Nachlese 39. Jahresausstellung „die Arche“

Vom 16. bis 23. Oktober 2011 fand die 39. Jahresausstellung der Künstlervereinigung „die Arche“ in Beverstedt statt. 50 Künstler zeigten dort rund 500 Exponate, die wie immer aus vielen Disziplinen kamen und hohen Ansprüchen genügten.

Über 2000 Besucher konnten in der einen Woche gezählt werden, viele Werke fanden neue Besitzer. Für Rolf Wittig war es die erste Ausstellung als neuer Vorsitzender, seine Aufgaben bewältigte er mit Bravour.

Für Ilona Weinhold-Wackernah war es die zweite Teilnahme als Gastausstellerin und aufregend wie bei der ersten Ausstellung. Von zwölf eingereichten Werken wurden von der kritischen Jury vorab sieben in die Ausstellung aufgenommen – ein guter Wert. Das schönste kam aber hinterher, als Rolf Wittig ihr mitteilen konnte, das sie als Vollmitglied in die freie Künstlervereinigung „die Arche“ aufgenommen wurde.

Site unserer FeWo überarbeitet

Unsere Website, auf der wir unsere Ferienwohnung vorstellten, war in die Jahre gekommen – die hatte ich noch mit Apples iWeb, das inzwischen nicht weiterentwickelt wird, von 2008 erstellt – und zu verspielt.

Also nahm ich mir gestern und heute die Zeit, das Layout und den Inhalt ein wenig aufzufrischen. Irgendwo auf meinem Mac hatte ich noch die Galleriffic 2.0 Javascript und CSS Files herumliegen. Die nahm ich als Ausgangsbasis für das neue Layout. Das sollte klarer und nicht so verspielt sein. Glücklicherweise brauchte ich nur 4 Seiten erstellen, denn den Code so von Hand eintippen, war schon etwas ungewohnt, fast anarchisch.

Auf der Startseite sind nun Fotos von der FeWo als Galerie zu sehen. Links die Thumbnails, rechts das Detailbild mit Beschreibung. Eine Diaschau läuft auf Klick und die Navigation durch alle Fotos ist komfortabel.

Die Seite Preise & Verfügbarkeit enthält ein kleines Javascript Formular, mit dem Aufenthaltsdauer und Preise kalkuliert werden. Ein Verfügbarkeitskalender – der wird bei http://belegungskalender-kostenlos.de gepflegt und kann kostenlos genutzt werden.

Dann habe ich noch eine Seite mit Fotos von Bremerhaven und umzu eingerichtet. Ereignisse in Bremerhavens jüngster Vergangenheit im Foto und Fotos von Ausflugszielen in der näheren Umgebung von Bremerhaven sind hier auch in einer Galerie zu finden.

Die Impressumsseite schließt mit einem Foto von meiner Frau und mir sowie unserer Postanschrift ab. Kurz und Knapp.

Eine JavaScript Website

Eine Website wie mit Flash, aber ohne Flash? Mit dem Tool Hype von Tumult Inc. habe ich mir mal testweise eine kleine Präsentation gebastelt, die wie mit Flash erstellt wirkt, aber komplett ohne Flash auskommt. Mit Hype baut man nämlich in Javascript seine Präsentationen und Animationen. Vorteil: Auch Besucher mit mobilen Browsern wie dem iPhone, iPad, Android oder Windows Mobile, können die Website ohne Probleme und Einschränkungen sehen und benutzen.

Auf http://www.wackernah.net zeige ich eine solche Präsentation, in der ich ein paar kleine bewegte Gigs einbaute, Videos zeige, die gleich und ganz einfach in den drei wichtigsten Formaten für moderne Browser darin eingebettet sind: MP4/H.264, OGG.Theora und WEBM.

Die Site ist nicht besonders anspruchsvoll gestylt, doch mir war wichtiger zu zeigen, welches Potential in Javascript steckt und wie einfach sich mit Hype Präsentationen erstellen lassen. Hype hat hier und da noch einige Schwachpunkte und es gibt viel zu verbessern, doch mit Version 1.0.5 ist schon eine ganze Menge möglich.

Ein paar kleine Präsentationen habe ich übrigens auch schon auf meinen Websites eingestreut, einfach als div Container im Code einbetten: Auf der Fotolabor Bildmanufaktur Wackernah Website erkläre ich damit Fotopapiere und Besonderheiten und auf Wackernah.TV verwende ich die für die Einbindung der drei wichtigsten Videoformate.

Wackernah.de überarbeitet

Status

Habe soeben meine Bücher und Kalender Site wackernah.de überarbeitet. Online ist nun endlich auch das Archiv mit Büchern, die ich in den vergangenen Jahren layouten und gestalten durfte. Online sind auch die ersten Kalender in der Box für 2012. Und ich habe das Angebot an Fotobüchern zu unseren Editionen überarbeitet. Ganz nebenbei habe ich das Layout großzügiger gestaltet. Schaut mal rein und kommentiert dann hier.

Fotofestival Zingst Nachlese

Inzwischen ist das Festival ja schon wieder mehr als einen Monat vorbei, doch meine Eindrücke will ich trotzdem kurz wiedergeben:

Unsere Fotografien, die der Digigraphisten, sind hervorragend präsentiert, auch wenn die Digigraphien insgesamt mit DIN A3 etwas zu klein ausgefallen sind. Die Räumlichkeiten in der Galerie Schule des Sehens sind komplett genutzt, besonders in der Galerie im oberen Stockwerk kann man sich richtig Zeit lassen und in Ruhe die Fotografien betrachten. Die Digigraphien sind dort noch bis 5. August 2011 zu sehen.

Zingst selbst zeigte sich von seiner fotogenen Seite, als wir dort die verschiedenen Ausstellungen besuchten. Strahlender Sonnenschein, angenehme 25° Außentemperatur und wem es zu warm war, der konnte sich auf der Seebrücke in einer frischen Brise abkühlen. Allerorten in Zingst war die Fotografie präsent. Am Strand standen große 3×3 m große Fotografien, mitten im Ort auf einer parkähnlichen Fläche noch mal so große. Gefallen haben uns auch die vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Hotels, alten Bunkeranlagen und diversen Galerien. Wo man auch hinsah, Fotografiebegeisterte mit ihren Fotoapparaten. Und in vielen Workshops zeigten allerorten Profis und Anbieter von technischem Equipment Interessierten wie man’s macht und Geräte.

Man bekam ein Gefühl, als lebe ganz Zingst die Fotografie. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, versprochen.

Nachtrag: Auf meiner Filme/TV Website habe ich Impressionen von unserem Besuch zu einem kleinen Film zusammen gestellt. Seht Euch mal den Film an: Fotofestival Horizonte Zingst 2011

Fotofestival Zingst

Das jährliche Fotofestival in Zingst findet diesmal vom 28. Mai bis zum 5. Juni 2011 statt und Epson hat sich da als Druckpartner angeboten. Viele Fotografien werden als Digigraphien zu sehen sein.

Für die Digigraphie Labore und Künstler hat Epson eine Partnerausstellung organisiert und dafür die Galerie Schule des Sehens in Zingst gewonnen. Gezeigt werden Fotografien im Format DIN A3 zum Thema „Der Mensch und seine Beziehung zu Landschaft, Flora und Fauna.“ Das ist ein weit gestecktes Thema und ich bin gespannt, wie das von den teilnehmen Fotografinnen und Fotografen verstanden wurde. Ilona Weinhold-Wackernah nimmt teil und auch ich habe mich mal dran gewagt.

Ilona Weinhold-Wackernah und Adrian Wackernah sind vom 29. bis 31. Mai 2011 in Zingst im Rahmen des jährlichen Partnertreffens der Digigraphie Labore und Künstler, das von Epson organisiert wird. Wer uns treffen möchte: wir sind im Hotel Speicher Barth, Am Osthafen 2 in 18356 Barth untergebracht.

Ich bin gespannt auf den Rummel in Zingst!

Timeless Firnis Matt

Nach meinem ersten Test der Tetenal Firnislösung habe ich jetzt mal die von Breathing Color probiert. Breathing Color macht im Internet viel Werbung für seine Canvas Stoffe und wirbt besonders mit deren besonderer Weiße ohne optische Aufheller. Das matte Canvas Lyve von Breathing Color habe ich gerade im Test und berichte demnächst darüber.

Timeless ist eine Weiterentwicklung vom Glamour II und soll noch besser sein. Glamour II konnte ich nicht testen, womit ein Vergleich für mich nicht möglich ist. Timeless ist in drei Glanzgraden zu bekommen: matt, satin und gloss. Für meinen Test habe ich mir eine Dose in matt besorgt und war gleich enttäuscht von der Dosengröße: Ich hatte die in Pintgröße bestellt und diesen Pint fälschlicherweise mit knapp einem Liter angenommen. Tatsächlich ist das amerikanische Pint aber nur knapp einen halben Liter groß. In Amerika bekommt man allerorten ein Pint Bier serviert – also knapp einen halben Liter, was beim dünnen amerikanischen Bier nicht wirklich viel ist. Das so nebenbei.

Ein halber Liter stand mir für erste Firnisversuche also zur Verfügung – der kostete mich doch tatsächlich fast 35 Euro, der Liter so gut 70 Euro. Das wäre zweimal so teuer wie Protenal, wobei Protenal nur als Litergebinde zu haben ist, während Timeless auch als Gallone lieferbar ist. Eine Gallone entspricht fast 4 Liter – genauer sind es 3,785 Liter – und die gibt es für rund 130 Euro, was einem Literpreis von etwas mehr als 34 Euro entspricht. Damit ist Timeless dann wieder 1 Euro pro Liter günstiger als Protenal. Und Timeless wird nur einmal aufgetragen, Protenal dagegen zweimal, sparen wir auch hier, selbst wenn die leichte Verdünnbarkeit des Protenal mit einbezogen wird.

Gehe ich davon aus, das ich mit Protenal und Timeless die gleiche Quadratmeterzahl schützen kann, dann ist Timeless fast doppelt so ergiebig – weil nur einmal aufzutragen – wie Protenal. In Kosten ausgedrückt ergibt sich Timeless also ein deutlicher Vorteil, aber wohlgemerkt theoretisch.

Timeless darf nicht verdünnt werden, daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: Reste können zurück in die Dose gekippt werden, ich muss nur selten Ansatzlösungen wegtun und spare hier noch mal.

Das Auftragen

Dose gut schütteln und die fertige Lösung in eine Schale für die Malerrolle kippen. Die Malerrolle gut mit dem Firnis vollsaugen lassen und dann auf das Canvas aufrollen. Auf Breathing Colors Website gibts ein Video, dass das Vorgehen gut zeigt. Tatsächlich sehe ich keine Veränderungen der Farbe beim Auftragen. Die Firnislösung ist ganz klar, keine gelbliche Veränderung wie beim Protenal. Das Timeless muss kräftig aufgetragen werden. Es sind viele Rollbewegungen mit der Malerrolle zu machen, wobei ich mit immer weniger Druck rolle. Nach kurzer Zeit ist das Firnis angetrocknet und ich kann den Canvasdruck zur Seite legen. Nach gut 12 Stunden ist das Firnis wirklich trocken und ich sehe auch hier, wie beim Protenal, leichte Glanzunterschiede in der Oberfläche, so wie ich die ersten Bahnen mit viel Firnis auf der Rolle gerollt hatte. Vielleicht ist das Canvas schuld? Ich hatte das Bonjet 360 matte Canvas von Le Bon Image für die Tests genommen und da sowohl das Protenal als auch Timeless diese Streifen zeigen, bin ich geneigt das Canvas als Ursache anzusehen. Ich werde da noch Tests mit dem Breathing Color Lyve und dem Epson Water Resistant matte Canvas und den beiden Firnis machen müssen.

Mein Fazit

Timeless ist im großen Gebinde bezahlbar, allerdings muss man sich dann auch eine Gallone davon hinstellen. Wer nur ab und an und dann nur kleinere Flächen versiegeln muss, dem wird das Timeless zu teuer sein. Timeless lässt sich ähnlich einfach und ohne Probleme auftragen wie das Protenal. Keine Bläschen, keine Farbänderungen.

Beide matten Firnisse, das Protenal wie auch das Timeless, sind nicht komplett matt. Das Timeless ist ein Hauch matter als Protenal. Schaut man seitlich auf die Canvasdrucke, so nimmt der Kontrast ab, Schwärzen werden grauer. Beim direkten Betrachten von vorn wirkt das Bild so wie ohne Firnis und auch die Streifen sind nicht sichtbar.

Früher beim Laminieren von Fotodrucken war mir aufgefallen, das eine matte Folie ein knackiges Foto total flau werden lässt, nur glänzende Folie erhielt das Erscheinungsbild.

Um also einen Canvasdruck knackiger, brillianter zu machen, muss ich schon eine seidenglänzende oder gar glänzende Firnis verwenden. Das konnte ich im vergangenen Jahr auch mit der seidenglänzenden Firnis von Canvasi beobachten, die besonders das Schwarz schwärzer werden ließ. Doch damit erhalte ich auch wieder Glanz auf der Leinwand und Reflexionen vom Licht im Raum. Dann kann ich auch gleich eine glänzende Leinwand nehmen und spare mir die kleherei mit Firnis, Zeit und Geld. Die Epson Premium Canvas satin hat mir besonders gut gefallen.

Tetenal Protenal M Firnis

Wer seine matten Canvasdrucke schützen will, der benutzt ein Firnis. Ich habe mir vor wenigen Tagen mal das Firnis von Tetenal besorgt und weil ich die Anmutung der matten Leinwand erhalten wollte, das mit dem matten Finish gewählt.

Tetenal verspricht mit einem Liter bis zu 15 qm Canvas zu versiegeln. Man soll es nur zweimal auftragen müssen. Andere Firnisse sind da ausgiebiger aufzutragen, meist müssen die dreimal aufgerollt oder aufgesprüht werden. Tetenal Protenal ist so günstiger als andere.

Ich habe heute ein Canvas in 70×120 cm gedruckt und nach einigen Stunden Trockenzeit das Protenal angerührt: 3 Teile Protenal, ein Teil Wasser. Das Auftragen geht mit der Rolle leicht und ist schnell gemacht. Unbedingt eine Schaumstoffrolle mit abgerundeten Seiten verwenden (ich hab meine bei Max Bahr bekommen)! Bläschen, die beim Aufrollen mit der Schaumstoffrolle entstehen, verschwinden bei Protenal schnell und es entsteht eine glatte Oberfläche. Zum Vergleich mit dem Firnis von Canvasi: da hatte ich bei zwei von drei Versuchen nach dem Trocknen des Firnis noch Bläschen auf dem Canvas, was dadurch nicht mehr zu gebrauchen war.

Das Protenal erzeugt einen ganz schwachen Glanz auf dem Canvas, obwohl ich das matte Protenal verwendete. Und es bleiben leichte Streifen nach dem Trocknen zu sehen. Dabei hatte ich versucht, das Protenal gleichmässig aufzurollen. Die Streifen zeigen sich nach dem Trocknen durch unterschiedliche Glanzgrade und die sieht man, wenn man die Leinwand schräg gegen das Licht betrachtet. Das war nicht so toll.

In meinem Test habe ich das Protenal auf die Bonjet 360 Leinwand von Le Bon Image aufgetragen. Diese Leinwand ist sehr weiss, also mit optischen Aufhellern. Das Protenal macht die weisse Leinwand etwas gelber. Im Motiv konnte ich keine Farbänderungen wahrnehmen, aber das von mir verwendete Motiv war für solch kritische Betrachtungen eh nicht sonderlich geeignet. Also aufpassen!

Mein Fazit:

Verglichen mit dem Firnis von Canvasi nimmt die Tiefenwirkung im Bild nicht zu, eher wird es ein ganz klein wenig kontrastärmer. Es ist leichter zu verarbeiten, wenn auch die Streifen nach dem Trocknen noch Probleme machen. Mit ca. 30 Euro pro Liter netto ist Protenal nicht günstig, aber günstiger als Art Shield. Es ist schneller zu verarbeiten, denn zwischen den beiden Auftragvorgängen muss nur 4 bis 6 Stunden Trockenzeit vergehen. Bei Art Shield sollten es 12 bis 24 Stunden sein und das sogar dreimal aufzutragen ist. Matt bleibt mit Protenal nicht matt, auch wenn der Glanz nur schräg gegen das Licht betrachtet sichtbar wird und sich dann als schwaches Schimmern zeigt. Wie das bei Art Shield und Canvasi ist, konnte ich noch nicht probieren. Von Canvasi hatte ich bisher nur das semimatte probiert.