Hahnemühle Fineart Pearl – mein neuer Liebling

Gestern habe ich nun eigene Motive erstmals auf dem Hahnemühle Fineart Pearl gedruckt und ich bin begeistert. Ein super Kontrast, eine sehr gute Tiefe, scharfe Kanten und auch sonst, ein Druckbild, das sich sehen lassen kann. Mein neuer Liebling.

Solch ein Schwarz habe ich noch auf keinem anderen Material hinbekommen, selbst auf dem erstklassigen Fotopapier sieht das Schwarz dagegen nur dunkelgrau aus. Und der Druck mit 2880 dpi zeigt hier seine ganze Qualität.

Das Hahnemühle Fineart Pearl bringt die Qualitäten und Haptik des uralten Barytfotopapiers in unsere digitale Zeit. Das Papier wiegt 285 g pro qm und hat eine matt glänzende Oberfläche mit sehr hoher Weiße. Das Papier ist sowohl als Blattware als auch in verschiedenen Rollenbreiten verfügbar. Die Blattware im Bogenformat DIN A2 habe ich in meinem vorherigen Posting schon im Einsatz beschrieben.

Drucke für’s Passepartout

Heute habe ich mal ein Testprodukt im Shop angelegt: Drucke auf Hahnemühle Fineart Pearl im Bogenformat DIN A2 (42,0×59,4 cm).

Als Rahmen wählte ich einen 50×70 cm Alurahmen von Nielsen-Bainbridge, besorgte mir bei http://www.passepartout-versand.de/ Passepartouts mit einem Ausschnitt von 40×53 cm und druckte meine Motive mittig auf DIN A2 Bogen von Hahnemühles Fineart Pearl. Der unbedruckte Bereich verschwindet nun hinter dem Passepartoutausschnitt und dient zum Befestigen des Drucks am Passepartout. Das Motiv sollte ein klein wenig größer gedruckt werden, damit es später nicht zu Passerproblemen im Passepartoutausschnitt kommt.

Das sieht super aus und liegt schön plan im Rahmen. Jetzt neu im Shop.

Kann Kunst übers Internet verkauft werden?

Heute möchte ich gerne mal eine kontroverse Meinung hier abgeben und wünsche mir rege Kommentare zu diesem Thema.

Meine liebe Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, versucht nun seit drei Jahren über ihre Website Meeresschätze.de Fotos zu verkaufen. Geklappt hat das noch nicht. Verkauft hat Sie, aber immer bei Ausstellungen oder durch andere Kontakte. Kunden sahen ein Bild in Natura vor sich, es gefiel und sie kauften, so lief das ab. Genau dieses spontane, beim zufälligen Anblick gefallende, macht doch scheinbar das aus, ob ein Bild verkauft wird oder eben nicht.

So vielfältig das Internet auch sein mag, das haptische vor sich sehen eines Gemäldes, einer Skulptur oder Fotografie, jeweils in seinen eigenen Dimensionen – das geht übers Netz einfach nicht. Ein noch so gut gemachtes Thumbnail kann die Aura, die von solch einem Kunstwerk ausgeht, nunmal nicht rüber bringen, oder? Ist also jeder Versuch, seine Kunst im Internet anzupreisen von vornherein zum Scheitern verurteilt?