Soeben wurde mir klar, das ich mich 1984 selbständig machte und somit in diesem Jahr die 25 Jahre voll sind.
Zurückblickend waren das bewegte 25 Jahre, viele Höhen, Pleiten und Tiefen habe ich erlebt. Immer mich dem Markt anpassend habe ich als Fotograf gearbeitet und hatte ein Fotofachlabor in dem die Fotoabzüge noch von Hand entwickelt wurden. Ein Satzstudio folgte, in dem ich mit meinem allerersten Mac als ersten Auftrag eine Vereinszeitung für den nachfolgenden Offsetdruck zu setzen hatte – die Druckvorlagen druckte ich da noch mit einem Apple Laserwriter Plus aus, die dann noch per Reprokamera als Filmvorlage auf die Druckplatten kopiert wurden. Abenteuerlich.
Dann wurde das Satzstudio erweitert um einen eigenen Fotosatzfilmbelichter und Fotokopierer für die Massenkopie folgten. Eindrucksvoll, wie der Xerox Kopierer 100 Seiten in der Minute kopierte und im Ausgabefach die Seiten gleich faltete und zu einem Heft mit Klammerheftung zusammentrug.
Um die Jahrtausendwende kam der Umbruch hin zum feinen Fotodruck mit großformatigen Inkjetdruckern. Erst ein HP der ersten Generation mit 137 cm Druckbreite, dann ein zweiter HP mit 106 cm Druckbreite aber schon bis zu 45 qm pro Druckvolumen!
Heute drucke ich mit den besten Maschinen von Epson und 112 cm Druckbreite und da sind die Resultate um Welten besser als mit meinen ersten Maschinen.
Im Moment widme ich mich neben dem Fine Art Printing wieder etwas ausführlicher der Fotografie – demnächst steht wohl die Ablösung meiner betagten Nikon D100 durch eine Nikon D300 an – wie auch an meinen Aktivitäten auf 55shots.com sowie verschiedenen anderen Seiten mit Angeboten an Fotoprints von Fotografen und Aufnahmen aus meinem eigenen Archiv, zu sehen ist.
Ganz neu in meinen Fokus gerückt ist die Videofilmerei. Sowieso ist das bewegte Bild die Zukunft, wie an diversen Diashows im Filmformat zu sehen ist. Ich selbst habe da auch einige mit den Arbeiten meiner Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, veröffentlicht. Mit passender Musik untermalt wirken die Fotos einfach besser.
Das Filme erstellen jedenfalls bedeutet für mich aber nicht nur animierte Standbilder sondern auch das echte Videografieren. Dazu verwende ich erstmal einen kleinen Full-HD Camcorder, mit dem ich bisher kurze Sequenzen zusammen gesammelt habe. Mal sehen, wie die später zu einem Werk zusammen wachsen werden.