Ein Dankeschön zu Weihnachten

20. Dezember 2007

Mit dem heutigen Tag sind alle Bestellungen von mir erledigt und auf den Weg zu Ihnen gebracht. Und es waren in diesem Jahr ganz besonders viele und anspruchsvolle Aufträge. Dafür und für das mir entgegen gebrachte Vertrauen danke ich Ihnen ganz herzlich.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein entspanntes Weihnachtsfest, viele Gaben unterm Weihnachtsbaum und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie mir auch 2008 treu.

Adrian Wackernah

Imaging | Services
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Neu Foto HIRES + KROMA

2. Dezember 2007

Ich habe heute dieses neue Produkt auf Fotopapier ins Programm aufgenommen. Der Foto HIRES - Druck wird von mir auf KROMA-Karton aufgezogen und so, gut verpackt, ausgeliefert.

Der KROMA-Karton stammt vom Feinpapierlieferanten Römerturm und ist eine weiße, ph-neutrale Finnpappe. Selbstklebend ausgestattet lässt sich darauf bedrucktes Fotopapier sehr gut aufziehen. Der verwendete Kleber ist säurefrei. Den KROMA-Karton gibt es in Stärken von 1,5 bis 3 mm, ideal für Glasrahmen der etwas besseren Qualität.

Ich biete dieses Produkt auf der 1,5 mm starken Finnpappe an (immerhin 880 g/qm steif). Diese Stärke ist dick genug, um ein Wellen des Bildes zu verhindern und dünn genug, um in fast jeden Glasrahmen zwischen Scheibe und Rückwand zu passen (bei einem Test mit der 2,5 mm dicken KROMA-Pappe hatte ich bei einem guten Nielsen-Rahmen schon mal Probleme).

Das Foto HIRES + KROMA - Produkt ist nur für die Rahmung in einem Glasrahmen vorgesehen. Eindrückaufhänger wie für die KAPA-Platte üblich sind hier nicht zu verwenden.

Fotobuch bei Demo mit JOTA

2. Dezember 2007

Am Donnerstag konnte ich bei einer Demo die Funktionsweise der Durst JOTA Fotobuchdruckmaschine erleben. Das ganze war ein erstaunliches Erlebnis und ich bin begeistert vom Druckergebnis.

Im Innern der Maschine arbeiten zwei Epson 4800 Inkjetdrucker, die nacheinander die Vorder- und Rückseite eines 43×61 cm großen Bogens beidseitig beschichten Fotopapiers bedrucken. Bevor der Bogen die Maschine verlässt, werden die einzelnen Buchseiten aus dem Bogen von einer XY-Schneidemaschine, eine Schneidemaschine, die also alle Seiten eines Blattes schneiden kann, heraus geschnitten. Im Ausgabefach landen die fertigen Buchseiten. Das geht auch ganz zügig für einen Inkjetdrucker und so lassen sich pro Stunde doch zwei bis drei Bücher im Format 30×20 cm herstellen. Im Anschluss erledigt der Bediener die Buchbindung. Dazu werden im ersten Schritt die Seiten genau ausgerichtet und im Rücken das Papier ausgefräst. Das ist notwendig, damit im nächsten Schritt der Kleber die Papiere gut verbindet. Im zweiten Schritt werden die Buchinnenseiten mit den Vorsatzblättern zusammen verklebt. Und im dritten Schritt wird der Buchinnenteil ins Hardcover eingeklebt.

Mein Fazit: Sehr gute Druckergebnisse auf echtem Inkjet-Fotopapier (immerhin 270 g/qm) und eine passable Bindung. Das Ergebnis kann sich sehr gut sehen lassen.

Wermutstropfen: Ich kam zu der Demo mit einem Stapel Buchlayouts und hatte die im Dateiformat PDF gespeichert. Leider kann die Drucksoftware der JOTA PDFs nicht verarbeiten, so dass der nette Kollege die PDF-Seiten einzeln in TIFFs umwandeln musste. Das hätte ich ihm gerne erspart, hätte ich doch so vielleicht zwei Bücher mit nehmen können. So schafften wir in den wenigen Stunden, die alle Aspekte des Drucksystems mit Layoutsoftware, Workflowsoftware, Druckmaschine, Buchbindestation und Material umfasste, leider nur ein angebrochenes Buch.

Ich hätte gerne einen Auftrag für eine solche Maschine unterschrieben, wenn da nicht der Kaufpreis wäre, der einen Kauf doch gut überlegt sein lassen will.

Noch eine Anmerkung zu Fotobüchern

25. November 2007

Da hatte ich ja schon eine ganze Menge Negatives zu den heute erhältlichen Fotobüchern abgelassen. Ich will aber nicht nur meckern. Inzwischen haben meine Frau und ich uns drei weitere Bücher drucken lassen und die Qualität war wirklich ok. Allerdings hat meine Frau sich tatsächlich in eine vom Anbieter zur Verfügung gestellte Software eingearbeitet. Das hat so einige Tage gedauert. Und die Tricks, um etwas mehr Freiheit aus diesen Tools heraus zu holen, müssen erst entdeckt werden. Es gab leider auch immer wieder eine ganze Menge Abstürze der Software, die ist also wirklich noch als ein Testprogramm zu bezeichnen.

Kommende Woche nun habe ich Gelegenheit, live den Druck eines Fotobuchs von meiner Vorlage auf einer JOTA-Druckmaschine (siehe früherer Artikel) mit zu erleben und da wollte ich dann gerne eines von den Fotobuchlayouts mitnehmen, die meine Frau in den vergangenen Wochen mit der oben erwähnten Software schon gelayoutet hatte. Doch Pustekuchen, aus der Software gelingt noch nicht mal ein Korrekturdruck geschweige denn ein Export nach PDF. Einzig ein Upload zum Druckanbieter bleibt möglich. Shame! Dabei passierte es mir leider auch, das sich einige der fertigen und schon mal gedruckten Layouts nicht mehr öffnen liessen. Die Software stürzte einfach immer wieder ab. So ist nicht mal ein Nachdruck möglich. Was soll ich denn davon halten?

Dürfen Finearts aufgezogen werden?

17. November 2007

Dazu habe ich vor kurzem ein Gespräch mit dem Außendienst-Mitarbeiter von Römerturm Feinpapiere, Herr Michael Dähn, geführt. Das Gespräch war mir wichtig, weil ich im alten Shop unter www.posterdruck.biz auch Hahnemühles Fineart Pearl auf KAPA FIX® und Finnpappe angeboten hatte und nun vor der Entscheidung stand, diese Kombination auch im neuen Shop anzubieten. 

Seine Meinung dazu ganz klar NEIN.

Sowohl das KAPA FIX® als auch der Kromakarton (eine Finnpappe von Römerturm) sind zwar säurefrei und auch der Kleber ist sehr verträglich, doch meint er, unter bestimmten Umweltbedingungen können die Aufziehmaterialien eben doch mit dem Kleber und an dem Druck Reaktionen auslösen, die eine beschleunigte Alterung des Drucks vom Rand her bedingen.

Fineartpapiere, insbesondere Papiere aus reinem Zellstoff sind gerade auf langsame Alterung getrimmt. Erst im zweiten Aspekt wird mit der Inkjetbeschichtung auf gute Druckergebnisse geschaut. Herr Dähn gab mir dazu viele Fachbegriffe in dem Gespräch, die ich mir leider nicht alle merken konnte, doch der Tenor ist: Fotopapiere ja, Fineartpapiere nein. Fotopapiere sind hier eindeutig im Vorteil, weil einerseits der Kunststoffträger weniger auf saure Einflüsse reagiert und andererseits Fotopapiere eh nicht auf so lange Haltbarkeit ausgelegt sind, wie Fineartpapiere. Fazit: Fotopapiere sind eher gealtert als das Aufziehen Probleme verursachen kann, mit Fineartpapieren dagegen verhält es sich genau anders herum - sie überstehen von Haus aus ein Aufziehmaterial um viele Jahre.

Wie sollen Fineartpapiere denn nun gerahmt werden?

Die einfachste Form ist hinter Glas mit Passepartout. Das Glas hält Feuchtigkeit und Umweltgase vom Druck fern. Schädigende Umweltgase sind vor allem Ozon und Ozonverbindungen. Das Passepartout hält den Druck plan und gibt ihm den würdigen Rahmen. Aber nicht jedes Passepartout eignet sich. Auch der Passepartoutkarton muss alterungsbeständig sein - meist sind das die so genannten Museumsqualitäten. Darauf bitte unbedingt achten. Wer es noch besser meint, nimmt rückwändig auch solche Museumskartons und verklebt den Rahmen von hinten, damit auch dort keine schädlichen Umwelteinflüsse eindringen können.

Ausblick

Fotopapiere werde ich weiterhin auf KAPA FIX® aufgezogen anbieten. Und Fotopapiere auf Finnpappe werden ins Programm aufgenommen.

Fineartpapiere werden in den kommenden Wochen um ein neues Produkt ergänzt. Für Drucke hinter einem Passepartout muss der Druck etwas größer als der Passepartoutausschnitt sein. Das wird im neuen Produkt berücksichtigt sein.

Foto DU

6. November 2007

Nein, ich möchte Sie nicht zum Dutzen verleiten, das DU soll hier abgekürzt für DoubleUp stehen - wo doch alle Welt so toll auf englischem abfährt - und soll für eine Verdoppelung der Auflösung stehen. Sie laden ein Bild hoch, das eigentlich nur für den 30×40 cm Druck reicht, möchten aber unbedingt ein 60×80 cm Poster davon - da ist mein Produkt »Foto DU« genau das richtige. Ich verdoppele die Auflösung Ihres Bildes und benutze dafür einen guten Algorithmus. So gut es geht können Sie mit akzeptablen Ergebnissen rechnen. In jedem Fall wird im Druck aber keine Bildverschlechterung stattfinden. 

Erwarten Sie aber keine Wunder - die kann ich bestimmt nicht vollbringen!

Fotobuch-Drucksystem JOTA

14. Oktober 2007

Vor zwei Wochen war ein Vertreter der Firma Le Bon Image bei mir und zeigte mir ein Fotobuch, das mit dem neuen Drucksystem JOTA vom Hersteller Durst gefertigt wurde. Die Druckqualität überzeugte schon mal, soweit ein Musterbuch das zeigen kann. Das JOTA Drucksystem druckt auf beidseitig beschichtetem und 270 g schwerem semimattem Fotopapier. Im Innern tun zwei Epson 4800 Drucker ihren Dienst, die die Seiten nacheinander von vorn und hinten bedrucken. Eine komplexe Schneidemaschine schneidet den Bogen dann in beiden Richtungen.

Einzig die Bindung, die mit einer zusätzlich dazu zu kaufenden Bindemaschine möglich wird, ist eher von der einfachen Art. Aber da die Bindung eh ausserhalb der Druckmaschine manuell gemacht werden muss, kann man sich für andere Maschinen/Systeme entscheiden. Ein Hardcover kann damit jedenfalls nicht bedruckt werden, so bleibt nur ein Standardumschlag, der leider keinen Eindruck vom Inhalt vermittelt. Schade.

Ich werden in den kommenden Monaten mal die Gelegenheit nutzen und an einer Demomaschine meine eigenen Bücher drucken und binden. Da wird sich dann auch die Druckqualität zeigen und wie das mit dem Handling der Maschine ist.

Kleines Lob trifft

13. Oktober 2007

Herr Zander aus Hamburg hat vor wenigen Tagen auf meine Frage, wie ihm denn der neue Shop gefalle, geantwortet:

Gut, schlicht und lässt keine Fragen offen.

Im ersten Moment war ich ein wenig enttäuscht. Doch je mehr ich die Worte abwog und bewertete, desto zufriedener wurde ich. Wieviel besser noch kann eine hochkomplexe Shopsoftware sein, als das sie ihre Komplexität verbirgt?

Damit, mit dem Verbergen der komplexen Logik, war genau das erreicht, was ich immer wollte. Möglichst viele Funktionen, Optionen und doch ganz simple Bedienung. Nach der Einschätzung von Herrn Zander haben wir, Herr Baustert und ich, das erreicht.

Shopsoftware auch zur Miete

3. Oktober 2007

Keine Angst, ich gebe den Fineartdruck nicht auf, bleibe Ihnen bestimmt noch die nächsten zehn Jahre als Dienstleister erhalten. Doch Mitbewerber werden sowieso kommen und wenn ich da ein fertiges und gutes Konzept für die Auftragsannahme bieten kann, warum nicht. Der Shop alleine bindet eh niemanden als Kunden, da werden Sie mir sicher zustimmen. Qualität, Preis und Service entscheiden viel mehr über Erfolg oder Misserfolg eines Angebots. Der neue Shop ist unter posterdruck.biz online und in Produktion zu sehen.

Nun an meine heutigen und zukünftigen Mitbewerber

Den Shop gibt es nur zur Miete. Als Kaufsoftware wird er nicht angeboten. Vorteil bleibt, das Sie von ständigen Verbesserungen automatisch profitieren und neue Features meist kostenlos von uns eingepflegt werden. Und der Shop wird ständig weiter entwickelt. Einige spezielle Funktionen können gegen Aufpreismiete dazu gemietet werden, so als eine Art Plugin. Die wird es im kommenden Jahr geben. Mir schweben da eine externe Bestellung vor, wo unser Shop von einem entfernten Shop seine Aufträge erhält. Das ist eine gute Möglichkeit für Künstler und Fotografinnen/Fotografen, ihre Bilder auf einer eigenen Domain zu präsentieren mit Kaufoption und nur wenig administrativen Aufwand.

Dedizierter Server erforderlich

Sie müssen zusätzlich einen administrierten Server bei Steffen Klapka mieten. Der Server wird von ihm mit der erforderlichen Software eingerichtet und gewartet. Softwareaktualisierungen am System nimmt er automatisch vor - das ist im Servermietpreis enthalten. Eine eigene Domain können Sie selbstverständlich darauf laufen lassen und pflegen. Nur an unsere Software kommen Sie nicht heran. Die ist komplett vom Browser aus zu bedienen. Das ist zum einen unserem Copyright an der Software geschuldet, zum anderen könnten Sie an der komplexen Struktur zu leicht was durch einander bringen und schon liefe der Shop nicht mehr.

Unter www.pwd.de finden Sie verschiedene Ausstattungsvarianten, ich empfehle dringend einen »Dedizierten Server« allein schon aus Performancegründen, denn Bildupload und Bildberechnungen fordern ihre Rechnerzeit. Ein dedizierter Server beginnt bei monatlich 69 Euro inkl. MwSt. (Stand 3.10.2007).

Was kostet die Software

Ich biete unsere Software für monatlich 895 Euro zzgl. MwSt. bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten an, für 995 Euro zzgl. MwSt. bei einer Vetragslaufzeit von 6 Monaten. Beide Varianten verlängern sich automatisch um die gleiche Laufzeit, wenn nicht 1 Monat vor Ablauf gekündigt wird.

Die einmalige Einrichtung der Software kostet 195 Euro zzgl. MwSt. und beinhaltet auch die Grundkonfiguration des Shops wie Email, Paypalkonto, Domainname konfigurieren und telefonische Hilfestellung bei der Anlage Ihrer Produkte und im Umgang mit der Software. Auch werden alle statischen Texte wie Impressum, AGBs, Datenschutzerklärung usw. Ihnen für eine Anpassung zur Verfügung gestellt und nach der Überarbeitung von uns ins System übernommen.

Demo und probieren der Software

Eine Demo wird im Laufe des Jahres von mir auf einer freien Domain eingerichtet werden. Dort werden Sie den Kunden- und Adminbereich ungestört testen können und dann entscheiden, ob Ihnen die Software zusagt. Wer solange nicht warten mag, kann die Software natürlich auch jetzt schon mieten. Schreiben Sie mir dazu einfach eine Mail über das Kontaktformular oder rufen Sie mich an.

Neue Shopsoftware online

3. Oktober 2007

Genau eine Woche ist die neue Version jetzt online. Zeitgleich mit einem leistungsfähigeren Server haben wir die neue Version installiert. Der Schöpfer der Software war davon zwar etwas überrascht, aber dank guter Vorarbeit waren nur sehr wenige kleine Fehler in den vergangenen Tagen noch zu korrigieren. Mein Dank für den reibungslosen Umstieg an Thomas Baustert für den Shop und Steffen Klapka für die umfangreiche Serverinstallation.

Wie einige vielleicht bemerkt haben, muss man sich neu anmelden und alle alten Aufträge sind futsch. Auch das Bildarchiv ist wieder leer. Das ging leider nicht anders und ist wie bei manchem Betriebssystem, wo man sich irgendwann von Altem trennen muss. Die neue Shop und seine klarere Logik und Bedienung machen das hoffentlich wett. Und wer unbedingt noch was haben muss, was im alten Shop gespeichert war - bitte eine Email an mich und ich sehe, was ich tun kann. Der alte Shop existiert noch bis zum Jahresende als Sicherungskopie.