

Als Digigraphien sind alle Motive in einer Auflage von je 5 Stück auf dem naturbelassenen Baumwollpapier Epson Cold Press Bright im Format 51×17 cm, gerahmt im Max Aab Abachi Naturholzrahmen mit Passepartout ausgeführt. Zu jedem Bild gibt es ein Zertifikat und jedes ist signiert und stempelgeprägt mit dem Digigraphie Labor Stempel von der Bildmanufaktur Wackernah.

Weitere Bilder aus dieser Edition sowie weitere Editionen auf meiner Website http://www.wackernah.net.

HanseArt in Bremen (12.-14.11.2010)

Wir beide, meine Frau Ilona Weinhold-Wackernah und ich, sind das erste Mal auf der Verkaufsmesse für Kunst HanseArt in Bremen dabei. Sie finden uns auf dem Gelände des Messe Centrum Bremen in Halle 6 am Stand 90, linker Gang ganz hinten.

Landschaft in Rapsgelb, © Ilona Weinhold-Wackernah

Landschaft in Rapsgelb, © Ilona Weinhold-Wackernah

Die HanseArt ist eine Kunstmesse für bildende Künstler. Auf 6.000 Quadratmetern zeigen und verkaufen über 150 nationale und internationale Künstler ihre Werke. Sie finden dort eine große Auswahl aus allen Stilrichtungen der Malerei, wie auch Kalligrafien, Illustrationen, Zeichnungen, Grafiken, Holzschnitte, Skulpturen aus Stein, Holz oder Bronze und natürlich auch einige wenige Fotografien zu sehen. Alle Künstler sind persönlich anwesend und stehen für Fragen, Gespräche und Diskussionen bereit.

Die HanseArt wird am Freitag, 12. November von der Kulturstadträtin Carmen Emigholz um 18 Uhr eingeleitet.


Freitag, 12. November 2010, 18 – 20 Uhr (Vernissage ab 18 Uhr)
Samstag, 13. November 2010, 12 – 20 Uhr
Sonntag, 14. November 2010, 11 – 19 Uhr

Eintritt € 5,-. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kostenlos.

Mehr Infos zur HanseArt unter http://www.kunstmesse-hanseart.de/

Ausstellung »die Arche« – Resümee

Nun ist die 38. Jahresausstellung der Freien Künstlervereinigung „die Arche“, die vom 10. bis 17. Oktober 2010 in Beverstedt zu sehen war, schon wieder vorbei. Ilona Weinhold-Wackernah durfte als Gastausstellerin dabei sein und war begeistert. Sie zeigte dort erstmalig Bilder aus ihrer neuen Edition „Teekompositionen“ Der herzliche Umgang der Künstler aus den verschiedensten Bereichen war überall zu spüren und gab Mut. Die Besucher der Ausstellung – immerhin gut 2500 kamen in diesem Jahr ins Schulzentrum Beverstedt – waren von der hochwertigen Qualität der Künstlerarbeiten angetan. Viele Exponate wechselten den Besitzer.

Was ist denn Digigraphie?

Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber bedeutsamen Kunstmarkt entwickelt.

Epson hat dazu eine eigene Website entwickelt, die Anfangs etwas holprig aufgemacht war, inzwischen aber funktionierend alles zur Digigraphie erklärt. Dort kann auch nachgelesen werden, wie man Digigraphie Künstler wird. Gelistet werden in der Rubrik Neuigkeiten Wissenwertes um die Digigraphie und Künstler, die im Kunstbetrieb ausstellen. Der Kunstbetrieb wird von Epson wie folgt beschrieben:

Der „Epson Kunstbetrieb“ in Düsseldorf ist ein „Kunstort“ mit innovativem Konzept: Dort werden nicht nur hochkarätige Ausstellungen für Fotografie und Videokunst gezeigt, sondern der Epson Kunstbetrieb versteht sich auch als Produktionsort für Digigraphie®, Begegnungs-Forum, Workshop-Zentrum und Event-Location – eben als kunstbezogene Betriebsstätte. Im Epson Kunstbetrieb sollen Sammler und Kunst-Produzenten, Studenten und etablierte Künstler sowie alle Interessenten in einen „betriebsamen“ Dialog einsteigen.

Einige Ausstellungen wurden in der einschlägigen Presse schon ausführlich erwähnt. Bessere Presse kann man seinen Drucken gar nicht wünschen. Das Konzept von Epson scheint schlüssig.

Was aber zeichnet die Digigraphie-Drucke aus?

Der Einstieg ist  nicht mal so eben gemacht. Sowohl als Künstler als auch als Druckdienstleister müssen Sie einen Vertrag mit Epson schließen und darin versichern, sich genau an die vorgegebenen Richtlinien halten werden. Das setzt einerseits einen Drucker von Epson sowie zertifizierte Medien voraus:

Digigraphie® – Definition: Digigraphie® bezeichnet einen Ausdruck auf einem professionellen Epson Stylus Pro-Drucker mit UltraChrome™-,UltraChrome™ K3-, oder UltraChrome™ K3 Vivid Magenta-Tintentechnologie auf einem zertifizierten Papier. Jeder Druck wird mit Nummer und Unterschrift authentifiziert, mit Prägestempel versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet.

Geeignete und zertifizierte Medien lesen Sie bitte online nach -> Epson Digigraphie.

Andererseits brauchen Sie einen Prägestempel, den man nur bei Epson bekommt und der kostet nicht wenig. Der Stempel wird eigens mit dem Namen des Künstlers oder dem des Druckdienstleisters angefertigt. Und Sie dürfen grundsätzlich nur limitierte Auflagen anbieten. Eine limitierte Auflage gilt aber nur für eine Druckgröße auf einem gewählten Medium. Wollen Sie ein weiteres Material alternativ anbieten, bedeutet dies eine zweite limitierte Auflage. Das schränkt ein führt das Prinzip einer limitierten Auflage aber ad absurdum, denn Sie können unendlich viele limitierte Auflagen erzeugen. Naja.

Jeder limitierte Druck muss mit dem Prägestempel geprägt werden und vom Künstler eigenhändig unterschrieben bzw. signiert sein.

Was aber ist mit Druckdienstleistern?

Auch als Druckdienstleister kann jeder im Rahmen der Vertragsvorgaben am Digigraphie-Programm teilnehmen und Künstlern damit Drucke erstellen, die dem Konzept der Digigraphie konform sind. Das ist auch gut so, denn nicht jeder Künstler wird gleich einen großformatigen Epson Drucker hinstellen. Und wer kann fachlich besser mit den Vorgaben der Digigraphie umgehen, als ein versierter Druckdienstleister. Einzig die Stempelprägung weist dann den Druckdienstleister aus als Ersteller, nicht den Künstler. Der Künstler bleibt weiterhin der Autor und hält das Urheberrecht und signiert seine Kunstwerke. Das Prinzip kann aber auch Verwirrung stiften. Und eigentlich eignet sich das Konzept nur für räumlich nah bei einander lebende Künstler und Druckdienstleister, denn ein häufiger Postversand der Drucke ist den Drucken bestimmt nicht dienlich. Das muss aber sein, denn der Künstler signiert, der Druckdienstleister prägt und nummeriert und schickt an den Kunstkäufer. Oder so.

Ist das ein Markt, wertet es meine Drucke auf?

Vorweg: Epson gewinnt in jedem Fall. Aber die beiden anderen großen, Canon und HP, haben ähnliches in der Schublade bzw. schon veröffentlicht.

Für den Künstler bedeutet dies, sich auf einen Drucker von Epson und ein zertifiziertes Material fest zu legen. Die zertifizierten Medien sind allesamt aus der ganz oberen Preisliga, also muss der Künstler auch die Kostenseite betrachten. Das ist nicht ganz billig. Aber nicht jeder Künstler gehört zu den ganz wenigen, die für jeden Druck mal eben ein paar tausend Euro verlangen und auch bekommen. Da muss jeder für sich kritisch heran gehen. Und der Künstler darf nicht glauben, nur weil ein Druck nach den Digigraphie Vorgaben erstellt wurde, verkauft sich der Druck einfacher oder gar besser. Mitnichten.

Für den Kunstmarkt ist die Digigraphie aber ein verlässliches Produkt. Der Kunstmarkt weiß und kann sich darauf verlassen, dass der Druck strengen Qualitäts- und Produktkriterien unterliegt. Einzig das relativ offene Konzept der limitierten Auflagen bedarf noch einiger Klärung. Nicht jeder Künstler wird sich selbst soweit beschränken und einen Druck nur in einer oder ganz wenigen Auflagen anbieten. Das wird die Zukunft zeigen. Doch bieten viele Künstler ihre Drucke in vielen Auflagen an, kann die Digigraphie schnell ihren Ruf verlieren.

Für den Druckdienstleister bietet die Digigraphie ein Qualitätssiegel. Es ist zwar relativ einfach, sich dem Digigraphie Programm anzuschließen, doch Epson wird schon ein Auge drauf haben, das Druckdienstleister sich genau an die Vorgaben halten. Und wer mal Schindluder mit dem Siegel treibt, fliegt schnell raus aus dem Programm. Denn Epson behält sich einen Ausschluß vor und dann muss der Prägestempel zurück gegeben werden. Ohne Prägestempel keine Digigraphie. Schon gut, was sich Epson da ausgedacht hat.

Es gibt aber auch schon kritische Stimmen!

Es gibt Druckdienstleister, die nach noch mehr Qualität streben. Denen ist das Digigraphie Programm schon wieder zu wenig speziell, zu viele können daran teilnehmen. Die wollen das allerletzte Quäntchen Qualität bieten und ihre Arbeit noch  hochwertiger erscheinen lassen. Ob sich noch weitere Qualitätssiegel etablieren können, wird sich zeigen. Aber am Produkt BIO war das ja auch möglich, wo viele Siegel nebeneinander bestehen. Nur der Kunde weiß sich nicht mehr zurecht zu finden im Siegeldschungel.

Da bleibt dann letztlich auch die Frage, ob denn ein Qualitätssiegel überhaupt beim Kunden ankommt. Kann ein Kunde etwas mit Digigraphie anfangen und interessiert den Durchschnittskunden überhaupt irgendein Siegel?

Kommentare sind herzlich willkommen, eine Diskussion erwünscht.

Meddle Hommage von Adrian Wackernah

Ich hatte vorgestern mal wieder so eine Müßigminute und darin entstand in mir der Wunsch, mich kreativ zu betätigen. Heraus kam ein Print, der wiederspiegelt, was mich auch an meine Jugendjahre in den 1970er Jahren erinnert. Und ich war tief beeindruckt von der Musikband Pink Floyd und deren Album Meddle, als ich dass das erste Mal hörte. Es war für mich eine wilde Zeit.

Das Bild, das ich MEDDLE HOMMAGE nenne, möchte ich Ihnen zum Kauf anbieten. Es ist zu haben mit einer Auflage von 5 Stück entweder in 60×40 cm oder in 120×80 cm, gedruckt als Giclée Print auf feinstem Epson Premium Canvas Satin und fertig auf einem Museumskeilrahmen mit 4 cm tiefen Leisten aufgezogen.

Auf dem Bild rechts unten steht Meddle.Pink.Floyd, darunter sind alle Titel mit Dauer in einer Zeile aufgeführt.

Wird die Welt verrückt?

Peperoni Duo spirale

Peperoni Duo spirale

Die Fotografin Ilona Weinhold-Wackernah hat auf ihrer Homepage www.meeresschatze.de eine neue verrückte Edition veröffentlicht: new style. Da wird die Peperoni Duo aus der Serie Tall Stills in einem Wirbel zu einer Spirale. Ganz schön verdrehte Welt. Ilona Weinhold-Wackernah betont aber den experimentellen Status dieser Werke.

Die Peperonis sind im Format 45×100 cm auf echter Leinwand (Canvas) gedruckt und auf Holzkeilrahmen aufgespannt zu kaufen.

Ein aufgeschnittenes Gehäuse vom Nautilus aufwändig bearbeitet gibt es in 60×45 cm.

Ilona Weinhold-Wackernahs Homepage: www.meeresschaetze.de.

Mein erstes Kalenderprojekt

Meine liebe Frau wollte von der ganz neuen Foto-Edition Tee unbedingt einen Aufstellkalender haben. Das Layout ging ja noch flott von der Hand und ein Kalendarium ist auch schnell gemacht. Beim Drucken musste ich ein wenig herum tricksen. Von der Fotopapierrolle gedruckt waren die kleinen Kalenderblätter – die sind ja nur 11,8×13,7 cm groß – einfach nicht plan zu bekommen. Also musste ich auf Blattware drucken, doch hier wollte mein großer Epson 9800 die Seiten partout nicht auf jedem Bogen an gleicher Stelle drucken. Konsequenz war, jeder Bogen musste einzeln geschnitten werden. Erst weitere Tests brachten endlich das ersehnte Ergebnis. Jedes Blatt ist auf semiglossy 240 g schwerem Fotopapier gedruckt. Und wenn Sie ein Exemplar möchten, bestellen können dort auf ihrer Website auch. Meine liebe Frau, die unheilbar krank die Fotografie nur noch als Therapie betreiben kann, würde sich über jede Anerkennung in Form des Verkaufs eines Kalenders sicher freuen und Freude ist immer die beste Therapie.