Welches Farbprofil fürs Web?

Freitag, 12. Juni 2009 12:41

Der Fotograf Gary Ballard, bekennender Mac-User, hat in seinem erklärenden Artikel die Effekte ausführlich dargestellt und zeigt anhand von Beispielen, wie Bilder im Browser/Web einfach nur deshalb schlecht aussehen, weil entweder nicht korrekt vorbereitet, ein Farbprofil nicht eingebettet ist oder eben viele Browser kein Farbmanagement beherrschen. Der Artikel ist zwar in englisch, aber leicht verständlich. Er empfiehlt seinen Monitor grundsätzlich auf Gamma 2.2 und D65 (also 6500 Kelvin Farbtemperatur) zu kalibrieren. Da frage ich mich allerdings, warum andere Pros hier 5000 Kelvin empfehlen. Besonders basicColor, von denen ich meine Farbmanagement Software kaufte und auch andere wie EyeOne, empfehlen für einen professionellen Workflow - auch im Umfeld der Fotografie - immer eine Farbtemperatur von 5000 Kelvin. Allerdings weiß ich, das gerade im Umfeld des Offsetdrucks und den da verbreiteten Prooflösungen, 5000 Kelvin oder D50 als die einzig verbindliche Lichtquelle gilt, um ein gedrucktes Bild zuverlässig zu beurteilen. Aber nicht jeder von uns wird eine Normlichtquelle mit D50 besitzen, insofern kann D65 die bessere Wahl sein. Der Artikel ist hier zu finden: http://www.gballard.net/psd/srgbforwww.html.
Ergänzung zu meiner Frage D50 oder D65:
Auf Apples Supportseite http://support.apple.com/kb/HT2026 wird genau dieser Punkt erörtert oder erläutert, je nach Standpunkt. Apple meint also, D50 wurde über 10 Jahre als Standard angesehen und kommt aus einer Zeit, als eben gedruckte Produkte das einzige und Leuchttische und Normlicht zu jeder guten Ausstattung gehörten. Im heutigen digitalen Workflow, so Apple, sei das nicht mehr zeitgemäß und außerdem würde der Unterschied von D50 zu D65 (hier ist immer nur der Weißpunkt gemeint) von vielen Apps unter der Haube automatisch korrigiert (die meinen da dann die Farbprofile, die ja auch Weißpunktinformationen enthalten). Interessant, wo ich doch vor kurzem erst meinen Monitor auf D50 kalibriert hatte, werde ich das gleich mal auf D65 korrigieren und neu kalibrieren. Wohl gemerkt: es geht hier nur um die Bildschirmkalibrierung und wenn Sie jetzt fragen, ob meine Drucke von Ihren Fotos nun anders aussehen, dann natürlich nein. Dafür sind die Printerprofile zuständig. Und das, was ich jetzt ändere, hat nur Auswirkungen auf meine Fotos, die ich ja schließlich auch am Monitor beurteile. Es könnte sein, das meine Bilder bisher immer etwas zu gelblich waren.

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Aufziehen, konservieren und bloß keine Inkjets ins Museum?

Mittwoch, 3. Juni 2009 12:14

In der digit! Ausgabe 3-09 wird dieses Thema kontrovers unter dem Titel »Von allem das Beste« von Peter Schuffelen beleuchtet und einige Fachleute dazu befragt.
Der allgemeine Tenor unter den Fachbetrieben, die Fine Art Printing anbieten, scheint zu sein: Inkjets sind für die Fotokunst geeignet und Fotokunst muss konserviert werden. Viele altbekannte Betriebe und auch jüngere verfolgen das Ziel, dem Künstler unbedingt ein konservatorisch umständlich und kostenintensiv bearbeitetes Fotoprodukt verkaufen zu wollen. Da ist das aus früheren Laborzeiten, als Fotos nur auf chemischem Wege hergestellt wurden, bekannte DiaSec von Grieger scheinbar allen nachahmungswert - es wurden Produkte unter eigenem Namen entwickelt, die das DiaSec im Prinzip kopieren. Dabei ist das DiaSec doch besonders empfindlich. Fotos müssen nach deren Gusto also aufgezogen und vor allen Umwelteinflüssen geschützt werden. Und begründet wird das vorwiegend mit der Annahme, Galeristen, Kunstsammler und Museen würden die Bilder sonst nicht akzeptieren. So werden Fotos auf Platten geklebt und vorn mit Schutzlaminaten, Plexiglasfolien und -scheiben für immer und ewig vereint. Doch was diese Klebesessions dem Foto anhaben und dessen Haltbarkeit negativ beeinflussen können, wird gern verschwiegen.
In dem Artikel in der digit! werden dann aber auch die, die das angeblich zu verantworten hatten, gefragt und was wunderts, es stimmt so nicht unbedingt. Sicher ist das eine oder andere Museum auch heute noch der Meinung, Fotografien würden sonst nicht lange genug halten, auch Inkjetdrucke nicht, doch sind die meist auch nur den Fachleuten aus den fotoverarbeitenden Betrieben in deren Argumentation gefolgt.
Als Fazit aus dem Artikel kann gezogen werden, Inkjets sind heute besser als manch ein gut gemachter chemischer Fotoabzug und Inkjets bloß nicht aufziehen oder gar speziell konservieren, so ein befragter Galerist.

Der Inkjetdruck auf gutem Papier ist haltbarer als ein chemischer Fotoabzug. Wieviel hängt von den Tinten, dem Papier und den Bedingungen, unter denen das Bild später lagert, ab. Und es ist fast egal, ob mit einem Canon, HP oder Epson gedruckt wird, solange man pigmentierte Tinten verwendet.
Das Aufziehen macht das Bild zwar schön plan und spart vielleicht gar einen teuren Rahmen, aber Aufziehen geht nur mit Kleber und Kleber kann auf die Farben auch noch nach Jahren einen ungünstigen Einfluß haben, ganz zu schweigen von den Folgen für das bedruckte Papier. Ein Galerist fasst für sich in dem Artikel zusammen: am besten das Bild hinter einem Passepartout anbringen und dann ab in einen guten Rahmen.
Das ist auch meine Meinung.

Viele Kunstsammler und Fotokäufer interessieren sich übrigens fast gar nicht für Aspekte wie Haltbarkeit und technische Ausführung. Denen ist das Bild und der Name des Bildschaffenden viel wichtiger.

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25 Jahre?

Mittwoch, 3. Juni 2009 10:40

Soeben wurde mir klar, das ich mich 1984 selbständig machte und somit in diesem Jahr die 25 Jahre voll sind.
Zurückblickend waren das bewegte 25 Jahre, viele Höhen, Pleiten und Tiefen habe ich erlebt. Immer mich dem Markt anpassend habe ich als Fotograf gearbeitet und hatte ein Fotofachlabor in dem die Fotoabzüge noch von Hand entwickelt wurden. Ein Satzstudio folgte, in dem ich mit meinem allerersten Mac als ersten Auftrag eine Vereinszeitung für den nachfolgenden Offsetdruck zu setzen hatte - die Druckvorlagen druckte ich da noch mit einem Apple Laserwriter Plus aus, die dann noch per Reprokamera als Filmvorlage auf die Druckplatten kopiert wurden. Abenteuerlich.
Dann wurde das Satzstudio erweitert um einen eigenen Fotosatzfilmbelichter und Fotokopierer für die Massenkopie folgten. Eindrucksvoll, wie der Xerox Kopierer 100 Seiten in der Minute kopierte und im Ausgabefach die Seiten gleich faltete und zu einem Heft mit Klammerheftung zusammentrug.
Um die Jahrtausendwende kam der Umbruch hin zum feinen Fotodruck mit großformatigen Inkjetdruckern. Erst ein HP der ersten Generation mit 137 cm Druckbreite, dann ein zweiter HP mit 106 cm Druckbreite aber schon bis zu 45 qm pro Druckvolumen!
Heute drucke ich mit den besten Maschinen von Epson und 112 cm Druckbreite und da sind die Resultate um Welten besser als mit meinen ersten Maschinen.
Im Moment widme ich mich neben dem Fine Art Printing wieder etwas ausführlicher der Fotografie - demnächst steht wohl die Ablösung meiner betagten Nikon D100 durch eine Nikon D300 an - wie auch an meinen Aktivitäten auf 55shots.com sowie verschiedenen anderen Seiten mit Angeboten an Fotoprints von Fotografen und Aufnahmen aus meinem eigenen Archiv, zu sehen ist.
Ganz neu in meinen Fokus gerückt ist die Videofilmerei. Sowieso ist das bewegte Bild die Zukunft, wie an diversen Diashows im Filmformat zu sehen ist. Ich selbst habe da auch einige mit den Arbeiten meiner Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, veröffentlicht. Mit passender Musik untermalt wirken die Fotos einfach besser.
Das Filme erstellen jedenfalls bedeutet für mich aber nicht nur animierte Standbilder sondern auch das echte Videografieren. Dazu verwende ich erstmal einen kleinen Full-HD Camcorder, mit dem ich bisher kurze Sequenzen zusammen gesammelt habe. Mal sehen, wie die später zu einem Werk zusammen wachsen werden.

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Beyound print – video footage

Dienstag, 5. Mai 2009 8:28

Video footage? Was ist das?
Stock footage sind kurze ungeschnittene Videoclips mit einer Dauer zwischen 10 und 60 Sekunden. Footage kann in jedem Format vorliegen und mit jedem Codec komprimiert sein. Um Footage Clips jedoch auch in eigenen Filmen zu verwenden und dabei die bestmögliche Qualität zu erhalten, sollten Footage Clips immer in höchster Auflösung und mit einem Codec komprimiert sein, der geringste Qualitätsverluste garantiert.
In Zeiten, in denen Plattformen wie YouTube so großer Erfolg beschert ist, ist der Bedarf nach Footage garantiert. Sei es, um einen eigenen Dreh mit gerade nicht zur Verfügung stehenden Clips zu ergänzen oder zu vervollständigen. Wer hat schon immer Zeit und Gelegenheit in der Zeit der Rapsblüte ein Feld mit leuchtend gelben Rapsblüten zu filmen? Und gerade dieser wunderschöne Farbkontrast passt nun wunderbar in das eben gedrehte Hochzeitsvideo. Für eben diese Anwendungen gibt es online diverse Angebote, woman Footage günstig oder weniger günstig schnell und unkompliziert beziehen kann.
Auf meiner Website http://www.wackernah.info/ stelle ich eben solche Clips aus meinem Repertoire zur Ansicht und bestellen können Sie auch gleich.
Welche Qualität bekommen Sie?
Ich filme Footage mit einer Canon HF100. Grundsätzlich arbeitet der Camcorder vom Stativ und ohne wackeln. Schwenks sind vorerst nicht drin. Die Clips sind meist zwischen 15 und 30 Sekunden lang und ohne Ton. Gefilmt wird mit der Canon HF100 in FullHD mit 1920×1080 px und 25 Bildern pro Sekunde. Ich speichere diese Clips auf meinem Rechner im verlustfreien Apple Intermediate Codec (AIC) in volle Auflösung. Die Previews auf http://www.wackernah.info/, die Sie übrigens frei auf Ihrer Website verwenden dürfen, sind runterskaliert auf 480×270 px und im Format H.264 AAC als MP4 Movie gespeichert. Diese Previews können Sie sogar mit einem iPhone abspielen.
Ich arbeite mit Apple Computern unter Mac OS X 10.5. Das Apple System bringt die offene Komponente Quicktime mit, die auch für Windows kostenlos verfügbar ist. Sie bekommen von mir die Clips in jedem Format, das Quicktime erstellen kann. Und jeder Clip - egal wie lang - kostet in FullHD nur 29 Euro.

Kommentare sind herzlichst erwünscht.

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Doreen Rudolph in Neuseeland

Samstag, 25. April 2009 7:42

Meine liebe Kundin Doreen Rudolph – DR-Fotografie – hatte länger nichts von sich hören lassen. Nun schrieb sie mir und ich kann nachvollziehen, warum das so ist: sie lebt jetzt in Neuseeland. Fotografie gehört aber weiterhin zu dem, was ihr Leben ausmacht. Schauen Sie mal auf ihre Website: http://www.southerlys.co.nz/ und wünschen ihr viel Glück für ihr weiteres Leben in der Ferne.

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Holger Schulz bei 55shots.com?

Dienstag, 21. April 2009 6:21

Habe am Wochenende mit Dr. Holger Schulz wegen der Einstellung seiner 360° Panoramen verhandelt und dazu mal einige seiner Panoramen in die Galerie auf www.55shots.com aufgenommen.
Wer ist Holger Schulz?
Holger Schulz hat 2006 und 2007 eine Serie von 365 Aufnahmen veröffentlicht. Diese Aufnahmen sind allesamt 360° Panoramafotografien von Schleswig-Holsteins schönsten Plätzen. Jeden Tag wurde eine Aufnahme in einer schleswig-holsteinischen Tageszeitung gezeigt. Auf der eigens dazu eingerichteten Site Schleswig-Holstein 360° können Sie alles zu diesem Projekt nachlesen.
Mir gefallen die farbkräftigen Aufnahmen sehr gut, bringen sie die Weite und Schönheit unserer norddeutschen Landschaften doch besonders gut als Panorama zur Geltung.
Die Galerie 55shots.com zeigt ausgewählte Aufnahmen von Fotografinnen und Fotografen, die dort als Fine Arts / Fotodrucke auf Fotopapier und Leinwand / Canvas gekauft werden können.

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Meeresschaetze.de aktualisiert

Dienstag, 14. April 2009 9:15

In den vergangenen zwei Wochen habe ich mir die Zeit genommen und die Website meiner lieben Frau, Ilona Weinhold-Wackernah, neu aufzubauen. Um den Produkten, die auf meeresschaetze.de gezeigt und angeboten werden, gerechter zu werden, habe ich mich für die Apple Software iWeb entschieden und damit das Layout erstellt. Einfacher als mit iWeb gehts fast nicht mehr. Vor allem, weil Apple hier die Integration der Apple Produkte konsequent realisiert hat. Fotos aus Apple Aperture, Filme und Movies aus Final Cut – alles lässt sich einfach über den Medienbrowser in iWeb verwenden und dann als saubere HTML-Seiten ins Internet publizieren.
Schauen Sie sich die Site und das, was ich da gestaltet habe, doch bitte mal an und wenn Sie möchten, hinterlassen Sie hier zu diesem Artikel einen Kommentar.
Meine Frau bietet auf meeresschaetze.de ihre Fotografien – Studioaufnahmen, Stills, Outdooraufnahmen – an und ganz neu hat sie sich dem Schmuckdesign verschrieben. Ketten für kleines Geld, jede ein Einzelstück.
Hier gehts zu http://www.meeresschaetze.de/.

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50×200 cm Leinwand wieder da

Dienstag, 14. April 2009 8:59

Habe soeben das Leinwandmaß 50×200 cm – fertig aufgezogen auf Keilrahmen – wieder in die Preisliste aufgenommen. Ich freue mich auf erste Bestellungen mit diesem besonders ansprechenden Panoramaformat.

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Verkaufe Mintprint.de Domain

Donnerstag, 22. Januar 2009 9:08

Ich biete  meine zweite Domain, auf der Sie Drucke bestellen können, zum Kauf an. Die Site geht komplett an Sie über. Zur Domain gehört auch eine Kopie meiner Fotoposter Bestellsoftware (Shop), die bereits auf der Domain installiert ist. Die Software entspricht aktuellen Sicherheitsrichtlinien und enthält alle für einen ordentlichen Geschäftsbetrieb in Deutschland notwendigen Angaben. 

Die Shopsoftware wurde in PHP geschrieben nach den Richtlinien für ein MVC (Modell Views Controller) Konzept. Darstellung und Logik sind also sauber getrennt und machen die Software so sicher. Das, was Sie online sehen, wurde mit dem Smarty Template System umgesetzt - Layoutänderungen sind so einfach möglich. Das Aussehen kann über CSS einfach optisch angepasst werden.

Sie können die Domain auf einem eigenen Server installieren (ich  helfe auch gerne dabei) oder auf meinem Server gegen eine geringe Gebühr weiter betreiben.

Angebote bitte telefonisch oder schriftlich per Email mit dem Kontaktformular an meine Adresse (siehe Impressum).

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Vergessene Werke bei hohesufer.com

Freitag, 2. Januar 2009 13:42

Hans Joachim Polleichtner aus Hannover hat es sich zur Aufgabe gemacht, vergessene Literatur mit seinem Verlagsprogramm der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Wilhelm Raabes Werk »Die Innerste«, »Andrea Delfin« von Paul Heyse, »Geschichte der Corsen« von Ferdinand Gregorovius sowie Titel von Robert Louis Stevenson und Ludwig Tieck machen den Anfang.
Ich finde das eine sehr gute Idee, die von uns unterstützt werden muss.
Alle Titel und mehr auf www.hohesufer.com.

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