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	<title>Adrian Wackernah</title>
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		<title>Ausstellung »Trip to a Forgotten Utopia«</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 11:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mai 2010 durfte ich für Folker Winkelmann (www.folker-winkelmann.de/) zwölf Fotografien im Format 100&#215;150 cm auf bester matter Leinwand drucken – schon auf meiner neuen Epson 11880 Maschine. Diese Fotografien aus der Reihe »Trip to a Forgotten Utopia« sind seit der Eröffnung der Ausstellung am 3. Juni 2010 in Hamburg in der Aplanat-Galerie zu besichtigen. <a href="http://www.wackernah.com/2010/06/11/ausstellung-%c2%bbtrip-to-a-forgotten-utopia%c2%ab/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_328" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-328 " title="Trip to a Forgotten Utopia" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/06/Old_Lorry_Folker-Winkelmann-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">»Old Lorry«, © Folker Winkelmann</p></div>
<p>Im Mai 2010 durfte ich für Folker Winkelmann (<a title="Website von Folker Winkelmann" href="http://www.folker-winkelmann.de/" target="_blank">www.folker-winkelmann.de/</a>) zwölf Fotografien im Format 100&#215;150 cm auf bester matter Leinwand drucken – schon auf meiner neuen Epson 11880 Maschine. Diese Fotografien aus der Reihe »Trip to a Forgotten Utopia« sind seit der Eröffnung der Ausstellung am 3. Juni 2010 in Hamburg in der Aplanat-Galerie zu besichtigen. Die Ausstellung bleibt bis zum 20. August 2010 geöffnet. Die Eröffnungsrede sollte Dr. Simone Eick, Geschäftsführerin <a title="Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven" href="http://www.dah-bremerhaven.de/" target="_blank">Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven</a>, halten, die dann leider kurzfristig und krankheitsbedingt diesen für sie wichtigen Termin doch nicht wahrnehmen konnte. Peter Roloff, Projektleiter, übernahm diese Aufgabe gern und durfte die von Dr. Simone Eick vorbereitete Rede mit verwenden.</p>
<p>Folker Winkelmann:</p>
<blockquote><p>Meine Ausstellung &#8220;Trip to a Forgotten Utopia&#8221; ist eine Spurensuche in Deutschland und in Missouri nach den Auswanderern des Jahres 1834, die nach Amerika gingen um dort eine deutsche Musterrepublik zu gründen.</p></blockquote>
<p>Im Internet finden Sie die Öffnungszeiten der Galerie und weitere Infos zur Ausstellung unter <a title="Aplanat-Galerie für Fotografie" href="http://www.aplanat.de/galerie.html" target="_blank">http://www.aplanat.de/galerie.html</a>. Die großformatigen Canvasdrucke sind mit vielen weiteren Aufnahmen in kleineren Formaten zum Thema ergänzt. Eine in jedem Fall und unbedingt sehenswerte Ausstellung zu einem fast vergessenen Thema mit historischem Hintergrund.</p>
<div id="attachment_329" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/06/folker-aus11.jpg"><img class="size-medium wp-image-329   " title="Folker Winkelmann im Gespräch" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/06/folker-aus11-300x184.jpg" alt="Folker Winkelmann im Gespräch" width="300" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Folker Winkelmann im Gespräch während der Ausstellungseröffnung, Foto: © Marion Liebmann.</p></div>
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		</item>
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		<title>1620 mm</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 11:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So breit darf das Material für meine neue Epson Stylus Pro 11880 Inkjetdruckmaschine sein. Inzwischen ist sie installiert und arbeitet nun seit zwei Wochen zuverlässig meine Aufträge ab. Neu ist die native Verarbeitung von 16 Bit Fotografien. Und erste Aufträge extra für diese Maschine sind auch schon erteilt: 120&#215;180 cm große Canvasdrucke für eine Ausstellung <a href="http://www.wackernah.com/2010/06/11/1620-mm/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So breit darf das Material für meine neue Epson Stylus Pro 11880 Inkjetdruckmaschine sein. Inzwischen ist sie installiert und arbeitet nun seit zwei Wochen zuverlässig meine Aufträge ab. Neu ist die native Verarbeitung von 16 Bit Fotografien. Und erste Aufträge extra für diese Maschine sind auch schon erteilt: 120&#215;180 cm große Canvasdrucke für eine Ausstellung in Bremerhaven im August 2010.</p>
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		<title>Jetzt Digigraphie zertifiziert</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 11:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern bekam ich den unterzeichneten Vertrag von Epson zurück, der mich als zertifiziertes Digigraphie Labor auszeichnet. Was bedeutet das? Es ist eine Auszeichnung, mit der ich am Digigraphie Programm teilnehmen kann und das wiederum bedeutet, ich kann Künstler-Ediionen für Sie in limitierten Auflagen erstellen und die Drucke mit einem Prägestempel signieren sowie für den Druck dem Käufer <a href="http://www.wackernah.com/2010/05/12/jetzt-digigraphie-zertifiziert/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern bekam ich den unterzeichneten Vertrag von Epson zurück, der mich als zertifiziertes Digigraphie Labor auszeichnet. Was bedeutet das? Es ist eine Auszeichnung, mit der ich am Digigraphie Programm teilnehmen kann und das wiederum bedeutet, ich kann Künstler-Ediionen für Sie in limitierten Auflagen erstellen und die Drucke mit einem Prägestempel signieren sowie für den Druck dem Käufer ein Zertifikat ausstellen.</p>
<p>Dem Käufer eines Kunstdrucks geben wir damit eine Fotografie mit Gütesiegel in die Hand. Drucke nach dem Digigraphie Programm dürfen nur auf von Epson zertifizierten Medien gedruckt werden und nur mit einem Epson Drucksystem der neuesten Generation. Und die Drucke müssen immer limitiert sein, wobei die Limitierung jeweils die Druckgröße, das Medium und das Drucksystem vorgeben. Sie können so aber auch mehrere limitierte Auflagen gleichzeitig herausgeben.</p>
<p><strong>Eine limitierte Auflage setzt sich so zusammen: </strong></p>
<p><strong>Auflage:</strong> 5 Stück (die Auflage legen Sie einmal vor Druckbeginn fest)</p>
<p><strong>Material:</strong> Epson Premium Canvas Satin (oder ein anderes Material Ihrer Wahl)</p>
<p><strong>Druckgröße:</strong> 50&#215;60 cm</p>
<p><strong>Drucksystem:</strong> Epson Stylus Pro 9800</p>
<p>Ändert sich irgend eine Komponente in dieser limitierten Auflage, so ist die Auflage beendet und eine neue Auflage muss begonnen werden. Damit der Käufer sieht, das es sich um eine limitierte Auflage handelt, wird jeder Druck mit einem speziellen Prägestempel geprägt, ein Zertifikat ausgestellt und von Ihnen als Künstler unterschrieben.</p>
<p>So sieht mein Stempel aus, mit dem jedes Bild geprägt wird:</p>
<p><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/05/Digigraphie-Stempel-Lab.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-321" title="Digigraphie-Stempel-Lab" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/05/Digigraphie-Stempel-Lab.jpg" alt="" width="187" height="143" /></a></p>
<p><strong>Welche weiteren Vorteile hat das für Sie als Künstler?</strong></p>
<p>Einen weiteren Vorteil haben Sie durch die Veröffentlichung Ihrer limitierten Motive in der<a href="http://www.digigraphie.com/" target="_blank"> Galerie auf der Webseite von Epsons Digigraphie Site</a>. Das Einpflegen der Bilder übernehme ich in Absprache mit Ihnen. Die Galerie sorgt durch ihren Bekanntheitsgrad für eine gute Werbung. Und Epson ist mit seinem Ausstellungsraum in Düsseldorf sehr rege, was hochwertige Ausstellungen mit Bildern von namhaften Künstlern angeht.</p>
<p>Jetzt müssen Sie nur noch starten. Ich jedenfalls werde den Anfang machen, mit ausgewählten Fotografien aus den <a href="http://www.meeresschaetze.de" target="_blank">Foto-Editionen von meiner Frau Ilona Weinhold-Wackernah</a>.</p>
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		<title>EPub, eBook, iBook?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/05/08/epub-ebook-ibook/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 08:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Wow, da erleben wir ja gerade einen ganz neuen Boom. Kaum hat Amazon mit seinem Kindle ein Lesegerät für elektronische Bücher erfolgreich auf den Markt gebracht, boomt die Nachfrage nach elektronischem Lesestoff. Ich habe mich in den vergangenen Wochen ausführlich mit dem Erstellen von digitalen Büchern beschäftigt und bin da auf ganz schön viele Einschränkungen <a href="http://www.wackernah.com/2010/05/08/epub-ebook-ibook/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, da erleben wir ja gerade einen ganz neuen Boom. Kaum hat Amazon mit seinem Kindle ein Lesegerät für elektronische Bücher erfolgreich auf den Markt gebracht, boomt die Nachfrage nach elektronischem Lesestoff. Ich habe mich in den vergangenen Wochen ausführlich mit dem Erstellen von digitalen Büchern beschäftigt und bin da auf ganz schön viele Einschränkungen gestossen. Ich will das hier mal grob zusammen fassen.</p>
<p>Erstmal sind die Formate, in denen die digitalen Bücher vorliegen müssen, so vielfältig und natürlich untereinander inkompatibel, wie wir es schon so oft in der Vergangenheit erleben mussten, wenn neue Techniken den Markt erobern wollen. Ich denke da exemplarisch mal an die vielen konkurrierenden Videoformate, als VHS und Co. den Markt eroberten.</p>
<p>Als ein Standard mag sich das ePub-Format entwickeln. Es ist einfach und offen. Deshalb, und auch, weil das iPhone und iPad das unterstützen, gilt diesem Format meine Aufmerksamkeit. ePub ist im Prinzip HTML, allerdings ein HTML der Version 1.0. Es fehlen noch viele im heute allgegenwärtigen Web 2.0 selbstverständlich gewordene Gestaltungsmöglichkeiten. Ein bisschen Text, Überschriften, grundsätzliche Auszeichnungen wie Bold und Italics (Fett und Kursiv) und sparsam ein paar Fotos. Viel mehr geht noch nicht. Selbst verlinkte Inhaltsverzeichnisse sind nur hier und da möglich, nicht überall.</p>
<p>Dieses frühe Entwicklungsstadium des ePub Formats und die eingeschränkten Gestaltungsmöglichkeiten machen aber ein gut gelayoutetes Buch noch fast unmöglich. Dafür ist es kompatibel mit: MobiPocket, Adobe Digital Editiones, FBReader, Stanza, Sony Reader, iPhone und eben iPad.</p>
<p><strong>Software zum Layouten</strong></p>
<p>Ich fand im Open Source Bereich die Software <a href="http://code.google.com/p/sigil/" target="_blank">SIGIL</a>. Damit kann ich ein digitales Buch schreiben. Das Schreiben gestaltet sich allerdings so wie in TextEdit auf dem Mac oder mit NotePad unter Windows. Es reicht aber, um ein Buch im ePub Format zu erstellen. Es ist für den Mac, Linux und Windows verfügbar. Ich kann damit ein Buchcover einbinden, ein Inhaltsverzeichnis erstellen und ein grundlegendes Layout machen. Wenn ich darin nicht mein Buch schreiben will, dafür also lieber meinen bevorzugten Texteditor verwenden möchte, muss ich beachten, dass nur die Formate TXT, HTML und ePub importiert werden kann. Für den Export steht nur das ePub Format zur Verfügung.</p>
<p>Dann fand ich noch <a href="http://www.juliansmart.com/ecub" target="_blank">eCub</a>. Das ist auch ein Programm für viele Plattformen: Es läuft auf Windows, Linux, Mac, FreeBSD und Solaris. In eCub kann ich  nicht schreiben, nur ein Buch bzw. Buchkapitel zusammen stellen. Dazu importiere ich TXT ode HTML Dokumente. Auch Bilder kann ich importieren. Die importierten Kapitel bringe ich in die richtige Reihenfolge, lege für das Buch alle Metainformationen fest &#8211; das sind Infos zum Autor, das Copyright, Coverbild, Erscheinungsdatum, optional eine ISBN sowie andere Daten fest. Exportieren kann ich nur im ePub Format. Als Besonderheit mag die Funktion zum Erstellen von Buchcovern gesehen werden. Der Autor Julian Smart hat ein simples Programm geschaffen, das schnell zum Erfolg führt, wenn man ein Buch im ePub Format erstellen möchte.</p>
<p>Dann gibt es noch <a href="http://calibre-ebook.com/" target="_blank">calibre</a>. Für Mac, Linux und Windows ist das Open Source Programm dort herunterladbar. calibre ist mehr ein Verwaltungsprogramm, in dem ich meine gesammelten digitalen Bücher sammle. Habe ich darin ein digitales Buch gespeichert, kann ich das allerdings aus calibre heraus exportieren. Das ePub Format wird von calibre auch unterstützt. Ausser Metadaten eingeben kann ich allerdings nicht in den Erstellungsprozess eingreifen. Es ist mehr zum konvertieren von einem Format zu einem anderen in diesem Punkt geeignet.</p>
<p>Und dann fand ich noch <a href="https://www.smashwords.com/" target="_blank">smashwords.com</a>. Das passt eigentlich nicht ganz in die Software Rubrik, aber ich kann mir dort auch ein ePub Buch erstellen lassen. Die Hauptaufgabe von smashwords.com liegt allerdings in der Distribution von digitalen Büchern. smashwords.com sorgt u. a. für das Einstellen meines Buches in den iTunes Store von Apple. Für mich der einzige Weg, meine Bücher dort anzubieten. Im Moment jedenfalls. smashwords.com verlangt von mir, das ich ein Buch sauber gelayoutet im Wordformat dort einreiche. Wenn ich das getan habe, sorgt ein Onlinekonverter für das Erstellen von fast allen wichtigen Formaten und für das Publizieren auf den verschiedenen Verkaufsplattformen. Dazu gehören iBookstore, Barnes &amp; Nobel, Sony, Kobo und demnächst auch Amazon. So kann ich gewiss sein, jeden Leser mit meinem Buch zu erreichen. Un smashwords.com sorgt für die jeweils richtigen Buchformate, die die verschiedenen Lesegeräte erfordern. Nachteil von smashwords.com ist das erforderliche Wordformat, das ich zwingend einreichen muss. Ich habe kein MS Word, ich schreibe in Apples Pages. Pages kann auch im Wordformat speichern, doch ich muss erst ausprobieren, ob das von Pages generierte Worddokument auch vom Onlinekonverter auf smashwords.com richtig interpretiert wird. Hinweise dazu konnte ich im Web nicht finden, auch nicht auf smashwords.com. Der Onlinekoverter dort hat übrigens auch den kleinsten Funktionsumfang. Bilder sollte man sparsam einsetzen, keine Leerzeichen am Absatzanfang, keine Tabs, kene Textrahmen, keine Tabellen, keine automatisch erzeugten Inhaltsverzeichnisse, keine Fussnoten. Und es gibt keinen Testmodus, wo  ich probieren kann, wie mein Buch konvertiert z. B. im ePub Format aussieht.</p>
<p><strong>Mein vorläufiges Fazit</strong></p>
<p>Digitale Bücher sind noch ganz neu. Die Nachfrage ist groß, vielleicht auch weil es eben neu ist. Nicht alle Arten von Büchern eignen sich im Moment für eine digitale Edition. Bücher mit viel Text sind vorzuziehen. Fotobücher gehen gar nicht. Wissenschaftliche Bücher, in denen sehr viel referenziert wird, sind nicht möglich. Dazu muss das jedenfalls das ePub Format noch deutlich erweitert werden. Wer wert auf ein ausgetüfteltes Layout legt, kommt um das PDF nicht herum. Aber PDF kann nicht von allen Lesegeräten wieder gegeben werden und PDF ist ja meist ein starres Layout, das sich nur bedingt an verschiedene Lesegeräte bzw. deren größere oder kleinere Displaygrößen anpasst. Genau dieses sich Anpassen an die Displaygrößen und das Lesen darauf zwingt zum ePub Format, eben weil es sich flexibel im Textfluss anpasst. Das führt wiederum dazu, das Layout so einfach wie möglich zuhalten. Ein Spagat, der hoffentlich in der Zukunft kleiner wird und dem Autor mehr Gestaltungsmöglichkeiten in die Hand gibt. Mit dem Layout und vor allem der Schriftwahl kann ich ein Buch lesefreundlich oder auch unleserlich machen, ich kann eine Stimmung zum Leser tragen.</p>
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		<title>Was ist denn Digigraphie?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/04/22/was-ist-denn-digigraphie/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 14:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber <a href="http://www.wackernah.com/2010/04/22/was-ist-denn-digigraphie/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Korrekt muss es ja Digigraphie by Epson heißen, denn Digigraphie ist eine Idee von Epson für hochwertige, limitierte Drucke auf speziell dafür zertifizierten Medien. Für Epson bedeutet Digigraphie eine Aufwertung seiner Drucker, Medien und der damit erstellten Drucke. Doch was zunächst nach einem Werbegag ausschaute, hat sich inzwischen mit vorzeigbaren Ergebnissen zu einem kleinen aber bedeutsamen Kunstmarkt entwickelt.</p>
<p>Epson hat dazu eine eigene Website entwickelt, die Anfangs etwas holprig aufgemacht war, inzwischen aber funktionierend alles zur Digigraphie erklärt. Dort kann auch nachgelesen werden, wie man Digigraphie Künstler wird. Gelistet werden in der Rubrik Neuigkeiten Wissenwertes um die Digigraphie und Künstler, die im Kunstbetrieb ausstellen. Der Kunstbetrieb wird von Epson wie folgt beschrieben:</p>
<blockquote><p>Der „Epson Kunstbetrieb“ in Düsseldorf ist ein „Kunstort“ mit innovativem Konzept: Dort werden nicht nur hochkarätige Ausstellungen für Fotografie und Videokunst gezeigt, sondern der Epson Kunstbetrieb versteht sich auch als Produktionsort für Digigraphie®, Begegnungs-Forum, Workshop-Zentrum und Event-Location – eben als kunstbezogene Betriebsstätte. Im Epson Kunstbetrieb sollen Sammler und Kunst-Produzenten, Studenten und etablierte Künstler sowie alle Interessenten in einen „betriebsamen“ Dialog einsteigen.</p></blockquote>
<p>Einige Ausstellungen wurden in der einschlägigen Presse schon ausführlich erwähnt. Bessere Presse kann man seinen Drucken gar nicht wünschen. Das Konzept von Epson scheint schlüssig.</p>
<p><strong>Was aber zeichnet die Digigraphie-Drucke aus?</strong></p>
<p>Der Einstieg ist  nicht mal so eben gemacht. Sowohl als Künstler als auch als Druckdienstleister müssen Sie einen Vertrag mit Epson schließen und darin versichern, sich genau an die vorgegebenen Richtlinien halten werden. Das setzt einerseits einen Drucker von Epson sowie zertifizierte Medien voraus:</p>
<blockquote><p>Digigraphie<sup>®</sup> &#8211; Definition: Digigraphie<sup>®</sup> bezeichnet einen Ausdruck auf einem professionellen Epson Stylus Pro-Drucker mit UltraChrome™-,UltraChrome™ K3-, oder UltraChrome™ K3 Vivid Magenta-Tintentechnologie auf einem zertifizierten Papier. Jeder Druck wird mit Nummer und Unterschrift authentifiziert, mit Prägestempel versehen und mit einem Zertifikat ausgestattet.</p></blockquote>
<p>Geeignete und zertifizierte Medien lesen Sie bitte online nach -&gt; <a href="http://www.digigraphie.com/de/was-ist-digigraphie/technologie-und-materialien.htm" target="_blank">Epson Digigraphie</a>.</p>
<p>Andererseits brauchen Sie einen Prägestempel, den man nur bei Epson bekommt und der kostet nicht wenig. Der Stempel wird eigens mit dem Namen des Künstlers oder dem des Druckdienstleisters angefertigt. Und Sie dürfen grundsätzlich nur limitierte Auflagen anbieten. Eine limitierte Auflage gilt aber nur für eine Druckgröße auf einem gewählten Medium. Wollen Sie ein weiteres Material alternativ anbieten, bedeutet dies eine zweite limitierte Auflage. Das schränkt ein führt das Prinzip einer limitierten Auflage aber ad absurdum, denn Sie können unendlich viele limitierte Auflagen erzeugen. Naja.</p>
<p>Jeder limitierte Druck muss mit dem Prägestempel geprägt werden und vom Künstler eigenhändig unterschrieben bzw. signiert sein.</p>
<p><strong>Was aber ist mit Druckdienstleistern?</strong></p>
<p>Auch als Druckdienstleister kann jeder im Rahmen der Vertragsvorgaben am Digigraphie-Programm teilnehmen und Künstlern damit Drucke erstellen, die dem Konzept der Digigraphie konform sind. Das ist auch gut so, denn nicht jeder Künstler wird gleich einen großformatigen Epson Drucker hinstellen. Und wer kann fachlich besser mit den Vorgaben der Digigraphie umgehen, als ein versierter Druckdienstleister. Einzig die Stempelprägung weist dann den Druckdienstleister aus als Ersteller, nicht den Künstler. Der Künstler bleibt weiterhin der Autor und hält das Urheberrecht und signiert seine Kunstwerke. Das Prinzip kann aber auch Verwirrung stiften. Und eigentlich eignet sich das Konzept nur für räumlich nah bei einander lebende Künstler und Druckdienstleister, denn ein häufiger Postversand der Drucke ist den Drucken bestimmt nicht dienlich. Das muss aber sein, denn der Künstler signiert, der Druckdienstleister prägt und nummeriert und schickt an den Kunstkäufer. Oder so.</p>
<p><strong>Ist das ein Markt, wertet es meine Drucke auf?</strong></p>
<p>Vorweg: Epson gewinnt in jedem Fall. Aber die beiden anderen großen, Canon und HP, haben ähnliches in der Schublade bzw. schon veröffentlicht.</p>
<p>Für den Künstler bedeutet dies, sich auf einen Drucker von Epson und ein zertifiziertes Material fest zu legen. Die zertifizierten Medien sind allesamt aus der ganz oberen Preisliga, also muss der Künstler auch die Kostenseite betrachten. Das ist nicht ganz billig. Aber nicht jeder Künstler gehört zu den ganz wenigen, die für jeden Druck mal eben ein paar tausend Euro verlangen und auch bekommen. Da muss jeder für sich kritisch heran gehen. Und der Künstler darf nicht glauben, nur weil ein Druck nach den Digigraphie Vorgaben erstellt wurde, verkauft sich der Druck einfacher oder gar besser. Mitnichten.</p>
<p>Für den Kunstmarkt ist die Digigraphie aber ein verlässliches Produkt. Der Kunstmarkt weiß und kann sich darauf verlassen, dass der Druck strengen Qualitäts- und Produktkriterien unterliegt. Einzig das relativ offene Konzept der limitierten Auflagen bedarf noch einiger Klärung. Nicht jeder Künstler wird sich selbst soweit beschränken und einen Druck nur in einer oder ganz wenigen Auflagen anbieten. Das wird die Zukunft zeigen. Doch bieten viele Künstler ihre Drucke in vielen Auflagen an, kann die Digigraphie schnell ihren Ruf verlieren.</p>
<p>Für den Druckdienstleister bietet die Digigraphie ein Qualitätssiegel. Es ist zwar relativ einfach, sich dem Digigraphie Programm anzuschließen, doch Epson wird schon ein Auge drauf haben, das Druckdienstleister sich genau an die Vorgaben halten. Und wer mal Schindluder mit dem Siegel treibt, fliegt schnell raus aus dem Programm. Denn Epson behält sich einen Ausschluß vor und dann muss der Prägestempel zurück gegeben werden. Ohne Prägestempel keine Digigraphie. Schon gut, was sich Epson da ausgedacht hat.</p>
<p><strong>Es gibt aber auch schon kritische Stimmen!</strong></p>
<p>Es gibt Druckdienstleister, die nach noch mehr Qualität streben. Denen ist das Digigraphie Programm schon wieder zu wenig speziell, zu viele können daran teilnehmen. Die wollen das allerletzte Quäntchen Qualität bieten und ihre Arbeit noch  hochwertiger erscheinen lassen. Ob sich noch weitere Qualitätssiegel etablieren können, wird sich zeigen. Aber am Produkt BIO war das ja auch möglich, wo viele Siegel nebeneinander bestehen. Nur der Kunde weiß sich nicht mehr zurecht zu finden im Siegeldschungel.</p>
<p>Da bleibt dann letztlich auch die Frage, ob denn ein Qualitätssiegel überhaupt beim Kunden ankommt. Kann ein Kunde etwas mit Digigraphie anfangen und interessiert den Durchschnittskunden überhaupt irgendein Siegel?</p>
<p>Kommentare sind herzlich willkommen, eine Diskussion erwünscht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie ist eigentlich die Situation der Druckdienstleister?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/04/16/wie-ist-eigentlich-die-situation-der-druckdienstleister/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 10:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich selbst stehe ja ständig in der Konkurrenz zu Mitbewerbern um jeden Auftrag. Doch ist das Geschäft überhaupt noch ein Geschäft. Lohnt sich die Arbeit und Mühe, die jeder von uns in seine Fotoprodukte steckt? Ich will in diesem Artikel der Frage nach gehen, wie viel Herzblut unser Geschäft verträgt und ob am Ende noch <a href="http://www.wackernah.com/2010/04/16/wie-ist-eigentlich-die-situation-der-druckdienstleister/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich selbst stehe ja ständig in der Konkurrenz zu Mitbewerbern um jeden Auftrag. Doch ist das Geschäft überhaupt noch ein Geschäft. Lohnt sich die Arbeit und Mühe, die jeder von uns in seine Fotoprodukte steckt? Ich will in diesem Artikel der Frage nach gehen, wie viel Herzblut unser Geschäft verträgt und ob am Ende noch wer von seiner Arbeit leben mag, soweit diese Frage überhaupt beantwortet werden kann. Ich versuche Wege aufzuzeigen, die verschiedene Druckdienstleister gehen, um ihre Produkte günstig anbieten zu können. Zum Vergleich nehme ich mein Geschäft als den Einzelkämpfer, der bei den Druckdienstleistern am häufigsten vertreten ist, heran.</p>
<p>Wir als Druckdienstleister im Fotobusiness haben vielfältige Möglichkeiten, unsere Produkte wertig zu machen und genauso viele Möglichkeiten, günstig zu produzieren. Jeder legt seinen Schwerpunkt anders, mal auf Qualität, mal auf kleine Preise.</p>
<p>Um kleine Preise wirtschaftlich vertreten zu können, muss man günstig einkaufen, am besten in großen Mengen, denn dann gibt es Rabatte. Und bei den Papieren an sich kann auch kräftig gespart werden. Ein dünnes Papier ist billiger als ein dickes. Und die Tintenaufnahmeschicht kann gut oder exzellent sein. So kommt es, das ein 200 g/qm Fotopapier für wenig mehr als 1 Euro pro Quadratmeter zu haben ist, ein 260 g/qm Marken-Fotopapier aber schnell 7 Euro kostet. Der, der das 7 Euro teure Papier verarbeitet, hat hier immerhin schon siebenmal so hohe Kosten pro Abzug. Gleiches gilt für die verwendeten Tinten. Nehme ich beispielsweise die originalen Tinten von Epson, so kostet mich eine Kartusche mit 220 ml zwischen 60 und 80 Euro – das ist nicht mal ein viertel Liter! Rechne ich das auf den Quadratmeter um, so kostet es zwischen 4 und 6 Euro Tinte für jeden bedruckten Quadratmeter Fotopapier. Nehme ich sogenannte kompatible Tinten, reduziert sich der Kostenfaktor Tinte auf 3 bis 5 Euro.</p>
<p><strong>Welche Auswirkungen bringt die Auswahl mit sich?</strong></p>
<p>Nehme ich z. B. ein original Fotopapier von Epson, so habe ich die Gewissheit, das mein Foto besonders lange hält. Es gibt dazu die Untersuchungen vom <a href="http://www.wilhelm-research.com/" target="_blank">Wilhelm Research Institute</a> für diverse Markenprodukte bezüglich Haltbarkeit unter bestimmten Voraussetzungen. Epsons Papiere sind getestet und ich kann mich darauf beziehen, wenn ich ein Foto auf einem Epson Papier dem Kunden liefere. Nehme ich ein günstigeres Papier, gibt es solche Tests meist nicht. Es kann also passieren, das ein Foto auf einem Noname Papier schon nach wenigen Jahren seine Farben so stark verliert, das es unansehnlich wird. Und auch oder obwohl ich Epson Tinten verwendet habe, die ja bis 75 Jahre halten sollen. Auf dem Epson Papier dagegen kann ich meist auf 30 bis 50 Jahre vertrauen. Es zeigt sich, das die Tinte nur in Verbindung mit einem geeigneten Papier lange hält. Das gilt heute auch für Canon und HP Papiere und Tinten. Nehme ich dann noch eine kompatible Tinte, also keine Originaltinte, dann reduziert sich die Haltbarkeit nochmals um einen gewichtigen Faktor. Ich verweise da nur auf entsprechende Tests in Fotozeitschriften, wo Tinten für Desktopdrucker bis zum Format DIN A3 des öfteren untersucht und mit den  originalen Tinten verglichen wurden. Da konnte man oft schon nach weniger als einem Jahr unter UV-Einstrahlung deutliche Farbunterschiede sehen. Aber wer billig will, bekommt billig.</p>
<p><strong>Was kostet eigentlich ein 60&#215;80 cm Fotoposter?</strong></p>
<p><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/1/4" target="_blank">Bei mir kostet es 19,99 Euro inkl. MwSt.</a>, bei posterxxl.de kostet es 16,99 Euro, bei posterjack.com nur 9,99 Euro (Stand: 16. April 2010). Und was bekommt der Kunde?</p>
<p>Bei mir gibt es das Epson Premium Luster 260 g/qm Fotopapier, bei posterxxl.de ist es ein nicht näher bezeichnetes 230 g/qm Fotopapier und bei posterjack.com ist es ein 210 g/qm Fotopapier.</p>
<p>Wo liegen die Kosten? Das Epson Premium Luster kostet netto ca. 7 Euro pro qm, ein gutes 230 g/qm Fotopapier kann ich für unter 3 Euro  kaufen und ein 210 g/qm Fotopapier bekomme ich für unter 2 Euro. Und das ohne Rabatte für besonders große Mengen zu beanspruchen.</p>
<p>Das 60&#215;80 cm Poster hat eine Fläche von 0,6&#215;0,8 m = 0,48 qm. Das Poster auf dem 210 g Papier kostet also gut 1 Euro, auf dem 230 g Papier schon 1,50 Euro und auf dem Epson Luster gar 3,50 Euro. Nun muss noch ein wenig Verschnitt hinzu gerechnet werden, denn selbst eine passende Rolle von 24 Zoll Breite (61 cm) braucht noch Material zum Schneiden vor und nach dem Druck. Ich rechne hier immer gut 2 cm oben und unten dazu, ich brauche also 61&#215;84 cm Papier – macht 0,51 qm. Tinte für gut einen halben Quadratmeter rechne ich mit günstigen 4 Euro Originaltinte pro Quadratmeter geteilt durch zwei = 2 Euro an.</p>
<p>posterjack.com kostet ein 60&#215;80 cm Poster also 1 Euro Papier + 2 Euro Tinte = 3 Euro (3,57 Euro inkl. MwSt.).</p>
<p>posterxxl.de kostet ein 60&#215;80 cm Poster 1,50 Euro + 2 Euro Tinte = 3,50 Euro (4,17 Euro inkl. MwSt.).</p>
<p>Mich kostet das 60&#215;80 cm Poster 3,50 Euro + 2 Euro Tinte = 5,50 Euro (6,55 Euro inkl. MwSt.)</p>
<p>Was nicht in dieser Rechnung erfasst ist, welche Rabatte beim Einkauf posterjack.com und posterxxl.de geltend machen können. Und ich weiß nicht, mit welchen Tinten die beiden arbeiten. Da die beiden Referenzdienstleister auch Werbung im Fernsehen machen, kann von einem entsprechend großen Bekanntheitsgrad ausgegangen werden und das spiegelt sich im Auftragsvolumen wieder. Je mehr Durchsatz produziert wird, desto günstiger kann eingekauft werden und desto mehr kann automatisiert werden.</p>
<p>Dazu mein Beispiel: Ich muss meist erst das Papier im Drucker wechseln auf das richtige Material mit der günstigsten Materialbreite. So was dauert zwischen zwei und vier Minuten. Dann rufe ich die zu druckende Datei auf meinem Computer auf und layoute das Foto, so wie der Kunde es gedruckt haben möchte. Das dauert ca. zwei Minuten. Dann drucke ich. Dauer ca. fünf Minuten mit 1440 dpi Druckauflösung. Während dessen kann ich anderen Aufgaben nach gehen. Ist der Druck fertig, nehme ich es aus der Maschine und prüfe. Ist alles OK, gehe ich zur Schneidemaschine und schneide überstehende Ränder ab. Das dauert ca. zwei Minuten. Abschließend wird der Druck gerollt, in Folie oder Seidenpapier eingewickelt, in eine Papprolle verpackt, die noch zugeklebt werden muss. Der Versandauftrag wird von mir online erstellt, der Versandaufkleber auf einem Laserdrucker ausgedruckt und auf die Versandrolle aufgeklebt. Das dauert insgesamt noch mal ca. fünf Minuten. An dem einen Poster habe ich also ohne Druckzeit zwischen elf und dreizehn Minuten. Rechne ich mal gut 50 Euro, die ich als Selbständiger pro Stunde erwirtschaften muss, um meine Krankenversicherung und Rentenversicherung, Steuern und Material sowie meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, dann kostet mich dieser Druck 10,83 Euro Arbeitszeit.</p>
<p><strong>Warum tue ich das überhaupt?</strong></p>
<p>Arbeitszeit 10,83 Euro für ein 60&#215;80 cm Poster plus 6,55 Euro Material- und Druckkosten macht 17,38 Euro. Beim Verkaufspreis von 19,99 Euro verbleiben mir so 2,61 Euro Gewinn, Gewinn, den ich dazu benutzen muss, einen Fehldruck, der ja immer vorkommen kann, auszugleichen und auch noch Rücklagen zu bilden für eine Reparatur an einer Maschine und für zukünftige Investitionen. Erst kurz vor Weihnachten 2009 ging an der Epson 9800 Druckmaschine die Reinigungseinheit kaputt – Kosten mit Einbau = 630 Euro. 2,61 Euro sind sehr wenig, um davon leben zu können, zumal ich davon ja die Mehrwertsteuer / Umsatzsteuer von 19 % noch ans Finanzamt abführen muss. So bleiben davon netto gerade 2,20 Euro übrig. Und um ein durchschnittliches Nettogehalt von z. B. 1800 Euro zu erwirtschaften, muss ich mindestens 820 Aufträge für Drucke in 60&#215;80 cm auf meinem Epson Fotopapier bekommen. Jeden Monat. Es gibt aber starke Monate und schwache. Vor Weihnachten werden immer besonders viele Poster bstellt, oder nach den Sommerferien. Dazwischen ist es meist mau.</p>
<p><strong>Mein Fazit oder eher meine erschreckende Erkenntnis?</strong></p>
<p>Es ist für Kunden nicht nachvollziehbar, warum der eine Dienstleister nur 9,99 Euro, der andere aber 19,99 Euro für ein 60&#215;80 cm Fotoposter haben muss. Und wenn der Kunde nur ein oder zweimal im Jahr ein Poster bestellt, wird er keine Vergleichsmöglichkeit haben. Außerdem wird der Kunde über die Haltbarkeit eines Fotoabzugs erst nach Jahren urteilen können, ob er, der Kunde, dann die Ursache in dem Papier oder eher in seinem Handeln sieht, sei dahin gestellt.</p>
<p>In Zeiten schwacher Konjunktur, Zeiten, in denen viele Angst um ihren Arbeitsplatz und damit ihre Zukunft haben, werden sich Luxusartikel wie Fotoposter nur schwerer verkaufen lassen und wenn, wird der Kunde bestimmt auch auf den Preis schauen. Kleinen Druckdienstleistern bleibt so die Rolle eines Tante-Emma-Ladens und die sind in der Vergangenheit allesamt von Discountern verdrängt worden. Sollen wir Kleinen jetzt eine Genossenschaft bilden, um so günstiger einkaufen können? Ich denke, das wird sich nicht so einfach realisieren lassen, denn einerseits ist die Konkurrenz untereinander zu ausgeprägt und andererseits, wie soll ein Kleiner mal eben größere Produktionskapazitäten aufbauen können, wenn denn überhaupt gewollt?</p>
<p>Was ist zu tun?</p>
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		<title>Fotos auf Leinwand verkaufen sich bestens</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 21:26:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[foto auf leinwand]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[keilrahmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich war vor kurzem auf einer Art Versammlung von Fotografinnen und Fotografen, wo eine gemeinsame Ausstellung im Sommer 2010 besprochen wurde. Es wurde über Formate, Art der Fotopräsentationen und das Konzept der Ausstellung diskutiert. Übrig blieben für die Präsentation noch Aludibond und Canvas auf Keilrahmen. Doch einige Fotografen monierten, das Produkt Leinwand sei out und <a href="http://www.wackernah.com/2010/04/12/fotos-auf-leinwand-verkaufen-sich-bestens/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war vor kurzem auf einer Art Versammlung von Fotografinnen und Fotografen, wo eine gemeinsame Ausstellung im Sommer 2010 besprochen wurde. Es wurde über Formate, Art der Fotopräsentationen und das Konzept der Ausstellung diskutiert. Übrig blieben für die Präsentation noch Aludibond und Canvas auf Keilrahmen. Doch einige Fotografen monierten, das Produkt Leinwand sei out und nicht mehr Zeitgemäß.</p>
<p>Ein Fotograf berichtete daraufhin von einer Ausstellung im vergangenen Jahr 2009, auf der die Fotografien auch verkauft wurden. Und auch dort waren die Fotos auf verschiedenen Medien präsentiert worden. Und er berichtete stolz, das von den verkauften Fotos gut 80 % auf Leinwand waren. Die Leinwand entsprach also am meisten dem Kundengeschmack. Dem kann ich nur zustimmen.</p>
<p>Einige Tage zuvor bekam ich eine neue Ausgabe der digit, in der Andreas Jankowsky von <a href="http://www.jam-fineartprint.de/" target="_blank">jam fineartprint</a> verschiedene Präsentationsformen vorstellte und miteinander verglich. Er ging dabei sowohl auf die Argumentation der Fotografen ein als auch auf Kundenwünsche. Bei der Leinwand zum Beispiel stellte er auch die Kinderfreundlichkeit in den Vordergrund und begründete seine Sicht mit der leichten Bauweise des Keilrahmens und wie wenig Schaden ein herunter fallender Leinwanddruck anichten kann. Das sieht bei einem Glasrahmen oder Aludibond schon anders aus. Auch dem stimme ich zu. Der Artikel ist aber auch sonst lesenswert.</p>
<p>Auch in der eingangs erwähnten Diskussion zwischen den Fotografen, wie denn die Fotos präsentiert werden sollen, wurde meiner Meinung nach der Sicht und Ansprüche der Käufer von Fotografien zu wenig Beachtung geschenkt. Und ich meine auch, zu oft werden Fotografien in einer Art und Weise präsentiert – aufgepeppt – das man meinen könnte, es stünden nicht die Fotomotive im Mittelpunkt/zum Verkauf, sondern die Aufmachung derselben. Dabei wirkt eine gute Fotografie doch für sich selbst, oder?</p>
<p>Meine Leinwandprodukte:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/12" target="_blank">Canvas BASE auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a></li>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/32" target="_blank">Canvas BASE auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a></li>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/33" target="_blank">Canvas PRO auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></li>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/35" target="_blank">Canvas PRO auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></li>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/2/10" target="_blank">Canvas BASE (matte Leinwand, Layout wie Fotoposter)</a></li>
<li><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/2/11" target="_blank">Canvas BASE PLUS (matte Leinwand, Layout fürs Selberaufziehen auf 2 cm Leisten)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Foto auf Leinwand auf 2 und 4 cm Leisten</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/04/08/foto-auf-leinwand-auf-2-und-4-cm-leisten/</link>
		<comments>http://www.wackernah.com/2010/04/08/foto-auf-leinwand-auf-2-und-4-cm-leisten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 12:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[canvas]]></category>
		<category><![CDATA[foto auf leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[giclée]]></category>
		<category><![CDATA[keilrahmen]]></category>
		<category><![CDATA[leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[rahmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nun zwei Wochen bekommen Sie von mir die Canvas BASE und Canvas PRO auf Galerierahmen (mit 2 cm Tiefe) und auf Museumsrahmen (die mit 4 cm Tiefe). Damit Sie den Unterschied zwischen den beiden Leistentypen mal sehen, füge ich beide als Foto hier an:
Canvas BASE auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)
Canvas PRO <a href="http://www.wackernah.com/2010/04/08/foto-auf-leinwand-auf-2-und-4-cm-leisten/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nun zwei Wochen bekommen Sie von mir die Canvas BASE und Canvas PRO auf Galerierahmen (mit 2 cm Tiefe) und auf Museumsrahmen (die mit 4 cm Tiefe). Damit Sie den Unterschied zwischen den beiden Leistentypen mal sehen, füge ich beide als Foto hier an:<br />
<a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/32" target="_blank">Canvas BASE auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a><br />
<a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/35" target="_blank">Canvas PRO auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></p>
<div id="attachment_286" class="wp-caption alignnone" style="width: 149px"><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/04/Keilrahmen-XXL.tif"><img class="size-full wp-image-286" title="Keilrahmen XXL" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/04/Keilrahmen-XXL.tif" alt="Keilrahmen XL Leisten" width="139" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Keilrahmen XL</p></div>
<p><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/12" target="_blank">Canvas BASE auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a></p>
<p><a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/33" target="_blank">Canvas PRO auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></p>
<div id="attachment_285" class="wp-caption alignnone" style="width: 149px"><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/04/Keilrahmen-standard.tif"><img class="size-full wp-image-285" title="Keilrahmen standard" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/04/Keilrahmen-standard.tif" alt="Keilrahmen S" width="139" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Keilrahmen standard</p></div>
<p>Selbstverständlich stammt das Holz für die Keilrahmenleisten aus nachhaltiger, ökologischer deutscher Waldwirtschaft, ist mehrfach verleimt (die Leiste besteht aus vielen Einzelstücken, die miteinander verleimt sind und so verzugsfreier bleiben) und gut abgelagert.</p>
<p>Das Besondere am Keilrahmen ist die Eckverbindung, die nicht fixiert wird. Das Profilist so gewählt, dass sich die Leisten in einem Winkel von 90 Grad zusammenschieben lassen. Die Stabilität entsteht erst, wenn die Leinwand aufgebracht wird. Sollte die Leinwand mit der Zeit an Spannung verlieren, wird der Keilrahmen in den Ecken aufgekeilt, d.h. es werden Hartholzkeile von innen in die Gehrung getrieben, damit sich das Außenmaß vergrößert und die Leinwand sich spannt.</p>
<p>Hier sehen Sie meine Preise: <a href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/12" target="_blank">www.posterdruck.biz/preise/</a></p>
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		</item>
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		<title>Bernd Schmidt Timmendorfer Strand</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/03/30/bernd-schmidt/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 08:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Bernd Schmidt zeigt zwölf großformatige Fotografien im alten Rathaus in Timmendorfer Strand und veröffentlicht rechtzeitig zu Ostern seinen Kalender für 2011 mit einer Auswahl seiner Landschaftsfotografien von Timmendorfer Strand und Niendorf an der Ostsee.

Auf dem Foto links TSNT-Geschäftsführer Christian Jaletzke und rechts der Fotograf Bernd Schmidt mit dem neuen Kalender „Timmendorfer Strand Meerblicke zum Träumen“  <a href="http://www.wackernah.com/2010/03/30/bernd-schmidt/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bernd Schmidt zeigt zwölf großformatige Fotografien im alten Rathaus in Timmendorfer Strand und veröffentlicht rechtzeitig zu Ostern seinen Kalender für 2011 mit einer Auswahl seiner Landschaftsfotografien von Timmendorfer Strand und Niendorf an der Ostsee.</p>
<p><a href="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/03/1269614445.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-279" title="1269614445" src="http://www.wackernah.com/wp-content/uploads/2010/03/1269614445-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Auf dem Foto links TSNT-Geschäftsführer Christian Jaletzke und rechts der Fotograf Bernd Schmidt mit dem neuen Kalender „Timmendorfer Strand Meerblicke zum Träumen“  für  das  Jahr 2011.</p>
<p>Siehe mehr unter <a href="http://www.wackernah.net/2010/03/30/kalender-timmendorfer-strand-2011/" target="_blank">www.wackernah.net</a>. Die großformatigen Fotografien sind auf Epson Premium Canvas Satin gedruckt und durfte von mir &#8211; <a href="http://www.posterdruck.biz" target="_blank">www.posterdruck.biz</a> &#8211; Auftrag ausgeführt werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist in Leinwand noch Leinwand drin?</title>
		<link>http://www.wackernah.com/2010/03/28/ist-in-leinwand-noch-leinwand-drin/</link>
		<comments>http://www.wackernah.com/2010/03/28/ist-in-leinwand-noch-leinwand-drin/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 18:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Wackernah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[fineart]]></category>
		<category><![CDATA[foto auf leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[giclée]]></category>
		<category><![CDATA[leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[prints]]></category>

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		<description><![CDATA[Waren wir nicht erst vor kurzem aufgeschreckt, als wir lasen und hörten, das wo Käse drin sein soll, gar kein Käse mehr drin ist? Ich war schockiert. Eine Pizza ohne echten Käse? Ich musste gleich an den berühmten Film Brust oder Keule mit Louis de Funes denken, wo er einen Gourmetkritiker spielt und sein Gegenspieler, <a href="http://www.wackernah.com/2010/03/28/ist-in-leinwand-noch-leinwand-drin/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Waren wir nicht erst vor kurzem aufgeschreckt, als wir lasen und hörten, das wo Käse drin sein soll, gar kein Käse mehr drin ist? Ich war schockiert. Eine Pizza ohne echten Käse? Ich musste gleich an den berühmten Film <a href="http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=6467&amp;sucheNach=titel">Brust oder Keule</a> mit Louis de Funes denken, wo er einen Gourmetkritiker spielt und sein Gegenspieler, <a href="http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?sucheNach=personNr&amp;wert=67953">Michel Colucci</a> als Gérard Duchemin, einen skrupellosen Fastfoodfabrikanten. Da konnten wir sehen, wie ein Hähnchen aus meiner undefinierbaren Masse geformt wird, mit Lebensmittelfarbe die gebräunte Haut aufgesprüht wird. Ekelig.</p>
<p>Zwischen meinen Beiträgen habe ich Google-Anzeigen geschaltet. Da sehe ich dann immer öfter Anzeigen von Mitbewerbern um Aufträge für Foto auf Leinwand. Ja, der Markt ist für den Verbraucher inzwischen unüberschaubar geworden, für uns Dienstleister ein hartes Brot. Wehmut klingt in mir an, wenn ich an die Zeit denke, in der ich noch einer der ganz wenigen Anbieter war. Naja. Und die Preise, die meine Mitbewerber für Leinwanddrucke verlangen, lassen mich fragen, wie ist das denn möglich.</p>
<p><strong>Jetzt hake ich mal ein wenig nach</strong></p>
<p>Da bekomme ich bei http://ranaposter.de eine 80&#215;120 cm Leinwand für 89 Euro. Natürlich auf Keilrahmen aufgezogen, oder nicht. Das geht nicht eindeutig aus der Produktbeschreibung hervor. Allein so einen Druck für den Versand zu verpacken, dauert bei mir schon fast eine viertel Stunde und kostet mich im Versand mit UPS schon einen saftigen Zuschlag wegen &#8220;großem Paket&#8221;. Und erst das Verpackungsmaterial.</p>
<p>Was mir noch auffällt: Microfaser Leinwand. Was ist das denn? Ich denke, Leinwand ist aus Baumwolle. Eine Googlesuche zeigt mir Microfasertücher, Leinwand für Beamer, also die bekannte Leinwand für Diavorträge, Leinwand für Rollos und tatsächlich werben ganz schön viele Anbieter von Foto auf Leinwand mit Microfaser-Leinwand. Die Leinwand mit einem Flächengewicht von 210g/qm bis zu stattlichen 400g/qm verspricht so nichts schlechtes. Oder? Bei <a href="http://www.online-artikel.de/article/das-foto-auf-der-leinwand-die-leinwandfotos-2307-1.html" target="_blank">www.online-artikel.de</a> finde ich diese Aussage:</p>
<blockquote><p>Vorsicht ist aber bei der Auswahl des jeweiligen Anbieters bezüglich eines Fotos auf der Leinwand geboten. Nicht immer wird die angebotene Qualität auch geboten. Was für einen Künstler verwerflich wäre – ist bei der Produktion einer Foto Leinwand unersetzbar – die Microfaser-Leinwand. Der Vorteil besteht darin, dass sich die im Druckverfahren verwendete Tinte sofort mit den Poren dieser Leinwand verbindet. Nur so ist es gewährleistet, dass das <a href="http://www.leinwandfotos.info/" target="_blank">Foto auf Leinwand</a> reflektionsfrei, kratzfest und wasserunempfindlich ist. In Fällen, in denen ein anderes Gewebe seinen Einsatz findet, passiert es nicht selten, dass an den Eckfalzen unschöne Farbbruchstellen entstehen. An eine Kratzfestigkeit und Wasserunempfindlichkeit ist gar nicht zu denken.</p></blockquote>
<p>Hmm, stimmt denn diese Aussage? „<em>Was für einen Künstler verwerflich wäre, ist für Foto auf Leinwand unersetzlich.“</em> Habe ich etwa die schönsten Fotografien meiner Frau, die damit mehrere Ausstellungen veranstaltet hat, unersetzlich versaut?</p>
<p>Unter <a href="http://mootivoo.de/expertenwissen/7/1/leinwand/fotoleinwand/leinwanddruck/leinwanddruck.html ">http://mootivoo.de</a> finde ich diese Aussage:</p>
<blockquote><p>Ihr Bild wird auf ein speziell für den Druck von Fotoleinwänden entwickeltes Microfaser-Leinwandgewebe gedruckt. Ein High-Tech-Gewebe dass die Verbindung der lösungsmittelfreien Farben, durch den Sublimationsdruck, auf einer molekularen Ebene ermöglicht. So entsteht eine einzigartige Farbbrillanz und Ihr Bild wird kratzfest, UV-beständig und sogar waschfest bei 30 Grad!</p>
<p>Die Struktur (fein und doch gut sichtbar) dieses hochwertigen Materials eignet sich perfekt für Ihre mootivoo Fotodrucke und bewahrt, insbesondere aus der Nähe betrachtet, den Look ähnlich eines Gemäldes. Die seidenmatte, lichtechte Oberfläche gibt Farben besonders satt und leuchtend wieder und verleiht Ihrem mootivoo Bild eine sehr exklusive Wirkung.</p>
<p>Die Beschaffenheit dieses Materials lässt keine Wünsche offen, sie ist auf Haltbarkeit und Farbbrillanz optimiert.</p>
<p>Die verwendeten Leinwände sind darüber hinaus Naturprodukte und unterliegen der ständigen Kontrolle unseres Qualitätsmanagements. Das Baumwollgewebe wird exakt nach unseren Vorgaben verarbeitet und kleinste Webfehler durch optische Vermessungen erkannt und aussortiert. So kommt nur zu 100 % perfekt verarbeitete Leinwand zum Einsatz.</p>
<p>All diese Eigenschaften des mootivoo Leinwandgewebes lassen Ihre Motive edel und wertig zum Ausdruck bringen</p></blockquote>
<p>Alle Anbieter sprechen übrigens von einer eigens für Sie hergestellten Leinwand. Als wäre ihr Angebot das Einzige. Apropos: Ein High-Tech-Gewebe steht oben und unten sprechen die von einem Naturprodukt. Wie geht das zusammen.</p>
<p>Ich lese weiter in den Googlesuchergebnissen und finde Hinweise, um was es sich denn überhaupt handelt und was zu erwarten ist: <em>aufwändiges Transferverfahren, Sublimationstinten und 720 ppi Druckauflösung</em>. Und es ist ein Produkt nach dem Öko-Tex Standard. Siehe zu Öko-Tex bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Öko-Tex" target="_blank">Wikipedia</a>. Das was ich da lesen kann, klingt erstmal gut. Doch ist deshalb die klassische echte Leinwand schlecht?</p>
<p>Geworben wird bei der Microfaser Leinwand auch mit Haltbarkeit, aber dazu gibt es keine Tests. OK. Anders zum Beispiel bei der Epson Leinwand. Die ist sogar für das Epson Zertifikat Digigraphie gut. Naja. Dieses Produkt „Microfaser Leinwand“ ist also eigentlich keine echte Leinwand. Im Gegenteil, es ist ein Druck auf Transferpapier, der dann vom Transferpapier mit einer Transferpresse auf den synthetischen Leinwandstoff aufgebracht wird. Es soll viele Vorteile wie Kratzfestigkeit, Wasserbeständigkeit und vielleicht Haltbarkeit haben. Aber es bedarf komplizierter Technik wie Transferpresse und spezieller Tinte. Inwieweit man solche Drucke mit denen mit Epson Tinte auf Epson Leinwand vergleichen kann, sei dahin gestellt, ich habe keine Erfahrungen damit. Wir kennen das Prinzip aber schon von den T-Shirt-Drucken, wo das gleiche Verfahren angewendet wird. Interessieren würde mich auch, wie groß der Farbraum nach dem transferieren der Farben bleibt.</p>
<p>Und mir ist aufgefallen, das sich die Texte für die Produktbeschreibung auf sehr vielen Webseiten gleichen, was darauf schließen lässt, das viele Shops nur sogenannte Partnershops sind und letztlich nur wenige Anbieter für die Produktion dahinter stehen.</p>
<p>Ich will die beworbenen Vorzüge der Microfaser Leinwand nicht schlecht reden, im Gegenteil spricht vieles dafür und sie merzt so manche Unzulänglichkeit herkömmlicher Leinwanddrucke aus. Aber wenn ich mich als anspruchsvoller Künstler für ein Hahnemühle PhotoRag Produkt interessiere, würde ich dann einen Fotodruck auf hochglänzender Fotofolie wie dem Ilford Galerie Smooth High Gloss Media in meine Überlegungen mit einbeziehen? Und vergleiche ich einen Druck auf einem 200g/qm schweren Fotopapier mit dem Ausdruck auf einem Barytpapier? Oder vergleiche ich ein Kleid von KiK mit einem von einem Modezar?</p>
<p>Ich habe auf viele Anfragen von Kunden nach kratzfesten und wasserunempfindlichen Leinwanddrucken von mir immer gereizt mit dem Vergleich mit einem van Gogh reagiert und ob sie, die Kunden, denn einen van Gogh auch in die Waschmaschine tun würden. Und meinte damit, einen van Gogh würde man ja auch pfleglich behandeln und erwarte das auch für einen guten Fotodruck auf Leinwand.</p>
<p>Aber der Erfolg der Microfaser Leinwand zeigt scheinbar, das ein Foto auf Leinwand eben doch mehr aushalten muss, als nur schön an der Wand auszusehen und den Betrachter zu erfreuen. Oder liege ich damit so falsch? Bin gespannt auf Reaktionen.</p>
<p>Zum Vergleichen hier meine Leinwandprodukte auf ganz konventionellem aber wertigem Canvas:</p>
<ul>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/12" target="_blank">Canvas BASE auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a></li>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/32" target="_blank">Canvas BASE auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, matte Leinwand)</a></li>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/33" target="_blank">Canvas PRO auf S-Rahmen (2 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></li>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/4/35" target="_blank">Canvas PRO auf XL-Rahmen (4 cm tiefe Leisten, Epson Premium Canvas Satin)</a></li>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/2/10" target="_blank">Canvas BASE (matte Leinwand, Layout wie Fotoposter)</a></li>
<li><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.posterdruck.biz');" href="http://www.posterdruck.biz/preise/format/2/11" target="_blank">Canvas BASE PLUS (matte Leinwand, Layout fürs Selberaufziehen auf 2 cm Leisten)</a></li>
</ul>
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