Verkaufsausstellung in der GLOCKE in Bremen

Am Sonntag, den 6. November 2011, findet von 10 bis 17.30 Uhr die Verkaufsausstellung für Kunst-Handwerk & Design in der Bremer GLOCKE statt. Veranstaltet wird die von Dietlinde Zacher aus Bremen. Ilona Weinhold-Wackernah und ich werden auch dort das erste Mal ausstellen und freuen uns auf ihren Besuch. Sie finden dort hochwertiges Kunsthandwerk von Künstlern, die die Werke selbst geschaffen haben, also keine Chinaimporte! Und da Weihnachten ja unweigerlich bald ist, wäre das eine günstige Gelegenheit, Geschenke für die Lieben oder sich selbst in Form von kleinen Kunstwerken dort zu erstehen.

Schauen Sie mal rein, wir freuen uns!

Nachlese 39. Jahresausstellung „die Arche“

Vom 16. bis 23. Oktober 2011 fand die 39. Jahresausstellung der Künstlervereinigung „die Arche“ in Beverstedt statt. 50 Künstler zeigten dort rund 500 Exponate, die wie immer aus vielen Disziplinen kamen und hohen Ansprüchen genügten.

Über 2000 Besucher konnten in der einen Woche gezählt werden, viele Werke fanden neue Besitzer. Für Rolf Wittig war es die erste Ausstellung als neuer Vorsitzender, seine Aufgaben bewältigte er mit Bravour.

Für Ilona Weinhold-Wackernah war es die zweite Teilnahme als Gastausstellerin und aufregend wie bei der ersten Ausstellung. Von zwölf eingereichten Werken wurden von der kritischen Jury vorab sieben in die Ausstellung aufgenommen – ein guter Wert. Das schönste kam aber hinterher, als Rolf Wittig ihr mitteilen konnte, das sie als Vollmitglied in die freie Künstlervereinigung „die Arche“ aufgenommen wurde.

Fotofestival Zingst Nachlese

Inzwischen ist das Festival ja schon wieder mehr als einen Monat vorbei, doch meine Eindrücke will ich trotzdem kurz wiedergeben:

Unsere Fotografien, die der Digigraphisten, sind hervorragend präsentiert, auch wenn die Digigraphien insgesamt mit DIN A3 etwas zu klein ausgefallen sind. Die Räumlichkeiten in der Galerie Schule des Sehens sind komplett genutzt, besonders in der Galerie im oberen Stockwerk kann man sich richtig Zeit lassen und in Ruhe die Fotografien betrachten. Die Digigraphien sind dort noch bis 5. August 2011 zu sehen.

Zingst selbst zeigte sich von seiner fotogenen Seite, als wir dort die verschiedenen Ausstellungen besuchten. Strahlender Sonnenschein, angenehme 25° Außentemperatur und wem es zu warm war, der konnte sich auf der Seebrücke in einer frischen Brise abkühlen. Allerorten in Zingst war die Fotografie präsent. Am Strand standen große 3×3 m große Fotografien, mitten im Ort auf einer parkähnlichen Fläche noch mal so große. Gefallen haben uns auch die vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Hotels, alten Bunkeranlagen und diversen Galerien. Wo man auch hinsah, Fotografiebegeisterte mit ihren Fotoapparaten. Und in vielen Workshops zeigten allerorten Profis und Anbieter von technischem Equipment Interessierten wie man’s macht und Geräte.

Man bekam ein Gefühl, als lebe ganz Zingst die Fotografie. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, versprochen.

Nachtrag: Auf meiner Filme/TV Website habe ich Impressionen von unserem Besuch zu einem kleinen Film zusammen gestellt. Seht Euch mal den Film an: Fotofestival Horizonte Zingst 2011

Foto Festival Nationalpark Wattenmeer

Mit Ausstellungen, Vorträgen von namhaften Referenten und diversen Workshops sollen die Besucher für das Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer sensibilisiert werden und gefallen daran finden. In Husum in Schleswig-Holstein, oben an der dänischen Grenze, wird das Festival von der Volkshochschule Husum und dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer in Zusammenarbeit mit dem Fotoclub Schleswig, dem NABU, dem WWF, sowie dem Tourismus- und Stadtmarketing Husum veranstaltet. Es findet alle zwei Jahre, immer im Wechsel mit der Photokina, statt.

Ein Fotowettbewerb ist ausgeschrieben und die Teilnahmeunterlagen stehen auf der Website des Festivals http://www.foto-festival-nationalpark-wattenmeer.de/ zum Download bereit.

Eine Foto-Messe rundet das vielversprechende Festival ab.

Termin: 29. April bis 1. Mai 2011 in Husum. Die Workshops sind teilweise kostenpflichtig.

HanseArt in Bremen (12.-14.11.2010)

Wir beide, meine Frau Ilona Weinhold-Wackernah und ich, sind das erste Mal auf der Verkaufsmesse für Kunst HanseArt in Bremen dabei. Sie finden uns auf dem Gelände des Messe Centrum Bremen in Halle 6 am Stand 90, linker Gang ganz hinten.

Landschaft in Rapsgelb, © Ilona Weinhold-Wackernah

Landschaft in Rapsgelb, © Ilona Weinhold-Wackernah

Die HanseArt ist eine Kunstmesse für bildende Künstler. Auf 6.000 Quadratmetern zeigen und verkaufen über 150 nationale und internationale Künstler ihre Werke. Sie finden dort eine große Auswahl aus allen Stilrichtungen der Malerei, wie auch Kalligrafien, Illustrationen, Zeichnungen, Grafiken, Holzschnitte, Skulpturen aus Stein, Holz oder Bronze und natürlich auch einige wenige Fotografien zu sehen. Alle Künstler sind persönlich anwesend und stehen für Fragen, Gespräche und Diskussionen bereit.

Die HanseArt wird am Freitag, 12. November von der Kulturstadträtin Carmen Emigholz um 18 Uhr eingeleitet.


Freitag, 12. November 2010, 18 – 20 Uhr (Vernissage ab 18 Uhr)
Samstag, 13. November 2010, 12 – 20 Uhr
Sonntag, 14. November 2010, 11 – 19 Uhr

Eintritt € 5,-. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren kostenlos.

Mehr Infos zur HanseArt unter http://www.kunstmesse-hanseart.de/

Ausstellung »die Arche« – Resümee

Nun ist die 38. Jahresausstellung der Freien Künstlervereinigung „die Arche“, die vom 10. bis 17. Oktober 2010 in Beverstedt zu sehen war, schon wieder vorbei. Ilona Weinhold-Wackernah durfte als Gastausstellerin dabei sein und war begeistert. Sie zeigte dort erstmalig Bilder aus ihrer neuen Edition „Teekompositionen“ Der herzliche Umgang der Künstler aus den verschiedensten Bereichen war überall zu spüren und gab Mut. Die Besucher der Ausstellung – immerhin gut 2500 kamen in diesem Jahr ins Schulzentrum Beverstedt – waren von der hochwertigen Qualität der Künstlerarbeiten angetan. Viele Exponate wechselten den Besitzer.

Fotoausstellung der Nordaufnahme

Vielleicht ein bisschen spät, aber nicht zu spät, möchte ich die Ausstellung der Fotografengruppe Nordaufnahme erwähnen. Nicht zuletzt, weil ich die Leinwanddrucke erstellen durfte, sondern auch, weil mir als Bremerhavener die besonders am Herzen liegt und weil meine liebe Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, auch mit einem großformatigen Motiv darin vertreten ist.

Gezeigt werden 40 großformatige Fotografien, die sich mit maritimen Themen wie Leben und Arbeiten an der Küste auseinandersetzen. Ilona Weinhold-Wackernah zeigt zum Beispiel ihr Motiv „The big catch“ auf Artist Canvas matt gedruckt im Format 120×180 cm und aufgezogen auf 4 cm tiefen Museumsrahmen.

Die Ausstellung ist am 15. August 2010 mit einer Vernissage eröffnet worden und dauert noch bis zum 19. September 2010. Bilder mit Impressionen von der Vernissage habe ich auf posterdruck.biz zu einem kleinen Film zusammengestellt.

Ausstellungsort:

ATLANTIC Hotel SAIL City
Am Strom 1
27568 Bremerhaven
Telefon 0471 30990-0
http://www.atlantic-hotels.de

Ausstellungsdauer: 15.8. bis 19.9.2010

Was ist denn Digigraphie?

Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber bedeutsamen Kunstmarkt entwickelt.

Epson hat dazu eine eigene Website entwickelt, die Anfangs etwas holprig aufgemacht war, inzwischen aber funktionierend alles zur Digigraphie erklärt. Dort kann auch nachgelesen werden, wie man Digigraphie Künstler wird. Gelistet werden in der Rubrik Neuigkeiten Wissenwertes um die Digigraphie und Künstler, die im Kunstbetrieb ausstellen. Der Kunstbetrieb wird von Epson wie folgt beschrieben:

Der „Epson Kunstbetrieb“ in Düsseldorf ist ein „Kunstort“ mit innovativem Konzept: Dort werden nicht nur hochkarätige Ausstellungen für Fotografie und Videokunst gezeigt, sondern der Epson Kunstbetrieb versteht sich auch als Produktionsort für Digigraphie®, Begegnungs-Forum, Workshop-Zentrum und Event-Location – eben als kunstbezogene Betriebsstätte. Im Epson Kunstbetrieb sollen Sammler und Kunst-Produzenten, Studenten und etablierte Künstler sowie alle Interessenten in einen „betriebsamen“ Dialog einsteigen.

Einige Ausstellungen wurden in der einschlägigen Presse schon ausführlich erwähnt. Bessere Presse kann man seinen Drucken gar nicht wünschen. Das Konzept von Epson scheint schlüssig.

Was aber zeichnet die Digigraphie-Drucke aus?

Der Einstieg ist  nicht mal so eben gemacht. Sowohl als Künstler als auch als Druckdienstleister müssen Sie einen Vertrag mit Epson schließen und darin versichern, sich genau an die vorgegebenen Richtlinien halten werden. Das setzt einerseits einen Drucker von Epson sowie zertifizierte Medien voraus:

Digigraphie® – Definition: Digigraphie® bezeichnet einen Ausdruck auf einem professionellen Epson Stylus Pro-Drucker mit UltraChrome™-,UltraChrome™ K3-, oder UltraChrome™ K3 Vivid Magenta-Tintentechnologie auf einem zertifizierten Papier. Jeder Druck wird mit Nummer und Unterschrift authentifiziert, mit Prägestempel versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet.

Geeignete und zertifizierte Medien lesen Sie bitte online nach -> Epson Digigraphie.

Andererseits brauchen Sie einen Prägestempel, den man nur bei Epson bekommt und der kostet nicht wenig. Der Stempel wird eigens mit dem Namen des Künstlers oder dem des Druckdienstleisters angefertigt. Und Sie dürfen grundsätzlich nur limitierte Auflagen anbieten. Eine limitierte Auflage gilt aber nur für eine Druckgröße auf einem gewählten Medium. Wollen Sie ein weiteres Material alternativ anbieten, bedeutet dies eine zweite limitierte Auflage. Das schränkt ein führt das Prinzip einer limitierten Auflage aber ad absurdum, denn Sie können unendlich viele limitierte Auflagen erzeugen. Naja.

Jeder limitierte Druck muss mit dem Prägestempel geprägt werden und vom Künstler eigenhändig unterschrieben bzw. signiert sein.

Was aber ist mit Druckdienstleistern?

Auch als Druckdienstleister kann jeder im Rahmen der Vertragsvorgaben am Digigraphie-Programm teilnehmen und Künstlern damit Drucke erstellen, die dem Konzept der Digigraphie konform sind. Das ist auch gut so, denn nicht jeder Künstler wird gleich einen großformatigen Epson Drucker hinstellen. Und wer kann fachlich besser mit den Vorgaben der Digigraphie umgehen, als ein versierter Druckdienstleister. Einzig die Stempelprägung weist dann den Druckdienstleister aus als Ersteller, nicht den Künstler. Der Künstler bleibt weiterhin der Autor und hält das Urheberrecht und signiert seine Kunstwerke. Das Prinzip kann aber auch Verwirrung stiften. Und eigentlich eignet sich das Konzept nur für räumlich nah bei einander lebende Künstler und Druckdienstleister, denn ein häufiger Postversand der Drucke ist den Drucken bestimmt nicht dienlich. Das muss aber sein, denn der Künstler signiert, der Druckdienstleister prägt und nummeriert und schickt an den Kunstkäufer. Oder so.

Ist das ein Markt, wertet es meine Drucke auf?

Vorweg: Epson gewinnt in jedem Fall. Aber die beiden anderen großen, Canon und HP, haben ähnliches in der Schublade bzw. schon veröffentlicht.

Für den Künstler bedeutet dies, sich auf einen Drucker von Epson und ein zertifiziertes Material fest zu legen. Die zertifizierten Medien sind allesamt aus der ganz oberen Preisliga, also muss der Künstler auch die Kostenseite betrachten. Das ist nicht ganz billig. Aber nicht jeder Künstler gehört zu den ganz wenigen, die für jeden Druck mal eben ein paar tausend Euro verlangen und auch bekommen. Da muss jeder für sich kritisch heran gehen. Und der Künstler darf nicht glauben, nur weil ein Druck nach den Digigraphie Vorgaben erstellt wurde, verkauft sich der Druck einfacher oder gar besser. Mitnichten.

Für den Kunstmarkt ist die Digigraphie aber ein verlässliches Produkt. Der Kunstmarkt weiß und kann sich darauf verlassen, dass der Druck strengen Qualitäts- und Produktkriterien unterliegt. Einzig das relativ offene Konzept der limitierten Auflagen bedarf noch einiger Klärung. Nicht jeder Künstler wird sich selbst soweit beschränken und einen Druck nur in einer oder ganz wenigen Auflagen anbieten. Das wird die Zukunft zeigen. Doch bieten viele Künstler ihre Drucke in vielen Auflagen an, kann die Digigraphie schnell ihren Ruf verlieren.

Für den Druckdienstleister bietet die Digigraphie ein Qualitätssiegel. Es ist zwar relativ einfach, sich dem Digigraphie Programm anzuschließen, doch Epson wird schon ein Auge drauf haben, das Druckdienstleister sich genau an die Vorgaben halten. Und wer mal Schindluder mit dem Siegel treibt, fliegt schnell raus aus dem Programm. Denn Epson behält sich einen Ausschluß vor und dann muss der Prägestempel zurück gegeben werden. Ohne Prägestempel keine Digigraphie. Schon gut, was sich Epson da ausgedacht hat.

Es gibt aber auch schon kritische Stimmen!

Es gibt Druckdienstleister, die nach noch mehr Qualität streben. Denen ist das Digigraphie Programm schon wieder zu wenig speziell, zu viele können daran teilnehmen. Die wollen das allerletzte Quäntchen Qualität bieten und ihre Arbeit noch  hochwertiger erscheinen lassen. Ob sich noch weitere Qualitätssiegel etablieren können, wird sich zeigen. Aber am Produkt BIO war das ja auch möglich, wo viele Siegel nebeneinander bestehen. Nur der Kunde weiß sich nicht mehr zurecht zu finden im Siegeldschungel.

Da bleibt dann letztlich auch die Frage, ob denn ein Qualitätssiegel überhaupt beim Kunden ankommt. Kann ein Kunde etwas mit Digigraphie anfangen und interessiert den Durchschnittskunden überhaupt irgendein Siegel?

Kommentare sind herzlich willkommen, eine Diskussion erwünscht.

Fotos auf Leinwand verkaufen sich bestens

Ich war vor kurzem auf einer Art Versammlung von Fotografinnen und Fotografen, wo eine gemeinsame Ausstellung im Sommer 2010 besprochen wurde. Es wurde über Formate, Art der Fotopräsentationen und das Konzept der Ausstellung diskutiert. Übrig blieben für die Präsentation noch Aludibond und Canvas auf Keilrahmen. Doch einige Fotografen monierten, das Produkt Leinwand sei out und nicht mehr Zeitgemäß.

Ein Fotograf berichtete daraufhin von einer Ausstellung im vergangenen Jahr 2009, auf der die Fotografien auch verkauft wurden. Und auch dort waren die Fotos auf verschiedenen Medien präsentiert worden. Und er berichtete stolz, das von den verkauften Fotos gut 80 % auf Leinwand waren. Die Leinwand entsprach also am meisten dem Kundengeschmack. Dem kann ich nur zustimmen.

Einige Tage zuvor bekam ich eine neue Ausgabe der digit, in der Andreas Jankowsky von jam fineartprint verschiedene Präsentationsformen vorstellte und miteinander verglich. Er ging dabei sowohl auf die Argumentation der Fotografen ein als auch auf Kundenwünsche. Bei der Leinwand zum Beispiel stellte er auch die Kinderfreundlichkeit in den Vordergrund und begründete seine Sicht mit der leichten Bauweise des Keilrahmens und wie wenig Schaden ein herunter fallender Leinwanddruck anichten kann. Das sieht bei einem Glasrahmen oder Aludibond schon anders aus. Auch dem stimme ich zu. Der Artikel ist aber auch sonst lesenswert.

Auch in der eingangs erwähnten Diskussion zwischen den Fotografen, wie denn die Fotos präsentiert werden sollen, wurde meiner Meinung nach der Sicht und Ansprüche der Käufer von Fotografien zu wenig Beachtung geschenkt. Und ich meine auch, zu oft werden Fotografien in einer Art und Weise präsentiert – aufgepeppt – das man meinen könnte, es stünden nicht die Fotomotive im Mittelpunkt/zum Verkauf, sondern die Aufmachung derselben. Dabei wirkt eine gute Fotografie doch für sich selbst, oder?