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	<title>Adrian Wackernah &#187; epson</title>
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	<description>Bildmanufaktur Wackernah</description>
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		<title>Fotofestival Zingst</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 07:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das jährliche Fotofestival in Zingst findet diesmal vom 28. Mai bis zum 5. Juni 2011 statt und Epson hat sich da als Druckpartner angeboten. Viele Fotografien werden als Digigraphien zu sehen sein. Für die Digigraphie Labore und Künstler hat Epson &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2011/05/05/fotofestival-zingst/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das jährliche Fotofestival in Zingst findet diesmal vom 28. Mai bis zum 5. Juni 2011 statt und Epson hat sich da als Druckpartner angeboten. Viele Fotografien werden als Digigraphien zu sehen sein.</p>
<p>Für die Digigraphie Labore und Künstler hat Epson eine Partnerausstellung organisiert und dafür die Galerie Schule des Sehens in Zingst gewonnen. Gezeigt werden Fotografien im Format DIN A3 zum Thema „Der Mensch und seine Beziehung zu Landschaft, Flora und Fauna.“ Das ist ein weit gestecktes Thema und ich bin gespannt, wie das von den teilnehmen Fotografinnen und Fotografen verstanden wurde. Ilona Weinhold-Wackernah nimmt teil und auch ich habe mich mal dran gewagt.</p>
<p>Ilona Weinhold-Wackernah und Adrian Wackernah sind vom 29. bis 31. Mai 2011 in Zingst im Rahmen des jährlichen Partnertreffens der Digigraphie Labore und Künstler, das von Epson organisiert wird. Wer uns treffen möchte: wir sind im Hotel Speicher Barth, Am Osthafen 2 in 18356 Barth untergebracht.</p>
<p>Ich bin gespannt auf den Rummel in Zingst!<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Jetzt Digigraphie zertifiziert</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern bekam ich den unterzeichneten Vertrag von Epson zurück, der mich als zertifiziertes Digigraphie Labor auszeichnet. Was bedeutet das? Es ist eine Auszeichnung, mit der ich am Digigraphie Programm teilnehmen kann und das wiederum bedeutet, ich kann Künstler-Ediionen für Sie in limitierten &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2010/05/12/jetzt-digigraphie-zertifiziert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bekam ich den unterzeichneten Vertrag von Epson zurück, der mich als zertifiziertes Digigraphie Labor auszeichnet. Was bedeutet das? Es ist eine Auszeichnung, mit der ich am Digigraphie Programm teilnehmen kann und das wiederum bedeutet, ich kann Künstler-Ediionen für Sie in limitierten Auflagen erstellen und die Drucke mit einem Prägestempel signieren sowie für den Druck dem Käufer ein Zertifikat ausstellen.</p>
<p>Dem Käufer eines Kunstdrucks geben wir damit eine Fotografie mit Gütesiegel in die Hand. Drucke nach dem Digigraphie Programm dürfen nur auf von Epson zertifizierten Medien gedruckt werden und nur mit einem Epson Drucksystem der neuesten Generation. Und die Drucke müssen immer limitiert sein, wobei die Limitierung jeweils die Druckgröße, das Medium und das Drucksystem vorgeben. Sie können so aber auch mehrere limitierte Auflagen gleichzeitig herausgeben.</p>
<p><strong>Eine limitierte Auflage setzt sich so zusammen: </strong></p>
<p><strong>Auflage:</strong> 5 Stück (die Auflage legen Sie einmal vor Druckbeginn fest)</p>
<p><strong>Material:</strong> Epson Premium Canvas Satin (oder ein anderes Material Ihrer Wahl)</p>
<p><strong>Druckgröße:</strong> 50&#215;60 cm</p>
<p><strong>Drucksystem:</strong> Epson Stylus Pro 9800</p>
<p>Ändert sich irgend eine Komponente in dieser limitierten Auflage, so ist die Auflage beendet und eine neue Auflage muss begonnen werden. Damit der Käufer sieht, das es sich um eine limitierte Auflage handelt, wird jeder Druck mit einem speziellen Prägestempel geprägt, ein Zertifikat ausgestellt und von Ihnen als Künstler unterschrieben.</p>
<p>So sieht mein Stempel aus, mit dem jedes Bild geprägt wird:</p>
<p><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/05/Digigraphie-Stempel-Lab.jpg" rel="lightbox[320]" title="Digigraphie-Stempel-Lab"><img class="alignnone size-full wp-image-321" title="Digigraphie-Stempel-Lab" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/05/Digigraphie-Stempel-Lab.jpg" alt="" width="187" height="143" /></a></p>
<p><strong>Welche weiteren Vorteile hat das für Sie als Künstler?</strong></p>
<p>Einen weiteren Vorteil haben Sie durch die Veröffentlichung Ihrer limitierten Motive in der<a href="http://www.digigraphie.com/" target="_blank"> Galerie auf der Webseite von Epsons Digigraphie Site</a>. Das Einpflegen der Bilder übernehme ich in Absprache mit Ihnen. Die Galerie sorgt durch ihren Bekanntheitsgrad für eine gute Werbung. Und Epson ist mit seinem Ausstellungsraum in Düsseldorf sehr rege, was hochwertige Ausstellungen mit Bildern von namhaften Künstlern angeht.</p>
<p>Jetzt müssen Sie nur noch starten. Ich jedenfalls werde den Anfang machen, mit ausgewählten Fotografien aus den <a href="http://www.meeresschaetze.de" target="_blank">Foto-Editionen von meiner Frau Ilona Weinhold-Wackernah</a>.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Was ist denn Digigraphie?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/04/22/was-ist-denn-digigraphie/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 14:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2010/04/22/was-ist-denn-digigraphie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber bedeutsamen Kunstmarkt entwickelt.</p>
<p>Epson hat dazu eine eigene Website entwickelt, die Anfangs etwas holprig aufgemacht war, inzwischen aber funktionierend alles zur Digigraphie erklärt. Dort kann auch nachgelesen werden, wie man Digigraphie Künstler wird. Gelistet werden in der Rubrik Neuigkeiten Wissenwertes um die Digigraphie und Künstler, die im Kunstbetrieb ausstellen. Der Kunstbetrieb wird von Epson wie folgt beschrieben:</p>
<blockquote><p>Der „Epson Kunstbetrieb“ in Düsseldorf ist ein „Kunstort“ mit innovativem Konzept: Dort werden nicht nur hochkarätige Ausstellungen für Fotografie und Videokunst gezeigt, sondern der Epson Kunstbetrieb versteht sich auch als Produktionsort für Digigraphie®, Begegnungs-Forum, Workshop-Zentrum und Event-Location – eben als kunstbezogene Betriebsstätte. Im Epson Kunstbetrieb sollen Sammler und Kunst-Produzenten, Studenten und etablierte Künstler sowie alle Interessenten in einen „betriebsamen“ Dialog einsteigen.</p></blockquote>
<p>Einige Ausstellungen wurden in der einschlägigen Presse schon ausführlich erwähnt. Bessere Presse kann man seinen Drucken gar nicht wünschen. Das Konzept von Epson scheint schlüssig.</p>
<p><strong>Was aber zeichnet die Digigraphie-Drucke aus?</strong></p>
<p>Der Einstieg ist  nicht mal so eben gemacht. Sowohl als Künstler als auch als Druckdienstleister müssen Sie einen Vertrag mit Epson schließen und darin versichern, sich genau an die vorgegebenen Richtlinien halten werden. Das setzt einerseits einen Drucker von Epson sowie zertifizierte Medien voraus:</p>
<blockquote><p>Digigraphie<sup>®</sup> &#8211; Definition: Digigraphie<sup>®</sup> bezeichnet einen Ausdruck auf einem professionellen Epson Stylus Pro-Drucker mit UltraChrome™-,UltraChrome™ K3-, oder UltraChrome™ K3 Vivid Magenta-Tintentechnologie auf einem zertifizierten Papier. Jeder Druck wird mit Nummer und Unterschrift authentifiziert, mit Prägestempel versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet.</p></blockquote>
<p>Geeignete und zertifizierte Medien lesen Sie bitte online nach -&gt; <a href="http://www.digigraphie.com/de/was-ist-digigraphie/technologie-und-materialien.htm" target="_blank">Epson Digigraphie</a>.</p>
<p>Andererseits brauchen Sie einen Prägestempel, den man nur bei Epson bekommt und der kostet nicht wenig. Der Stempel wird eigens mit dem Namen des Künstlers oder dem des Druckdienstleisters angefertigt. Und Sie dürfen grundsätzlich nur limitierte Auflagen anbieten. Eine limitierte Auflage gilt aber nur für eine Druckgröße auf einem gewählten Medium. Wollen Sie ein weiteres Material alternativ anbieten, bedeutet dies eine zweite limitierte Auflage. Das schränkt ein führt das Prinzip einer limitierten Auflage aber ad absurdum, denn Sie können unendlich viele limitierte Auflagen erzeugen. Naja.</p>
<p>Jeder limitierte Druck muss mit dem Prägestempel geprägt werden und vom Künstler eigenhändig unterschrieben bzw. signiert sein.</p>
<p><strong>Was aber ist mit Druckdienstleistern?</strong></p>
<p>Auch als Druckdienstleister kann jeder im Rahmen der Vertragsvorgaben am Digigraphie-Programm teilnehmen und Künstlern damit Drucke erstellen, die dem Konzept der Digigraphie konform sind. Das ist auch gut so, denn nicht jeder Künstler wird gleich einen großformatigen Epson Drucker hinstellen. Und wer kann fachlich besser mit den Vorgaben der Digigraphie umgehen, als ein versierter Druckdienstleister. Einzig die Stempelprägung weist dann den Druckdienstleister aus als Ersteller, nicht den Künstler. Der Künstler bleibt weiterhin der Autor und hält das Urheberrecht und signiert seine Kunstwerke. Das Prinzip kann aber auch Verwirrung stiften. Und eigentlich eignet sich das Konzept nur für räumlich nah bei einander lebende Künstler und Druckdienstleister, denn ein häufiger Postversand der Drucke ist den Drucken bestimmt nicht dienlich. Das muss aber sein, denn der Künstler signiert, der Druckdienstleister prägt und nummeriert und schickt an den Kunstkäufer. Oder so.</p>
<p><strong>Ist das ein Markt, wertet es meine Drucke auf?</strong></p>
<p>Vorweg: Epson gewinnt in jedem Fall. Aber die beiden anderen großen, Canon und HP, haben ähnliches in der Schublade bzw. schon veröffentlicht.</p>
<p>Für den Künstler bedeutet dies, sich auf einen Drucker von Epson und ein zertifiziertes Material fest zu legen. Die zertifizierten Medien sind allesamt aus der ganz oberen Preisliga, also muss der Künstler auch die Kostenseite betrachten. Das ist nicht ganz billig. Aber nicht jeder Künstler gehört zu den ganz wenigen, die für jeden Druck mal eben ein paar tausend Euro verlangen und auch bekommen. Da muss jeder für sich kritisch heran gehen. Und der Künstler darf nicht glauben, nur weil ein Druck nach den Digigraphie Vorgaben erstellt wurde, verkauft sich der Druck einfacher oder gar besser. Mitnichten.</p>
<p>Für den Kunstmarkt ist die Digigraphie aber ein verlässliches Produkt. Der Kunstmarkt weiß und kann sich darauf verlassen, dass der Druck strengen Qualitäts- und Produktkriterien unterliegt. Einzig das relativ offene Konzept der limitierten Auflagen bedarf noch einiger Klärung. Nicht jeder Künstler wird sich selbst soweit beschränken und einen Druck nur in einer oder ganz wenigen Auflagen anbieten. Das wird die Zukunft zeigen. Doch bieten viele Künstler ihre Drucke in vielen Auflagen an, kann die Digigraphie schnell ihren Ruf verlieren.</p>
<p>Für den Druckdienstleister bietet die Digigraphie ein Qualitätssiegel. Es ist zwar relativ einfach, sich dem Digigraphie Programm anzuschließen, doch Epson wird schon ein Auge drauf haben, das Druckdienstleister sich genau an die Vorgaben halten. Und wer mal Schindluder mit dem Siegel treibt, fliegt schnell raus aus dem Programm. Denn Epson behält sich einen Ausschluß vor und dann muss der Prägestempel zurück gegeben werden. Ohne Prägestempel keine Digigraphie. Schon gut, was sich Epson da ausgedacht hat.</p>
<p><strong>Es gibt aber auch schon kritische Stimmen!</strong></p>
<p>Es gibt Druckdienstleister, die nach noch mehr Qualität streben. Denen ist das Digigraphie Programm schon wieder zu wenig speziell, zu viele können daran teilnehmen. Die wollen das allerletzte Quäntchen Qualität bieten und ihre Arbeit noch  hochwertiger erscheinen lassen. Ob sich noch weitere Qualitätssiegel etablieren können, wird sich zeigen. Aber am Produkt BIO war das ja auch möglich, wo viele Siegel nebeneinander bestehen. Nur der Kunde weiß sich nicht mehr zurecht zu finden im Siegeldschungel.</p>
<p>Da bleibt dann letztlich auch die Frage, ob denn ein Qualitätssiegel überhaupt beim Kunden ankommt. Kann ein Kunde etwas mit Digigraphie anfangen und interessiert den Durchschnittskunden überhaupt irgendein Siegel?</p>
<p>Kommentare sind herzlich willkommen, eine Diskussion erwünscht.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Ist in Leinwand noch Leinwand drin?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/03/28/ist-in-leinwand-noch-leinwand-drin/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 18:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Waren wir nicht erst vor kurzem aufgeschreckt, als wir lasen und hörten, das wo Käse drin sein soll, gar kein Käse mehr drin ist? Ich war schockiert. Eine Pizza ohne echten Käse? Ich musste gleich an den berühmten Film Brust &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2010/03/28/ist-in-leinwand-noch-leinwand-drin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waren wir nicht erst vor kurzem aufgeschreckt, als wir lasen und hörten, das wo Käse drin sein soll, gar kein Käse mehr drin ist? Ich war schockiert. Eine Pizza ohne echten Käse? Ich musste gleich an den berühmten Film <a href="http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=6467&amp;sucheNach=titel">Brust oder Keule</a> mit Louis de Funes denken, wo er einen Gourmetkritiker spielt und sein Gegenspieler, <a href="http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?sucheNach=personNr&amp;wert=67953">Michel Colucci</a> als Gérard Duchemin, einen skrupellosen Fastfoodfabrikanten. Da konnten wir sehen, wie ein Hähnchen aus meiner undefinierbaren Masse geformt wird, mit Lebensmittelfarbe die gebräunte Haut aufgesprüht wird. Ekelig.</p>
<p>Zwischen meinen Beiträgen habe ich Google-Anzeigen geschaltet. Da sehe ich dann immer öfter Anzeigen von Mitbewerbern um Aufträge für Foto auf Leinwand. Ja, der Markt ist für den Verbraucher inzwischen unüberschaubar geworden, für uns Dienstleister ein hartes Brot. Wehmut klingt in mir an, wenn ich an die Zeit denke, in der ich noch einer der ganz wenigen Anbieter war. Naja. Und die Preise, die meine Mitbewerber für Leinwanddrucke verlangen, lassen mich fragen, wie ist das denn möglich.</p>
<p><strong>Jetzt hake ich mal ein wenig nach</strong></p>
<p>Da bekomme ich bei http://ranaposter.de eine 80&#215;120 cm Leinwand für 89 Euro. Natürlich auf Keilrahmen aufgezogen, oder nicht. Das geht nicht eindeutig aus der Produktbeschreibung hervor. Allein so einen Druck für den Versand zu verpacken, dauert bei mir schon fast eine viertel Stunde und kostet mich im Versand mit UPS schon einen saftigen Zuschlag wegen &#8220;großem Paket&#8221;. Und erst das Verpackungsmaterial.</p>
<p>Was mir noch auffällt: Microfaser Leinwand. Was ist das denn? Ich denke, Leinwand ist aus Baumwolle. Eine Googlesuche zeigt mir Microfasertücher, Leinwand für Beamer, also die bekannte Leinwand für Diavorträge, Leinwand für Rollos und tatsächlich werben ganz schön viele Anbieter von Foto auf Leinwand mit Microfaser-Leinwand. Die Leinwand mit einem Flächengewicht von 210g/qm bis zu stattlichen 400g/qm verspricht so nichts schlechtes. Oder? Bei <a href="http://www.online-artikel.de/article/das-foto-auf-der-leinwand-die-leinwandfotos-2307-1.html" target="_blank">www.online-artikel.de</a> finde ich diese Aussage:</p>
<blockquote><p>Vorsicht ist aber bei der Auswahl des jeweiligen Anbieters bezüglich eines Fotos auf der Leinwand geboten. Nicht immer wird die angebotene Qualität auch geboten. Was für einen Künstler verwerflich wäre – ist bei der Produktion einer Foto Leinwand unersetzbar – die Microfaser-Leinwand. Der Vorteil besteht darin, dass sich die im Druckverfahren verwendete Tinte sofort mit den Poren dieser Leinwand verbindet. Nur so ist es gewährleistet, dass das <a href="http://www.leinwandfotos.info/" target="_blank">Foto auf Leinwand</a> reflektionsfrei, kratzfest und wasserunempfindlich ist. In Fällen, in denen ein anderes Gewebe seinen Einsatz findet, passiert es nicht selten, dass an den Eckfalzen unschöne Farbbruchstellen entstehen. An eine Kratzfestigkeit und Wasserunempfindlichkeit ist gar nicht zu denken.</p></blockquote>
<p>Hmm, stimmt denn diese Aussage? „<em>Was für einen Künstler verwerflich wäre, ist für Foto auf Leinwand unersetzlich.“</em> Habe ich etwa die schönsten Fotografien meiner Frau, die damit mehrere Ausstellungen veranstaltet hat, unersetzlich versaut?</p>
<p>Unter <a href="http://mootivoo.de/expertenwissen/7/1/leinwand/fotoleinwand/leinwanddruck/leinwanddruck.html ">http://mootivoo.de</a> finde ich diese Aussage:</p>
<blockquote><p>Ihr Bild wird auf ein speziell für den Druck von Fotoleinwänden entwickeltes Microfaser-Leinwandgewebe gedruckt. Ein High-Tech-Gewebe dass die Verbindung der lösungsmittelfreien Farben, durch den Sublimationsdruck, auf einer molekularen Ebene ermöglicht. So entsteht eine einzigartige Farbbrillanz und Ihr Bild wird kratzfest, UV-beständig und sogar waschfest bei 30 Grad!</p>
<p>Die Struktur (fein und doch gut sichtbar) dieses hochwertigen Materials eignet sich perfekt für Ihre mootivoo Fotodrucke und bewahrt, insbesondere aus der Nähe betrachtet, den Look ähnlich eines Gemäldes. Die seidenmatte, lichtechte Oberfläche gibt Farben besonders satt und leuchtend wieder und verleiht Ihrem mootivoo Bild eine sehr exklusive Wirkung.</p>
<p>Die Beschaffenheit dieses Materials lässt keine Wünsche offen, sie ist auf Haltbarkeit und Farbbrillanz optimiert.</p>
<p>Die verwendeten Leinwände sind darüber hinaus Naturprodukte und unterliegen der ständigen Kontrolle unseres Qualitätsmanagements. Das Baumwollgewebe wird exakt nach unseren Vorgaben verarbeitet und kleinste Webfehler durch optische Vermessungen erkannt und aussortiert. So kommt nur zu 100 % perfekt verarbeitete Leinwand zum Einsatz.</p>
<p>All diese Eigenschaften des mootivoo Leinwandgewebes lassen Ihre Motive edel und wertig zum Ausdruck bringen</p></blockquote>
<p>Alle Anbieter sprechen übrigens von einer eigens für Sie hergestellten Leinwand. Als wäre ihr Angebot das Einzige. Apropos: Ein High-Tech-Gewebe steht oben und unten sprechen die von einem Naturprodukt. Wie geht das zusammen.</p>
<p>Ich lese weiter in den Googlesuchergebnissen und finde Hinweise, um was es sich denn überhaupt handelt und was zu erwarten ist: <em>aufwändiges Transferverfahren, Sublimationstinten und 720 ppi Druckauflösung</em>. Und es ist ein Produkt nach dem Öko-Tex Standard. Siehe zu Öko-Tex bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Öko-Tex" target="_blank">Wikipedia</a>. Das was ich da lesen kann, klingt erstmal gut. Doch ist deshalb die klassische echte Leinwand schlecht?</p>
<p>Geworben wird bei der Microfaser Leinwand auch mit Haltbarkeit, aber dazu gibt es keine Tests. OK. Anders zum Beispiel bei der Epson Leinwand. Die ist sogar für das Epson Zertifikat Digigraphie gut. Naja. Dieses Produkt „Microfaser Leinwand“ ist also eigentlich keine echte Leinwand. Im Gegenteil, es ist ein Druck auf Transferpapier, der dann vom Transferpapier mit einer Transferpresse auf den synthetischen Leinwandstoff aufgebracht wird. Es soll viele Vorteile wie Kratzfestigkeit, Wasserbeständigkeit und vielleicht Haltbarkeit haben. Aber es bedarf komplizierter Technik wie Transferpresse und spezieller Tinte. Inwieweit man solche Drucke mit denen mit Epson Tinte auf Epson Leinwand vergleichen kann, sei dahin gestellt, ich habe keine Erfahrungen damit. Wir kennen das Prinzip aber schon von den T-Shirt-Drucken, wo das gleiche Verfahren angewendet wird. Interessieren würde mich auch, wie groß der Farbraum nach dem transferieren der Farben bleibt.</p>
<p>Und mir ist aufgefallen, das sich die Texte für die Produktbeschreibung auf sehr vielen Webseiten gleichen, was darauf schließen lässt, das viele Shops nur sogenannte Partnershops sind und letztlich nur wenige Anbieter für die Produktion dahinter stehen.</p>
<p>Ich will die beworbenen Vorzüge der Microfaser Leinwand nicht schlecht reden, im Gegenteil spricht vieles dafür und sie merzt so manche Unzulänglichkeit herkömmlicher Leinwanddrucke aus. Aber wenn ich mich als anspruchsvoller Künstler für ein Hahnemühle PhotoRag Produkt interessiere, würde ich dann einen Fotodruck auf hochglänzender Fotofolie wie dem Ilford Galerie Smooth High Gloss Media in meine Überlegungen mit einbeziehen? Und vergleiche ich einen Druck auf einem 200g/qm schweren Fotopapier mit dem Ausdruck auf einem Barytpapier? Oder vergleiche ich ein Kleid von KiK mit einem von einem Modezar?</p>
<p>Ich habe auf viele Anfragen von Kunden nach kratzfesten und wasserunempfindlichen Leinwanddrucken von mir immer gereizt mit dem Vergleich mit einem van Gogh reagiert und ob sie, die Kunden, denn einen van Gogh auch in die Waschmaschine tun würden. Und meinte damit, einen van Gogh würde man ja auch pfleglich behandeln und erwarte das auch für einen guten Fotodruck auf Leinwand.</p>
<p>Aber der Erfolg der Microfaser Leinwand zeigt scheinbar, das ein Foto auf Leinwand eben doch mehr aushalten muss, als nur schön an der Wand auszusehen und den Betrachter zu erfreuen. Oder liege ich damit so falsch? Bin gespannt auf Reaktionen.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Epson Premium Canvas Satin</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe endlich meine ersten Drucke auf der Epson Premium Canvas Satin Leinwand gemacht und bin sehr zufrieden. Der Glanz ist nicht störend, das Druckbild hat schöne Schwärzen, einen guten Kontrast und großen Farbraum. Und ich habe mit Epsons Photoblack gedruckt, &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2010/03/22/epson-premium-canvas-satin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe endlich meine ersten Drucke auf der Epson Premium Canvas Satin Leinwand gemacht und bin sehr zufrieden. Der Glanz ist nicht störend, das Druckbild hat schöne Schwärzen, einen guten Kontrast und großen Farbraum. Und ich habe mit Epsons Photoblack gedruckt, das spart den lästigen Tintenwechsel zum Matte Black und damit Kosten. Die Leinwand müffelt anfangs nach dem Bedrucken ein wenig, was vermutlich am Coating liegt. Die Oberfläche ist sehr robust, Fingerabdrücke machen ihr nichts aus und da schon Glanz drauf ist, gibt es auch keine unangenehmen Glanzstellen, wenn man versehentlich Druck drauf ausübt. Preislich ist die Canvas mit etwas mehr als 16 Euro pro qm gerade noch vertretbar.</p>
<p>Glänzende Leinwand und das gilt auch für die Epson Premium Canvas Satin, <strong>darf nicht gefirnist werden</strong>. Bitte unbedingt dran denken. Das Coating bietet ausreichenden Schutz. Insgesamt ein gutes Produkt. Einziges Manko: die Leinwand bricht manchmal, wenn an den Kanten eingefaltet wird.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Canvas und Eco Solvent</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/03/04/canvas-und-eco-solvent/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Druckmaschinen mit Eco Solvent Tinten statt der sonst üblichen wasserbasierten Tinten wie zum Beispiel in den Epson Stylus Pro Druckern sind nicht erst seit der Vorstellung des Epson GS6000 im Jahre 2008 gerade für Outdoor Anwendungen die bessere Wahl. Die Drucke sind kratzfest, wasserfest und halten ohne weiteren Schutz teilweise mehrere Jahre im Aussenbereich.</p>
<p>Gerade diese Attribute machen die Annahme möglich, man könne damit auch Canvas bedrucken. Und ja, man kann Canvas bedrucken, Epson hat sogar eigens eine Leinwand für den Epson GS6000 ins Programm aufgenommen. Apropos: wenn ich hier exemplarisch den Epson GS6000 anführe, dann nur weil ich Epson Geräte gerne benutze und so vielleicht auch aus Bequemlichkeit bei Epson bleiben würde. Außerdem wirbt Epson für seinen Eco Solvent Drucker mit dem derzeit größten Farbraum.</p>
<p>Ich bin also zu einem Demotermin gefahren, um mir das Gerät und die Druckergebnisse auf Canvas live zeigen zu lassen. Dazu waren auch eine CD mit eigenen Fotos im Gepäck, die ich Tage zuvor mit meinem Epson 9800 und Matteblack auf meiner Leinwand gedruckt hatte. So hatte ich später wieder zu Hause eine Vergleichsmöglichkeit.</p>
<p>Die Leinwand war schon im GS6000 eingelegt und eigentlich hätte es sofort losgehen können. Doch erst mal zum Gerät: Die Maschine verarbeitet Material bis zu 64 Zoll Breite, das sind beeindruckende 162 cm, und dicke Rollen kann man auch einlegen, so bis 30 kg schwer dürfen die sein. So kann richtig viel in einem Stück gedruckt werden. Maschinen dieser Liga sind bei anderen Anbietern sicher ähnlich ausgestattet, aber mich interessiert hier ja nur, wie sich Eco Solvent zu meinem Epson 9800 schlägt.</p>
<p>Erster Wermutstropfen ist, ich brauche unbedingt ein RIP zum Drucken. Einen eigenen Epsontreiber gibt es nicht. Schade. Ich persönlich habe keine so prickelnden Erfahrungen mit diversen RIPs gemacht. Naja. Und im Gegensatz zu Epson Amerika wird der Drucker hierzulande ohne RIP verkauft, entweder hat schon eins oder man muss sich das noch dazu kaufen. So wird der Einstieg ins Eco Solvent zu dem happigen Preis der Maschine nochmal um einen Betrag zwischen zwei- und dreitausend  erschwert.</p>
<p>Im Democenter war ein Colorgate RIP auf einem Windows PC installiert, eine hauseigene Canvas Marke mit satin glänzender Oberfläche im Drucker. Für die Ausgabe meines ersten Testfiles wurde auf höchste Auflösung und Qualität eingestellt. Nach wenigen Minuten beginnt der Druck. Der Geräuschpegel ist höher als bei meinem Epson 9800, aber nicht wirklich störend &#8211; halt etwas lauter, mechanischer. Der Druckkopf schiebt sich von links nach rechts über die Canvas und wieder zurück. Mein Epson 9800 schafft bei 1440 dpi so eins bis einskommafünf Quadratmeter pro Stunde, bestenfalls. Dieser soll fünf bis sechs bei 1440 dpi schaffen. Also viermal so schnell kommt mir das nicht vor. Doch als ich den Druck in Händen halte, bin ich erstmal beeindruckt. Stimmige Farben, gute Tiefen und die satin Oberfläche der Canvas ist glücklicherweise nicht so spiegelnd glänzend wie so oft gerade bei Canvas für meinen Epson 9800. Dann noch mal eben einige weitere meiner Motive drucken. Eco Solvent riecht ja meist nach Lösemitteln. Hier beim GS6000 riecht es auch, aber nicht wirklich störend, aber eben doch, obwohl Epson das anders sieht. Jetzt sind alle Drucke fertig. Sofort trocken sind sie noch nicht. Ich muss etwas warten. Ein völliges Durchtrocknen dauert aber doch sehr viel länger. Wieviel wurde nicht gesagt.</p>
<p>Ich hatte auch ein Motiv mit einem Cocktailglas mit rotem Inhalt, roter Kirsche und einer Scheibe Orange vor schwarzem Hintergrund mitgebracht. Das sah nun im Druck nicht so schwarz aus, wie ich mir das vorgstellt hatte. Und auch das Rot war  nicht wirklich intensiv. Der Verkäufer gab dann auch zu, dass der GS6000 beim Rot und Blau ein wenig schwächelt. Ein Graustufentestbild war mit feinen Verläufen sauber gedruckt und schien dort im Demoraum ohne Normlicht neutral. Zuhause sah das dann doch anders aus, aber dazu später mehr. Ende der Demo nach anderthalb Stunden. Alles gesagt, erklärt und gezeigt. Ich fahre heim.</p>
<p>Zuhause erwartete mich meine Frau bereits und wir beide rollten die Testdrucke sofort auf dem Tisch aus und ich holte meine früher mit dem Epson 9800 gemachten Vergleichsdrucke hervor. Uuh, ooh, da waren doch deutliche Unterschiede zwischen den Drucken. Das hatte ich nicht erwartet. Naja, das Gehirn spielt einem mit seiner Erinnerung doch gerne einen Streich und rechnet meist schön, so schön wie wir es uns wünschen.</p>
<p>Alle Drucke waren insgesamt etwas heller oder besser blasser. inwieweit das dem RIP, dem Medium oder den Tinten geschuldet ist, kann ich nicht sagen mangels Vergleichsmöglichkeit. Aber gehe ich davon aus, das diese Testdrucke einen Mittelwert bezüglich der möglichen Qualität mit Eco Solvent darstellen, so kann es nicht viel besser werden. Die Auflösung ist sehr fein, die Schärfe gut, Farbverläufe kommen gut. Aber in allen Punkten ist der Epson 9800 besser, deutlich besser. Meine Vergleichsdrucke sind deutlich farbintensiver, etwas schärfer, haben ein besseres Schwarz was in höherem Kontrast resultiert. Selbst ein Motiv, das ich 1998, also vor gut 12 Jahren auf einem damals hochmodernen HP Designjet 3500 gedruckt hatte, war farbintensiver und etwas schärfer, kontrastreicher. Das Graustufentestmotiv wirkte nun unter fast Normlich grünlich und verschwommen. Der Verlauf war OK, das Fehlen des zusätzlichen Schwarztons vom Epson 9800 macht sich also nur bedingt bemerkbar.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Eco Solvent punktet immer, wenn es um den schnellen Druck großer Menge geht und wenn Wetterfestigkeit Bedingung ist. Großformatige Drucke betrachtet man ja aus größerem Abstand als ein Foto in DIN A3 Größe. Da sind die geringere Schärfe und Kontrast nicht ganz so ausschlaggebend. Aber das ist nicht mein Markt. Ich drucke Fotografien in allerbester Qualität. Maximale Tiefe, bester Kontrast, feine Verläufe und satte Farben wo gewünscht sind Voraussetzung. Und Eco Solvent ist davon weit entfernt, sehr weit entfernt. Und meine ursächliche Intention, das Problem mit den so besonders empfindlichen Leinwanddrucken auf matter Leinwand so zu umgehend, war überhaupt nicht erfüllt. Ich hatte ein Motiv meiner Vergleichsdrucke sogar schon mit Firnis überzogen vorliegen. Gegenüber meinem unbehandelten Vergleichsdruck war es etwas kräftiger mit noch tieferen Schwarz. Der Firnis dunkelt also etwas nach, Farben werden dabei leicht intensiver. Mit Firnis ist also noch mal eine Steigerung für hochwertige Fine Arts aus dem Epson 9800. Dagegen sah der Druck aus dem GS6000 ausgewaschen und blass aus. Schade. So aber werde ich meine Fähigkeiten im Firnissen weiter ausbauen &#8211; also mehr üben.</p>
<p>Nachtrag zur Kratzfestigkeit: Eco Solvent und auch Epson wirbt für den GS6000 mit kratzfesten Ausdrucken. Zuhause angekommen bin ich dann spaßeshalber mal mit dem Fingernagel über den Leinwanddruck aus dem GS6000 gekratzt &#8211; oops, den kann man ja sehen. Also doch nicht kratzfest. Wieso das aber versprochen wird?</p>
<p>Und wer als Fine Art Druckdienstleister was auf sich hält, wird ein Foto auf Leinwand nicht mit einem Eco Solvent Drucker drucken. Achten Sie unbedingt auf die verwendeten Maschinen und Tinten, wenn Sie irgendwo besonders günstige Angebote entdecken. Steckt eine Eco Solvent Maschine in der Produktion, erwarten Sie keine hochwertigen Prints, wenn Sie Fine Art wollen.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>Farbmanagement mit ColorMunki Photo</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit hatte ich diese verdammt komplexen Farbmanagement Lösungen aus meinem Workflow verbannt und stattdessen mit konsequent mit den Farbprofilen von Epson begnügt. Und das klappte auch ziemlich gut, auch mit Medien, die nicht von Epson sind. Zu Weihnachten 2009 &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2010/01/29/farbmanagement-mit-colormunki-photo/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit hatte ich diese verdammt komplexen Farbmanagement Lösungen aus meinem Workflow verbannt und stattdessen mit konsequent mit den Farbprofilen von Epson begnügt. Und das klappte auch ziemlich gut, auch mit Medien, die nicht von Epson sind.</p>
<p>Zu Weihnachten 2009 war  es dann doch wieder soweit: Ich schenkte mir notgedrungen ein neues Messgerät, weil mein x-rite DTP94 nicht mehr unter Mac OS X SnowLeopard &#8211; 10.6 &#8211; funktionierte und ein Treiberupdate vom Hersteller nicht zu erwarten war. Meine Wahl fiel auf das x-rite ColorMunki Photo Paket, mit dem ich meinen Monitor und auch meine Drucker kalibrieren können sollte &#8211; so versprachs der Hersteller. Diverse Stellungnahmen von Anwendern in Foren machten mir Hoffnung und so kaufte ich.</p>
<p>Während der Ruhe der Weihnachtsfeiertage konnte ich erste Schritte mit dem Messgerät wagen. Zuerst den Monitor kalibrieren. Ich habe da an meinem Mac ein wunderschönes Apple Cinema Display mit angenehmen 30 Zoll Bildschirmdiagonale. Damit macht Bildbearbeitung richtig Spaß. Messgerät kalibriert, vor den Bildschirm angebracht und los gehts. Die Bildschirmhelligkeit stelle ich auf den von der Software vordefinierten Wert von 120 cd/qcm und nach wenigen Minuten kann ich das Profil speichern. Praktisch eine vorher / nachher Einstellung, mit das neue Profil mit der voherigen Einstellung verglichen werden kann. Schade nur, dass das neu erstellte Profil immer im Colorsync Ordner des Users gespeichert wird, also in ~/Library/ColorSync/Profiles/. Da ich mir den Rechner mit meiner Frau teile, wäre mir der /Library Ordner lieber gewesen. So muss ich ein neu erstelltes Profil immer händisch dorthin kopieren, damit meine Frau auch die Farben so sieht, wie ich in meinem Account.</p>
<p>Obwohl ich die aktuelle Version der Softwares aus dem ColorMunki Paket installiert habe, hakt die Software unter Snow Leopard doch. Das kleine Programm, dass bei der Anmeldung eines Benutzers automatisch  gestartet wird und oben in der Menüleiste mit einem Icon den Zugriff auf die ColorMunki Softwares erlaubt, musste ich entfernen, denn bei der Verwendung des Schnellen Benutzerwechsels crashte die Software einige Male und machte ColorMunki unbrauchbar. Und ich durfte die gut gedachte Erweiterung für Photoshop &#8211; ein spezielles Plugin wird von ColorMunki gleich in den Photoshop Plugin Ordner mit installiert &#8211; wieder entfernen, denn irgendwie hat das Plugin mein altes Photoshop CS2 total ausgebremst.</p>
<p>Dann wollte ich endlich mein erstes Druckerprofil erstellen. Also Foto semigloss in den Drucker geladen und Testchart ausdrucken. Aber halt, da musste ich noch einiges beachten, so hatte ich in Foren gelesen und auch im Blog auf der Website von x-rite für das ColorMunki stand was, wie denn unter Snow Leopard das Farbmanagement für den Epson Druckertreiber ausgeschaltet werden muss. Ein Testchart muss ja ohne Colormanagement gedruckt werden. Ich will das aber hier nicht alles wiederholen, denn man kann es ja leicht nachlesen. Also, das erste Chart ist jetzt ausgedruckt und muss mindestens zehn Minuten trocknen, bevor ich es mit dem ColorMunki Messgerät einlesen darf. Das Messen geht einfach und schnell von der Hand, das Gerät muss nur über einige Streifen gezogen werden und auf dem Bildschirm sieht man sofort, wenn man nicht genau den Streifen gemessen hat oder sonst was eine Messung unmöglich gemacht hat. Der entsprechende Streifen wird dann rot umranded markiert und man misst den Streifen einfach noch mal ein.</p>
<p>Nach dem ersten Chart und wenn man es eingelesen hat, berechnet die Software ein zweites Chart, das bereits erste Messfehler berücksichtig und ins zweite Chart einberechnet. Dann die gleiche Prozedur &#8211; drucken, trocknen lassen, einlesen. Danach wird das Profil berechnet und ich speichere es.</p>
<p>So einfach kann die Profilerstellung sein, oder doch nicht? In meinem zweiten Beitrag werde ich von meine kleinen Unglücken berichten, die ich erleben musste und wie ich so in den vergangenen vier Wochen wohl gut zwanzig Profile erstellte für mal gerade vier Papiere.<!-- PHP 5.x --></p>
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		<title>25 Jahre?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben wurde mir klar, das ich mich 1984 selbständig machte und somit in diesem Jahr die 25 Jahre voll sind. Zurückblickend waren das bewegte 25 Jahre, viele Höhen, Pleiten und Tiefen habe ich erlebt. Immer mich dem Markt anpassend habe &#8230; <a href="http://www.wackernah.com/2009/06/03/25-jahre/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben wurde mir klar, das ich mich 1984 selbständig machte und somit in diesem Jahr die 25 Jahre voll sind.<br />
Zurückblickend waren das bewegte 25 Jahre, viele Höhen, Pleiten und Tiefen habe ich erlebt. Immer mich dem Markt anpassend habe ich als Fotograf gearbeitet und hatte ein Fotofachlabor in dem die Fotoabzüge noch von Hand entwickelt wurden. Ein Satzstudio folgte, in dem ich mit meinem allerersten Mac als ersten Auftrag eine Vereinszeitung für den nachfolgenden Offsetdruck zu setzen hatte &#8211; die Druckvorlagen druckte ich da noch mit einem Apple Laserwriter Plus aus, die dann noch per Reprokamera als Filmvorlage auf die Druckplatten kopiert wurden. Abenteuerlich.<br />
Dann wurde das Satzstudio erweitert um einen eigenen Fotosatzfilmbelichter und Fotokopierer für die Massenkopie folgten. Eindrucksvoll, wie der Xerox Kopierer 100 Seiten in der Minute kopierte und im Ausgabefach die Seiten gleich faltete und zu einem Heft mit Klammerheftung zusammentrug.<br />
Um die Jahrtausendwende kam der Umbruch hin zum feinen Fotodruck mit großformatigen Inkjetdruckern. Erst ein HP der ersten Generation mit 137 cm Druckbreite, dann ein zweiter HP mit 106 cm Druckbreite aber schon bis zu 45 qm pro Druckvolumen!<br />
Heute drucke ich mit den besten Maschinen von Epson und 112 cm Druckbreite und da sind die Resultate um Welten besser als mit meinen ersten Maschinen.<br />
Im Moment widme ich mich neben dem Fine Art Printing wieder etwas ausführlicher der Fotografie &#8211; demnächst steht wohl die Ablösung meiner betagten Nikon D100 durch eine Nikon D300 an &#8211; wie auch an meinen Aktivitäten auf 55shots.com sowie verschiedenen anderen Seiten mit Angeboten an Fotoprints von Fotografen und Aufnahmen aus meinem eigenen Archiv, zu sehen ist.<br />
Ganz neu in meinen Fokus gerückt ist die Videofilmerei. Sowieso ist das bewegte Bild die Zukunft, wie an diversen Diashows im Filmformat zu sehen ist. Ich selbst habe da auch einige mit den Arbeiten meiner Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, veröffentlicht. Mit passender Musik untermalt wirken die Fotos einfach besser.<br />
Das Filme erstellen jedenfalls bedeutet für mich aber nicht nur animierte Standbilder sondern auch das echte Videografieren. Dazu verwende ich erstmal einen kleinen Full-HD Camcorder, mit dem ich bisher kurze Sequenzen zusammen gesammelt habe. Mal sehen, wie die später zu einem Werk zusammen wachsen werden.<!-- PHP 5.x --></p>
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